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schmelzen  

schmẹl|zen <st. V.> [1: mhd. smelzen, ahd. smelzan (st. V.), eigtl. = weich werden, zerfließen; 2: mhd., ahd. smelzen (sw. V.), urspr. Kausativ zu ↑ schmelzen (1) ]:

1.unter dem Einfluss von Wärme flüssig werden, zergehen <ist>: Quecksilber schmilzt schon bei ca. -38°; der Schnee ist [in/an der Sonne] geschmolzen; <subst.:> das Zinn zum Schmelzen bringen; unsere Zweifel schmolzen (schwanden) schnell.


2.durch Wärme flüssig machen, zergehen lassen <hat>: Erz s.; die Sonne schmolz den Schnee.
schmelzen  

schmẹl|zen (flüssig werden); du schmilzt, es schmilzt; du schmolzest; du schmölzest; geschmolzen; schmilz!

schmẹl|zen (flüssig machen); du schmilzt, veraltend schmelzt; es schmilzt, veraltend schmelzt; du schmolzest, veraltend schmelztest; du schmölzest, veraltend schmelzest; geschmolzen, veraltend geschmelzt; schmilz!, veraltend schmelze!
schmelzen  


1. sich auflösen, auftauen, flüssig werden, [fort]tauen, wegtauen, zerfließen, zergehen, zerlaufen; (geh.): zerrinnen.

2. auslassen, sich auflösen lassen, flüssigmachen, zergehen lassen, zerlassen, zum Tauen/Schmelzen bringen. (bes. Fachspr.): verflüssigen.

3. abnehmen, sich abschwächen, sich auflösen, sich reduzieren, schrumpfen, schwächer werden, sich verkleinern, sich verringern, weniger werden, zurückgehen; (geh.): [dahin]schwinden, verblassen, verebben; (bildungsspr.): sich dezimieren.

[schmelzen]
[schmelze, schmilzt, schmelzt, schmolz, schmolzest, schmolzen, schmolzt, schmelzest, schmelzet, schmölze, schmölzest, schmölzen, schmölzet, schmilz, geschmolzen, schmelzend]
schmelzen  

schmẹl|zen <st. V.> [1: mhd. smelzen, ahd. smelzan (st. V.), eigtl. = weich werden, zerfließen; 2: mhd., ahd. smelzen (sw. V.), urspr. Kausativ zu ↑ schmelzen (1)]:

1.unter dem Einfluss von Wärme flüssig werden, zergehen <ist>: Quecksilber schmilzt schon bei ca. -38°; der Schnee ist [in/an der Sonne] geschmolzen; <subst.:> das Zinn zum Schmelzen bringen; unsere Zweifel schmolzen (schwanden) schnell.


2.durch Wärme flüssig machen, zergehen lassen <hat>: Erz s.; die Sonne schmolz den Schnee.
schmelzen  

[st. V.] [1: mhd. smelzen, ahd. smelzan (st. V.), eigtl.= weich werden, zerfließen; 2: mhd., ahd. smelzen (sw. V.), urspr. Kausativ zu schmelzen (1)]: 1. unter dem Einfluss von Wärme flüssig werden, zergehen [ist]: Quecksilber schmilzt schon bei ca. 38o; der Schnee ist [in/an der Sonne] geschmolzen; [subst.:] das Zinn zum Schmelzen bringen; Ü unsere Zweifel schmolzen (schwanden) schnell. 2. durch Wärme flüssig machen, zergehen lassen [hat]: Erz s.; die Sonne schmolz den Schnee.
schmelzen  

fritten, schmelzen, sintern
[fritten, sintern]
schmelzen  

v.
<V. 223>
1 <V.t.; hat> durch Hitze flüssig machen (Butter, Eis, Metall, Wachs); die Sonne schmilzt das Eis, den Schnee; Erz, Eisen ~ <<ahd. smelzan <germ. *smeltan; zu idg. *(s)meld-, *(s)smel- „zerreiben, zermahlen“; verwandt mit mahlen, Mehl, Milbe>
2 <V.i.; ist> vom festen in den flüssigen Zustand übergehen, z.B. durch Wärmezufuhr flüssig werden, zerfließen; <fig.> weich werden; sein Herz schmolz, als er sie sah, reden hörte <fig.> der Schnee ist (in der Sonne) geschmolzen; ~d <fig.> schmachtend, übertrieben gefühlvoll; ~der Gesang; eine ~de Stimme haben; ~d singen [<ahd. smelzen <germ. *smaltian; zu schmelzen „flüssig werden, zerfließen“]
['schmel·zen]
[schmelze, schmilzt, schmelzen, schmelzt, schmolz, schmolzest, schmolzen, schmolzt, schmelzest, schmelzet, schmölze, schmölzest, schmölzen, schmölzet, schmilz, geschmolzen, schmelzend]