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schnallen  

schnạl|len <sw. V.; hat> [mhd. snallen = schnellen, sich mit schnappendem Laut bewegen; 2: wohl im Sinne von »(sich) etw. aufschnallen = (sich) etw. im Gedächtnis festmachen«; 3: Nebenf. von mhd. snellen (↑ schnellen ) = ein Schnippchen schlagen]:

1.a)einer Sache mithilfe einer daran befestigten Schnalle (1) eine bestimmte Weite geben: den Riemen, Gürtel enger, weiter s.;

b)mithilfe eines mit einer Schnalle (1) versehenen Riemens, Gurtes o. Ä. irgendwo befestigen: eine Decke auf den Koffer s.;

c)durch Aufmachen, Lösen von Schnallen an Riemen, Gurten o. Ä. von etw. losmachen u. abnehmen: die Tasche vom Gepäckträger s.



2.(salopp) begreifen, verstehen: der Typ schnallts echt nicht.


3.(salopp) irreführen, täuschen, prellen, übervorteilen: sie haben ihn ganz schön geschnallt.


4.(südd.) schnalzen: mit den Fingern, mit der Zunge s.
schnallen  

schnạl|len (südd. auch für schnalzen); etwas schnallen (ugs. für verstehen)
schnallen  


1. a) anbinden, anbringen, angurten, anseilen, befestigen, festbinden, festgurten, festmachen, festschnallen, gurten; (bes. Seemannsspr.): festzurren, verzurren.

b) abmachen, abnehmen, aufgurten, losbinden, [los]lösen, losmachen; (ugs.): aufmachen.

2. begreifen, sich bewusst werden, durchschauen, erfassen, erkennen, klar werden, realisieren, verstehen; (ugs.): durchblicken, kapieren; (salopp): checken, durchsteigen, packen, raffen, schnallen, ticken; (bes. Jugendspr.): blicken.

3. schnalzen.

[schnallen]
[schnalle, schnallst, schnallt, schnallte, schnalltest, schnallten, schnalltet, schnallest, schnallet, schnall, geschnallt, schnallend]
schnallen  

schnạl|len <sw. V.; hat> [mhd. snallen = schnellen, sich mit schnappendem Laut bewegen; 2: wohl im Sinne von »(sich) etw. aufschnallen = (sich) etw. im Gedächtnis festmachen«; 3: Nebenf. von mhd. snellen (↑ schnellen) = ein Schnippchen schlagen]:

1.
a)einer Sache mithilfe einer daran befestigten Schnalle (1) eine bestimmte Weite geben: den Riemen, Gürtel enger, weiter s.;

b)mithilfe eines mit einer Schnalle (1) versehenen Riemens, Gurtes o. Ä. irgendwo befestigen: eine Decke auf den Koffer s.;

c)durch Aufmachen, Lösen von Schnallen an Riemen, Gurten o. Ä. von etw. losmachen u. abnehmen: die Tasche vom Gepäckträger s.



2.(salopp) begreifen, verstehen: der Typ schnallts echt nicht.


3.(salopp) irreführen, täuschen, prellen, übervorteilen: sie haben ihn ganz schön geschnallt.


4.(südd.) schnalzen: mit den Fingern, mit der Zunge s.
schnallen  

[sw. V.; hat] [mhd. snallen= schnellen, sich mit schnappendem Laut bewegen; 2: wohl im Sinne von ?(sich) etw. aufschnallen= (sich) etw. im Gedächtnis festmachen?; 3: Nebenf. von mhd. snellen (schnellen)= ein Schnippchen schlagen]: 1. a) einer Sache mithilfe einer daran befestigten Schnalle (1) eine bestimmte Weite geben: den Riemen, Gürtel enger, weiter s.; b) mithilfe eines mit einer Schnalle (1) versehenen Riemens, Gurtes o.Ä. irgendwo befestigen: eine Decke auf den Koffer s.; c) durch Aufmachen, Lösen von Schnallen an Riemen, Gurten o.Ä. von etw. losmachen u. abnehmen: die Tasche vom Gepäckträger s. 2. (salopp) begreifen, verstehen: etw. nicht s. 3. (salopp) irreführen, täuschen, prellen, übervorteilen: sie haben ihn ganz schön geschnallt. 4. (südd.) schnalzen: mit den Fingern, mit der Zunge s.
schnallen  

v.
<V.t.; hat> mit einer Schnalle befestigen, schließen; <fig.; umg.> verstehen, begreifen; einen Gürtel, Riemen enger, weiter ~; den Gürtel enger ~ <fig.; umg.> sich einschränken; die Koffer, die Skier auf den Gepäckträger ~; den Patienten auf den Operationstisch ~; sich den Ranzen, den Rucksack auf den Rücken ~; hast du's endlich geschnallt? <fig.; umg.>
['schnal·len]
[schnalle, schnallst, schnallt, schnallen, schnallte, schnalltest, schnallten, schnalltet, schnallest, schnallet, schnall, geschnallt, schnallend]