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Schnecke  

Schnẹ|cke, die; -, -n [mhd. snecke, ahd. snecko, zu einem Verb mit der Bed. »kriechen«]:

1.Weichtier mit länglichem Körper, zwei Fühlerpaaren am Kopf u. vielfach einem Schneckenhaus auf der Rückenseite, das sich auf einer von ihm selbst abgesonderten Spur aus Schleim auf dem Fuß (1 d) sehr langsam fortbewegt: eine S. kriecht über den Weg; er ist langsam wie eine S.; der Salat ist voller -n; als Vorspeise gab es -n (als Gericht zubereitete Weinbergschnecken);

*jmdn. zur S. machen (ugs.; jmdm. heftige Vorwürfe machen, sodass er mutlos, schuldbewusst, seelisch bedrückt ist; geht wohl auf die Vorstellung zurück, dass der Getadelte sich schließlich verkriecht wie eine Schnecke in ihr Schneckenhaus).


2.(ugs.) flaches, rundes Gebäck [mit Zuckerguss], bei dem der Teig spiralig zusammengerollt ist.


3.<meist Pl.> schneckenförmig aufgerollter, über dem Ohr festgesteckter Zopf.


4.(Anat.) schneckenförmiger Teil des Innenohrs.


5.spiralförmig geschnitzter Abschluss des Halses bestimmter Saiteninstrumente (z. B. der Geige, Bratsche, des Cellos).


6.(Archit.) a)Volute;

b)Wendeltreppe.



7.(Technik) Förderanlage für pulveriges Schüttgut, die aus einem Rohr mit einer darin sich drehenden Wendel besteht.


8.(Jägerspr.) <meist Pl.> Horn des männlichen Mufflons.


9.(landsch. selten) Schneck (2) .


10. (derb) weibliches Geschlechtsteil.


11.(salopp abwertend) Hure, Prostituierte.


12.(salopp) junge Frau: heute will ich 'ne S. angraben.
Schnecke  

Schnẹ|cke, die; -, -n
Schnecke  

Schnẹ|cke, die; -, -n [mhd. snecke, ahd. snecko, zu einem Verb mit der Bed. »kriechen«]:

1.Weichtier mit länglichem Körper, zwei Fühlerpaaren am Kopf u. vielfach einem Schneckenhaus auf der Rückenseite, das sich auf einer von ihm selbst abgesonderten Spur aus Schleim auf dem Fuß (1 d) sehr langsam fortbewegt: eine S. kriecht über den Weg; er ist langsam wie eine S.; der Salat ist voller -n; als Vorspeise gab es -n (als Gericht zubereitete Weinbergschnecken);

*jmdn. zur S. machen (ugs.; jmdm. heftige Vorwürfe machen, sodass er mutlos, schuldbewusst, seelisch bedrückt ist; geht wohl auf die Vorstellung zurück, dass der Getadelte sich schließlich verkriecht wie eine Schnecke in ihr Schneckenhaus).


2.(ugs.) flaches, rundes Gebäck [mit Zuckerguss], bei dem der Teig spiralig zusammengerollt ist.


3.<meist Pl.> schneckenförmig aufgerollter, über dem Ohr festgesteckter Zopf.


4.(Anat.) schneckenförmiger Teil des Innenohrs.


5.spiralförmig geschnitzter Abschluss des Halses bestimmter Saiteninstrumente (z. B. der Geige, Bratsche, des Cellos).


6.(Archit.)
a)Volute;

b)Wendeltreppe.



7.(Technik) Förderanlage für pulveriges Schüttgut, die aus einem Rohr mit einer darin sich drehenden Wendel besteht.


8.(Jägerspr.) <meist Pl.> Horn des männlichen Mufflons.


9.(landsch. selten) Schneck (2).


10. (derb) weibliches Geschlechtsteil.


11.(salopp abwertend) Hure, Prostituierte.


12.(salopp) junge Frau: heute will ich 'ne S. angraben.
Schnecke  

n.
<-k·k-> 'Schne·cke <f. 19> Angehörige einer Klasse der Weichtiere, ohne od. mit Gehäuse in Form einer Spirale: Gastropoda; <fig.> gewundenes, spiralförmiges Gebilde; flach spiralförmiges Gebäck aus Hefeteig; <Pl.> ~n Haartracht mit spiralförmig über die Ohren gelegten Zöpfen; Kopfende des Geigenhalses; Spirale, Schraube ohne Ende; Welle mit Gewinde, in das ein Schneckenrad eingreift; Teil des inneren Ohrs: Cochlea; jmdn. zur ~ machen <fig.; umg.> ihn heftig ausschelten, mit Vorwürfen überschütten; einen Gegenstand zur ~ machen <fig.; umg.> kaputtmachen; jmdn. zur ~ machen <fig.; umg.> so heftig beschimpfen, dass er sich nicht mehr wehrt;[<mhd. snecke <ahd. snecko m. (daher oberdt. a. der Schneck); zu ahd. snahhan „kriechen“]
['Schnecke]
[Schnecken]