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schnitt  

Schnịtt, der; -[e]s, -e [mhd., ahd. snit, ablautende Bildung zu ↑ schneiden ]:

1.das Einschneiden, (1 a), Durchschneiden, Abschneiden (1 a) : der S. [mit dem Messer] ging tief ins Fleisch; der Chirurg weiß genau, wie er den S. zu führen hat; etw. mit einem schnellen, präzise geführten S. durchtrennen, abschneiden.


2.a)durch Hineinschneiden in etw. entstandener Spalt; Einschnitt (1) : ein kleiner, langer, gerader, oberflächlicher, tiefer S.; der S. (die Schnittwunde) ist gut verheilt;

b)durch Abschneiden, Auseinanderschneiden o. Ä. entstandene Schnittfläche: ein glatter, sauberer S.



3.a)das Abmähen (bes. von Gras, Getreide, von Feldern, Wiesen): der erste, zweite S.; das Korn ist reif für den S.;

*einen/seinen S. [bei etw.] machen (ugs.; bei einem Geschäft einen bestimmten Gewinn machen; bezieht sich urspr. auf die Getreideernte);

b)beim Schnitt (3 a) Abgemähtes.



4.durch Bearbeitung mit einer Schere od. anderem Schneidewerkzeug hervorgebrachte Form: sie, ihr Haar hat einen kurzen, modischen S. (Haarschnitt); eine Karosserie von stromlinienförmigem S.; eine Wohnung mit gutem S. (guter Raumaufteilung); ihr Gesicht, Profil hat, Augen und Mund haben einen klassischen, feinen S. (ist, sind klassisch, fein geschnitten, geformt).


5. (Fachspr., bes. Biol., Med.) mit dem Mikrotom hergestelltes, sehr dünnes Plättchen aus Organ- od. Gewebeteilen: ein histologischer S.; -e anfertigen.


6.(Film, Ferns.) a)das Schneiden (5 a) : den S. besorgte ihre Assistentin;

b)(Ferns.) Aneinanderreihung der Bilder verschiedener Fernsehkameras zu einer zusammenhängenden Abfolge: ein harter, weicher S.;

c)Wechsel von einer Einstellung zur nächsten durch Schneiden (5 c) .



7. Schnittmuster: ein Kleidungsstück mit, nach einem S., ohne S. nähen.


8.(Verlagsw.) Gesamtheit der drei Schnittflächen eines Buchblocks: der S. des Lexikons ist vergoldet.


9.[zeichnerische] Darstellung eines Körpers in einer Ebene (z. B. Längs-, Quer- od. Schrägschnitt): etw. im S. darstellen.


10.(ugs.) Durchschnitt[swert, -menge, -maß]; Mittel (4) : er fährt einen S. von 120 km/h; sie raucht im S. (durchschnittlich) 20 Zigaretten am Tag.


11.

*der Goldene S. (Math.; Teilungsverhältnis einer Strecke in der Art, dass der größere Teil sich zum kleineren verhält wie die ganze Strecke zum größeren Teil; LÜ von mlat. sectio aurea): eine Strecke nach dem Goldenen S. teilen.


12.(Math.) Gesamtheit der gemeinsamen Punkte zweier geometrischer Gebilde.


13.(Ballspiele) Drall, den der Ball durch Anschneiden (5) bekommt: der Ball hatte starken S.; einen Ball mit S. spielen, schlagen.
schnịtt: ↑ schneiden .
schnitt  

Schnịtt, der; -[e]s, -eschnịtt vgl. schneiden

schnịtt|fest; schnittfeste Wurst
Schnitt  


1. Einschnitt; (Med.): Sectio.

2. a) Einschnitt, Furche, Loch, offene Stelle, Öffnung.

b) Anschnitt, Schnittfläche.

3. Getreideschnitt, Grasschnitt, Schwade.

4. Feinschliff, Form[gebung], Passform, Schliff, Schnittform, Sitz, Zuschnitt; (veraltend): Fasson.

5. (Film): Bildschnitt, Filmschnitt.

6. Schnittmuster, Vorlage.

7. Buchschnitt.

8. Durchschnitt, Durchschnittswert, Mittel[wert], mittlerer Wert, mittleres Maß, Norm, Regel; (oft abwertend): Mittelmaß; (Math.): arithmetisches Mittel; (Statistik): Modus; (bes. Statistik): Average.

[Schnitt]
[Schnittes, Schnitts, Schnitte, Schnitten]
schnitt  

Schnịtt, der; -[e]s, -e [mhd., ahd. snit, ablautende Bildung zu ↑ schneiden]:

1.das Einschneiden, (1 a)Durchschneiden, Abschneiden (1 a): der S. [mit dem Messer] ging tief ins Fleisch; der Chirurg weiß genau, wie er den S. zu führen hat; etw. mit einem schnellen, präzise geführten S. durchtrennen, abschneiden.


2.
a)durch Hineinschneiden in etw. entstandener Spalt; Einschnitt (1): ein kleiner, langer, gerader, oberflächlicher, tiefer S.; der S. (die Schnittwunde) ist gut verheilt;

b)durch Abschneiden, Auseinanderschneiden o. Ä. entstandene Schnittfläche: ein glatter, sauberer S.



3.
a)das Abmähen (bes. von Gras, Getreide, von Feldern, Wiesen): der erste, zweite S.; das Korn ist reif für den S.;

*einen/seinen S. [bei etw.] machen (ugs.; bei einem Geschäft einen bestimmten Gewinn machen; bezieht sich urspr. auf die Getreideernte);

b)beim Schnitt (3 a) Abgemähtes.



4.durch Bearbeitung mit einer Schere od. anderem Schneidewerkzeug hervorgebrachte Form: sie, ihr Haar hat einen kurzen, modischen S. (Haarschnitt); eine Karosserie von stromlinienförmigem S.; eine Wohnung mit gutem S. (guter Raumaufteilung); ihr Gesicht, Profil hat, Augen und Mund haben einen klassischen, feinen S. (ist, sind klassisch, fein geschnitten, geformt).


5. (Fachspr., bes. Biol., Med.) mit dem Mikrotom hergestelltes, sehr dünnes Plättchen aus Organ- od. Gewebeteilen: ein histologischer S.; -e anfertigen.


6.(Film, Ferns.)
a)das Schneiden (5 a): den S. besorgte ihre Assistentin;

b)(Ferns.) Aneinanderreihung der Bilder verschiedener Fernsehkameras zu einer zusammenhängenden Abfolge: ein harter, weicher S.;

c)Wechsel von einer Einstellung zur nächsten durch Schneiden (5 c).



7. Schnittmuster: ein Kleidungsstück mit, nach einem S., ohne S. nähen.


8.(Verlagsw.) Gesamtheit der drei Schnittflächen eines Buchblocks: der S. des Lexikons ist vergoldet.


9.[zeichnerische] Darstellung eines Körpers in einer Ebene (z. B. Längs-, Quer- od. Schrägschnitt): etw. im S. darstellen.


10.(ugs.) Durchschnitt[swert, -menge, -maß]; Mittel (4): er fährt einen S. von 120 km/h; sie raucht im S. (durchschnittlich) 20 Zigaretten am Tag.


11.

*der Goldene S. (Math.; Teilungsverhältnis einer Strecke in der Art, dass der größere Teil sich zum kleineren verhält wie die ganze Strecke zum größeren Teil; LÜ von mlat. sectio aurea): eine Strecke nach dem Goldenen S. teilen.


12.(Math.) Gesamtheit der gemeinsamen Punkte zweier geometrischer Gebilde.


13.(Ballspiele) Drall, den der Ball durch Anschneiden (5) bekommt: der Ball hatte starken S.; einen Ball mit S. spielen, schlagen.
schnịtt: ↑ schneiden.
Schnitt  

Schnitt, Schnittwunde
[Schnittwunde]
schnitt  

n.
<m. 1>
1 Tätigkeit des Schneidens; Ergebnis des Schneidens, Spur eines scharfen Gegenstandes, einer Klinge, Schnittwunde; die Art, wie etwas geschnitten, zugeschnitten ist (Gesichts~, Kleider~); Schneidwerkzeug zum Stanzen; <Film> Bearbeitung durch Herausschneiden u. neu Zusammensetzen; der vordere, glattgeschnittene Rand der Buchseiten; <Geom.> gemeinsame Punkte zweier Kurven (Schnittpunkt), zweier Flächen (Schnittlinie), einer Fläche mit einem Körper (Schnittfläche); Zeichnung, die einen Körper darstellt, den man sich in irgendeiner Ebene geschnitten vorstellt (Längs~, Quer~); Vorlage aus Papier zum Zuschneiden eines Kleidungsstückes; abgeschnittenes Stück; Ernte, <bes.> Heuernte; das Verschneiden der Obstbäume, der Reben u.a. Holzgewächse; <kurz für> Durchschnitt; kleines od. nur halb gefülltes Glas Bier od. Wein
2 Regie: Hans Müller, ~: Ilse Schulz (im Vorspann eines Films); der ~ der Augen, des Gesichts, der Nase; der ~ des Getreides; der erste, zweite ~ des Heus
3 ;~e abzeichnen, ausrädeln, durchpausen (zum Schneidern); den ~ (des Films) besorgte Ilse Schulz; einen (guten) ~ bei einem Geschäft machen <umg.> großen Gewinn, Vorteil erzielen;
4 der Film hat einen harten ~ Bild folgt unvermittelt auf Bild; der Film hat einen weichen ~ während ein Bild verschwimmt, taucht das nächste allmählich deutlich werdend auf;
5 ;ich suche einen ~ für ein, zu einem Jackenkleid; ich laufe täglich im ~ zwei Stunden; der ~ging tief ins Fleisch; einen ~ ins Holz machen; er fuhr einen ~ von 110 km/h <umg.> [schneiden]
[Schnitt]
[Schnittes, Schnitts, Schnitte, Schnitten]n.
schneiden
[schnitt]
[schnittes, schnitts, schnitte, schnitten]