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Schnulze  

Schnụl|ze, die; -, -n [H. u., viell. zu niederd. snulten = gefühlvoll daherreden od. zu niederd. ugs. schnulle = nett, lieb, süß] (ugs. abwertend):
a) künstlerisch wertloses, sentimentales, rührseliges, kitschiges Lied od. Musikstück: eine S. singen, spielen;

b)Theaterstück, Fernsehspiel o. Ä. in der Art einer Schnulze (a) .
Schnulze  

Schnụl|ze, die; -, -n (ugs. für sentimentales Kino-, Theaterstück, Lied)
Schnulze  

a) Evergreen, Schlager; (ugs.): Ohrwurm; (ugs. veraltend): Gassenhauer.

b) (salopp): Tränendrücker; (abwertend): Gemütsfetzen; (salopp abwertend): Schmachtfetzen; (meist spött.): Edelkitsch; (Theater, Film; oft abwertend): Melodram, Melodrama.

[Schnulze]
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Schnulze  

Schnụl|ze, die; -, -n [H. u., viell. zu niederd. snulten = gefühlvoll daherreden od. zu niederd. ugs. schnulle = nett, lieb, süß] (ugs. abwertend):
a) künstlerisch wertloses, sentimentales, rührseliges, kitschiges Lied od. Musikstück: eine S. singen, spielen;

b)Theaterstück, Fernsehspiel o. Ä. in der Art einer Schnulze (a).
Schnulze  

n.
<f. 19; umg.> kitschiges, rührseliges Schlagerlied, Theater-, Kino- od. Fernsehstück [vermutl. in Anlehnung an nddt. snulten „gefühlvoll reden“]
['Schnul·ze]
[Schnulzen]