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Schopf  

Schọpf, der; -[e]s, Schöpfe [mhd. schopf, anders gebildet ahd. scuft, urspr. = Büschel, Quaste; verw. mit Schober, ↑ Schuppen ]:

1.a)kurz für ↑ Haarschopf : ein dichter, wirrer S.;

*sich am eigenen S. aus dem Sumpf ziehen (↑ Sumpf );

b)(selten) Haarbüschel.



2.(Jägerspr.) lange Federn am Hinterkopf einiger Vögel (z. B. des Eichelhähers, des Wiedehopfs).


3.Büschel von Blättern (z. B. bei der Ananas).


4.lange Stirnhaare des Pferdes.


5.(schweiz., sonst landsch.) a)Schuppen; Nebengebäude;

b)Wetterdach.

Schopf  

Schọpf, der; -[e]s, Schöpfe (Haarbüschel; kurz für Haarschopf; landsch. und schweiz. auch für Wetterdach; Nebengebäude, [Wagen]schuppen)
Schopf  

Schọpf, der; -[e]s, Schöpfe [mhd. schopf, anders gebildet ahd. scuft, urspr. = Büschel, Quaste; verw. mit Schober, ↑ Schuppen]:

1.
a)kurz für ↑ Haarschopf: ein dichter, wirrer S.;

*sich am eigenen S. aus dem Sumpf ziehen (↑ Sumpf);

b)(selten) Haarbüschel.



2.(Jägerspr.) lange Federn am Hinterkopf einiger Vögel (z. B. des Eichelhähers, des Wiedehopfs).


3.Büschel von Blättern (z. B. bei der Ananas).


4.lange Stirnhaare des Pferdes.


5.(schweiz., sonst landsch.)
a)Schuppen; Nebengebäude;

b)Wetterdach.

Schopf  

n.
<m. 1u; eigtl.> Haarbüschel auf dem Kopf; <danach> Gesamtheit der Kopfhaare; ein kleiner Junge mit blondem ~; Blätterbüschel; <Jägerspr.> verlängerte Kopffedern (bei verschiedenen Vogelarten); eine Gelegenheit beim ~e ergreifen, fassen, nehmen, packen <fig.> sofort nutzen; jmdn. beim ~ fassen, haben, halten, nehmen, packen [<mhd. schopf; urspr. „geerntetes Laub- od. Getreidebüschel“, dann auf das menschl. Haupthaar übertragen]
[Schopf1]
[Schopfes, Schopfs, Schopfe, Schöpfe, Schöpfen]

n.
<m. 1u; oberdt.> Schuppen, Wetterdach [<ahd. scopf „Gebäude ohne geschlossene Wände“; urspr. wohl „strohgedecktes Dach“; zu Schopf1 „Büschel“]
[Schopf2]
[Schopfes, Schopfs, Schopfe, Schöpfe, Schöpfen]