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schröpfen  

schrọ̈p|fen <sw. V.; hat> [1: mhd. schrepfen, schreffen, verw. mit ↑ scharf ]:

1.(Med.) Blut über einem erkrankten Organ ansaugen, um die Haut besser zu durchbluten od. das Blut durch feine Schnitte in der Haut abzusaugen.


2.(ugs.) jmdm. mit List od. Geschick unverhältnismäßig viel Geld abnehmen: die Kunden dieser Firma sind jahrelang geschröpft worden.


3.(Landw., Gartenbau) a)die Entwicklung zu üppig wachsender junger Saat bewusst unterbrechen;

b)die Rinde von Bäumen (z. B. bestimmter Obstbäume) schräg einschneiden.

schröpfen  

schrọ̈p|fen
schröpfen  


1. Blut abnehmen/absaugen; (ugs.): Blut abzapfen; (veraltet): zur Ader lassen.

2. Geld abnehmen; (ugs.): ausziehen, flöhen, lausen, rupfen; (salopp): abkochen, abzocken; (ugs. scherzh.): erleichtern, zur Ader lassen; (ugs. abwertend): ausnehmen, ausschlachten.

[schröpfen]
[Schröpfens, Schroepfen, Schroepfens]
schröpfen  

schrọ̈p|fen <sw. V.; hat> [1: mhd. schrepfen, schreffen, verw. mit ↑ scharf]:

1.(Med.) Blut über einem erkrankten Organ ansaugen, um die Haut besser zu durchbluten od. das Blut durch feine Schnitte in der Haut abzusaugen.


2.(ugs.) jmdm. mit List od. Geschick unverhältnismäßig viel Geld abnehmen: die Kunden dieser Firma sind jahrelang geschröpft worden.


3.(Landw., Gartenbau)
a)die Entwicklung zu üppig wachsender junger Saat bewusst unterbrechen;

b)die Rinde von Bäumen (z. B. bestimmter Obstbäume) schräg einschneiden.

schröpfen  

[sw. V.; hat] [1: mhd. schrepfen, schreffen, verw. mit scharf]: 1. (Med.) Blut über einem erkrankten Organ ansaugen, um die Haut besser zu durchbluten od. das Blut durch feine Schnitte in der Haut abzusaugen. 2. (ugs.) jmdm. mit List od. Geschick unverhältnismäßig viel Geld abnehmen: die Kunden dieser Firma sind jahrelang geschröpft worden. 3. (Landw., Gartenbau) a) die Entwicklung zu üppig wachsender junger Saat bewusst unterbrechen; b) die Rinde von Bäumen (z.B. bestimmter Obstbäume) schräg einschneiden.
schröpfen  

n.
<V.t.; hat> jmdn. ~ <Med.> jmdm. mit einem Schröpfkopf Blut in die Haut ableiten od. entziehen; <fig.> jmdn. viel zahlen lassen, finanziell ausnützen, übervorteilen; Getreide ~ die Spitzen davon abschneiden, um zu üppiges Wachstum zu verhindern; Obstbäume ~ bei schlechtem Ertrag die Rinde einschneiden; er wurde beim Kartenspiel gehörig geschröpft <fig.> [<mhd. schrepfen(neben schreffen) „reißen, ritzen, kratzen“; scharf]
['schröp·fen]
[schröpfens]