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schrecken  

Schrẹ|cken, der; -s, -:

1.a)<o. Pl.> von Entsetzen u. Angst bestimmtes, sehr belastendes, quälendes u. oft lähmendes Gefühl: sie verbreiteten überall [Angst und] S.; die Nachricht rief S. hervor, erregte S.; S. erregende Zustände, Ereignisse; jmdn. in [Angst und] S. versetzen; etw. mit S. feststellen; etw. erfüllt jmdn. mit S. (geh.; ängstigt jmdn. sehr);

R lieber ein Ende mit S. als ein S. ohne Ende (es ist besser, wenn ein unbefriedigender Zustand unter schmerzhaften Opfern beendet wird, als wenn er auf Dauer bestehen bleibt; Ausruf des preußischen Majors Ferdinand v. Schill, der 1809 eine allgemeine Erhebung gegen Napoleon I. auszulösen versuchte);


b)(bes. landsch.) Schreck: einen S. kriegen; jmdm. einen S. einjagen; bei einem Unfall mit dem S. davonkommen (zwar einen Schreck bekommen, aber sonst keinen Schaden erleiden).



2. (geh.) etw., was Schrecken, Angst hervorruft: die S. des Krieges; die Antibiotika haben vielen schlimmen Krankheiten ihre[n] S. genommen.


3.<meist mit best. Art.> (emotional) jmd., der Schrecken auslöst, als schrecklich (2) empfunden wird: sie ist der S. der ganzen Lindenstraße; der Feldwebel war der S. der Rekruten.
1schrẹ|cken <sw. V.; hat> [mhd. (er)schrecken, ahd. screcken = aufspringen, eigtl. = springen machen]:

1.a)(geh.) in Schrecken versetzen, ängstigen: die Träume, Geräusche schreckten sie; jmdn. mit Drohungen, durch Strafen s. [wollen]; das kann mich nicht s.; ihn schreckten (schreckten ab, verschreckten) die hohen Nebenkosten;

b)1aufschrecken : das Telefon schreckte ihn aus dem Schlaf;

c)(dichter.) vor Schreck, Angst, Ekel o. Ä. zurückfahren; zurückschrecken.



2.abschrecken (2 b) : Eier s.


3.(Jägerspr.) (von Hirschen, Rehen) einen Schrecklaut, Schrecklaute ausstoßen.


4. (Jägerspr.) (flüchtiges Haarwild) durch einen plötzlichen Ruf, Pfiff zum Stehen bringen, um es leichter treffen zu können: er versuchte den Bock zu s.


2schrẹ|cken <st. u. sw. V.; schreckt/(veraltet:) schrickt, schreckte/(veraltend:) schrak, ist geschreckt> [mhd. (er)schrecken = 2aufschrecken, ahd. screckan = springen]: 2aufschrecken : aus dem Schlaf s.
schrecken  

Schrẹ|cken vgl. Schreckschrẹ|cken

In der Bedeutung »in Schrecken geraten« wird

a) in Zusammensetzungen wie »auf-, hoch-, zurück-, zusammenschrecken« sowohl unregelmäßig als auch regelmäßig gebeugt:
- du schrickst, auch schreckst zurück
- du schrakst, auch schrecktest zurück
- sie meinte, du schräkest, auch schrecktest zurück
- du bist zurückgeschreckt
- schrick, auch schreck[e] nicht zurück!

b) »erschrecken« stets unregelmäßig gebeugt:
- du erschrickst
- du erschrakst
- du bist erschrocken

In den Bedeutungen »in Schrecken [ver]setzen; abschrecken« und (jägersprachlich) »schreien« wird regelmäßig gebeugt:

- du schreckst sie mit Drohungen; dieser Traum schreckt mich
- du schrecktest mich mit deiner Ankündigung; sie schreckte gerade die Eier [ab]
- das Telefon hat mich [aus meinen Gedanken] geschreckt
- schreck[e] mich nicht so!
- du [er]schrecktest sie; du hast sie geschreckt, erschreckt
- der Rehbock schreckte, hat geschreckt (Jägerspr.)
schrecken  


1. a) Angst, Entsetzen, Grauen, Graus[en], Horror, Panik, Qual; (geh.): Schauder.

b) Schreck.

2. Drama, Elend, Katastrophe, Tragödie, Unglück, Verhängnis; (geh.): Unheil, Verderben; (bildungsspr.): Armageddon, Inferno.

[Schrecken]
a) Angst einflößen/einjagen, ängstigen, in [Angst und] Schrecken versetzen; (landsch.): Bange machen.

b) aufschrecken, beunruhigen; (ugs.): aufscheuchen.

c) zurückfahren, zurückschrecken.

[schrecken]
schrecken  

Schrẹ|cken, der; -s, -:

1.
a)<o. Pl.> von Entsetzen u. Angst bestimmtes, sehr belastendes, quälendes u. oft lähmendes Gefühl: sie verbreiteten überall [Angst und] S.; die Nachricht rief S. hervor, erregte S.; S. erregende Zustände, Ereignisse; jmdn. in [Angst und] S. versetzen; etw. mit S. feststellen; etw. erfüllt jmdn. mit S. (geh.; ängstigt jmdn. sehr);

Rlieber ein Ende mit S. als ein S. ohne Ende (es ist besser, wenn ein unbefriedigender Zustand unter schmerzhaften Opfern beendet wird, als wenn er auf Dauer bestehen bleibt; Ausruf des preußischen Majors Ferdinand v. Schill, der 1809 eine allgemeine Erhebung gegen Napoleon I. auszulösen versuchte);


b)(bes. landsch.) Schreck: einen S. kriegen; jmdm. einen S. einjagen; bei einem Unfall mit dem S. davonkommen (zwar einen Schreck bekommen, aber sonst keinen Schaden erleiden).



2. (geh.) etw., was Schrecken, Angst hervorruft: die S. des Krieges; die Antibiotika haben vielen schlimmen Krankheiten ihre[n] S. genommen.


3.<meist mit best. Art.> (emotional) jmd., der Schrecken auslöst, als schrecklich (2) empfunden wird: sie ist der S. der ganzen Lindenstraße; der Feldwebel war der S. der Rekruten.
1schrẹ|cken <sw. V.; hat> [mhd. (er)schrecken, ahd. screcken = aufspringen, eigtl. = springen machen]:

1.
a)(geh.) in Schrecken versetzen, ängstigen: die Träume, Geräusche schreckten sie; jmdn. mit Drohungen, durch Strafen s. [wollen]; das kann mich nicht s.; ihn schreckten (schreckten ab, verschreckten) die hohen Nebenkosten;

b)1aufschrecken: das Telefon schreckte ihn aus dem Schlaf;

c)(dichter.) vor Schreck, Angst, Ekel o. Ä. zurückfahren; zurückschrecken.



2.abschrecken (2 b): Eier s.


3.(Jägerspr.) (von Hirschen, Rehen) einen Schrecklaut, Schrecklaute ausstoßen.


4. (Jägerspr.) (flüchtiges Haarwild) durch einen plötzlichen Ruf, Pfiff zum Stehen bringen, um es leichter treffen zu können: er versuchte den Bock zu s.


2schrẹ|cken <st. u. sw. V.; schreckt/(veraltet:) schrickt, schreckte/(veraltend:) schrak, ist geschreckt> [mhd. (er)schrecken = 2aufschrecken, ahd. screckan = springen]: 2aufschrecken: aus dem Schlaf s.
schrecken  

[sw. V.; hat] [mhd. (er)schrecken, ahd. screcken = aufspringen, eigtl.= springen machen]: 1. a) (geh.) in Schrecken versetzen, ängstigen: die Träume, Geräusche schreckten sie; jmdn. mit Drohungen, durch Strafen s. [wollen]; das kann mich nicht s.; ihn schreckten (schreckten ab, verschreckten) die hohen Nebenkosten; b) 1aufschrecken: das Telefon schreckte ihn aus dem Schlaf; c) (dichter.) vor Schreck, Angst, Ekel o.Ä. zurückfahren; zurückschrecken. 2. abschrecken (2 b): Eier s. 3. (Jägerspr.) (von Hirschen, Rehen) einen Schrecklaut, Schrecklaute ausstoßen. 4. (Jägerspr.) (flüchtiges Haarwild) durch einen plötzlichen Ruf, Pfiff zum Stehen bringen, um es leichter treffen zu können: er versuchte den Bock zu s.
schrecken  

n.
<-k·k-> 'Schre·cken <m. 4>
1 heftige, plötzliche, mit Angst u. Entsetzen verbundene Gemütserschütterung; schrecklicher, entsetzlicher, Furcht erregender Vorgang
2 ;die ~ des Krieges, Todes, des Unwetters; die ~ dieser Stunde werde ich nie vergessen
3 ;einen ~ bekommen, <umg.> kriegen; jmdm. einen ~ bereiten, einjagen, versetzen; der ~ fuhr mir durch, in die Glieder, <umg.> Knochen; der ~ lag mir noch in den Gliedern, <umg.> in den Knochen
4 ;ein eisiger, jäher, tiefer ~
5 ;auf den ~ hin muss ich erst einmal einen Schnaps trinken; jmdn. in ~ halten, setzen; lieber ein Ende mit ~ als ein ~ ohne Ende (sprichwörtl.); da sind wir noch einmal mit dem (bloßen) ~ davongekommen; zu meinem ~ musste ich feststellen, dass …
['Schrecken]n.
<-k·k-> 'schre·cken
1 <V.t.; hat> in Schrecken versetzen, erschrecken, ängstigen; das schreckt mich nicht; du kannst mich nicht ~
2 <V.i. 225; ist; veraltet> aufschrecken; <nur noch in Wendungen wie>aus dem Schlaf ~
3 <V.i.; schwach konjugiert; hat; Jägerspr.> Schrecklaute ausstoßen (bes. vom Rotwild); Sy schmälen [<mhd. (er)schrecken „auffahren, sich erschrecken“ <ahd. screckan „springen“ <idg. *skreg-; zu *(s)ker- „herumspringen“]
['schrecken]