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schreien  

schrei|en <st. V.; hat> [mhd. schrīen, ahd. scrīan, lautm.]:

1.a)einen Schrei, Schreie ausstoßen; sehr laut, oft unartikuliert rufen: laut, gellend, anhaltend, aus Leibeskräften s.; das Baby hat die ganze Nacht geschrien (laut geweint); vor Angst, Schmerz, Freude, Begeisterung s.; die Zuhörer schrien vor Lachen (ugs.; lachten sehr laut, unbändig); die Kinder liefen laut schreiend davon; <subst.:> man hörte das Schreien der Möwen;

*zum Schreien sein (ugs.; sehr komisch, ungeheuer lustig sein, sehr zum Lachen reizen);

b)<s. + sich> sich durch Schreien (1a) in einen bestimmten Zustand bringen: wir haben uns auf dem Fußballplatz heiser geschrien.



2.a)mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sprechen, sich äußern: sie hörte den Besucher nebenan wütend, laut, mit erregter Stimme s.; schrei mir doch nicht so ins Ohr!; er ist derjenige, der am lautesten schreit (sich am heftigsten beklagt), wenn er ihre Urlaubsvertretung übernehmen soll;

b)mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sagen, ausrufen: er schrie förmlich seinen Namen; hurra, Hilfe s.;

c)laut schreiend (1a, 2a) nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder schrien nach ihrer Mutter; die Flüchtlinge schrien nach/um Hilfe; das Volk schrie nach (geh.; forderte heftig) Rache, Vergeltung.

schreien  


1. aufschreien, brüllen, einen Schrei ausstoßen, blöken, herausschreien, krähen, kreischen, rufen; (ugs. abwertend): ein Geschrei veranstalten, [herum]krakeelen, herumtoben, plärren; (landsch.): bölken.

2. Anspruch erheben, sich ausbitten, fordern, verlangen; (geh.): begehren, heischen.

[schreien]
[schreie, schreist, schreit, schrie, schriest, schrieen, schrien, schriet, schreiest, schreiet, schriee, schrieest, schrieet, schrei, geschrieen, geschrien, schreiend]
schreien  

schrei|en <st. V.; hat> [mhd. schrīen, ahd. scrīan, lautm.]:

1.
a)einen Schrei, Schreie ausstoßen; sehr laut, oft unartikuliert rufen: laut, gellend, anhaltend, aus Leibeskräften s.; das Baby hat die ganze Nacht geschrien (laut geweint); vor Angst, Schmerz, Freude, Begeisterung s.; die Zuhörer schrien vor Lachen (ugs.; lachten sehr laut, unbändig); die Kinder liefen laut schreiend davon; <subst.:> man hörte das Schreien der Möwen;

*zum Schreien sein (ugs.; sehr komisch, ungeheuer lustig sein, sehr zum Lachen reizen);

b)<s. + sich> sich durch Schreien (1a) in einen bestimmten Zustand bringen: wir haben uns auf dem Fußballplatz heiser geschrien.



2.
a)mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sprechen, sich äußern: sie hörte den Besucher nebenan wütend, laut, mit erregter Stimme s.; schrei mir doch nicht so ins Ohr!; er ist derjenige, der am lautesten schreit (sich am heftigsten beklagt), wenn er ihre Urlaubsvertretung übernehmen soll;

b)mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sagen, ausrufen: er schrie förmlich seinen Namen; hurra, Hilfe s.;

c)laut schreiend (1a, 2a) nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder schrien nach ihrer Mutter; die Flüchtlinge schrien nach/um Hilfe; das Volk schrie nach (geh.; forderte heftig) Rache, Vergeltung.

schreien  

[st. V.; hat] [mhd. schrien, ahd. scrian, lautm.]: 1. a) einen Schrei, Schreie ausstoßen; sehr laut, oft unartikuliert rufen: laut, gellend, anhaltend, aus Leibeskräften s.; das Baby hat die ganze Nacht geschrien (laut geweint); vor Angst, Schmerz, Freude, Begeisterung s.; die Zuhörer schrien vor Lachen (ugs.; lachten sehr laut, unbändig); die Kinder liefen laut schreiend davon; [subst.:] man hörte das Schreien der Möwen; *zum Schreien sein (ugs.; sehr komisch, ungeheuer lustig sein, sehr zum Lachen reizen); b) [s. + sich] sich durch Schreien (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: wir haben uns auf dem Fußballplatz heiser geschrien. 2. a) mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sprechen, sich äußern: sie hörte den Besucher nebenan wütend, laut, mit erregter Stimme s.; schrei mir doch nicht so ins Ohr!; er ist derjenige, der am lautesten schreit (sich am heftigsten beklagt), wenn er ihre Urlaubsvertretung übernehmen soll; b) mit sehr lauter Stimme, übermäßig laut sagen, ausrufen: er schrie förmlich seinen Namen; hurra, Hilfe s.; c) laut schreiend (1 a, 2 a) nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder schrien nach ihrer Mutter; die Flüchtlinge schrien nach/um Hilfe; Ü das Volk schrie nach (geh.; forderte heftig) Rache, Vergeltung.
schreien  

v.
<V. 227; hat>
I <V.i.>
1 Schreie ausstoßen, die Stimme laut erschallen lassen, laut rufen; kreischen, gellen (von Tieren, a. von Maschinen, Werkzeugen); weinen (Kleinkind)
2 ;der Affe, der Hirsch, das Käuzchen, der Papagei schreit; die Säge schreit
3 ;durchdringend, gellend, laut, markerschütternd, schrill ~; wir hörten ein entsetzliches Schreien; kläglich, mörderisch ~
4 es schreit gen, zum Himmel <fig.; umg.> verlangt dringend Abhilfe, Bestrafung; nach etwas ~ <fig.> durch Schreien sein Verlangen nach etwas ausdrücken; das Vieh schreit nach Futter; nach Rache, Vergeltung ~ <fig.> heftig, laut verlangen; schrei nicht so, ich bin nicht taub!; um Hilfe ~; vor Angst, Schmerz ~; er schrie vor Lachen <umg.> er lachte sehr; wie am Spieß ~ sehr laut; es war zum Schreien (komisch)
5 ~de Farben <fig.> grelle F.; ~des Unrecht <fig.> großes, Wiedergutmachung verlangendes U.; laut ~d lief das Kind davon
II <V.t.>
6 durch Schreien äußern, ausdrücken; Ach und Weh ~ jammern, klagen; Hilfe, Zetermordio, Zeter und Mord ~ <umg.> er schrie ihnen seine Verachtung ins Gesicht
III <V.refl.> sich heiser, müde ~ so lange schreien, bis man heiser, müde ist; [<mhd., mnddt. schri(en) <ahd., ags. srian, idg. *(s)krei-; zu *ker-(Schallwurzel)]
['schrei·en]
[schreie, schreist, schreit, schreien, schrie, schriest, schrieen, schrien, schriet, schreiest, schreiet, schriee, schrieest, schrieet, schrei, geschrieen, geschrien, schreiend]