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Schrulle  

Schrụl|le, die; -, -n [im 18. Jh. aus dem niederd. Pl. Schrullen = tolle Einfälle < mniederd. schrul, schrol="verrückte" Laune; Groll, verw. mit älter niederl. schrolle="brummen;" schimpfen, lautm.]:

1.seltsame, wunderlich anmutende Eigenart, Angewohnheit, die zum Wesenszug eines Menschen geworden ist: sie hat den Kopf voller -n.


2.(salopp abwertend) ältere, schrullige Frau: das ist vielleicht eine alte S.!
Schrulle  

Schrụl|le, die; -, -n (seltsame Laune; ugs. auch für eigensinnige alte Frau)
Schrulle  


1. Absonderlichkeit, Eigenart, Eigenheit, Eigentümlichkeit, Grille, Laune, Marotte, wunderliche Angewohnheit; (ugs.): Mucke, Tick; (salopp): Macke; (ugs. abwertend): Fimmel; (salopp abwertend): Spleen.

2. (ugs. abwertend): Schreckschraube; (salopp abwertend): alte Schachtel, Schrapnell.

[Schrulle]
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Schrụl|le, die; -, -n [im 18. Jh. aus dem niederd. Pl. Schrullen = tolle Einfälle < mniederd. schrul, schrol="verrückte" Laune; Groll, verw. mit älter niederl. schrolle="brummen;" schimpfen, lautm.]:

1.seltsame, wunderlich anmutende Eigenart, Angewohnheit, die zum Wesenszug eines Menschen geworden ist: sie hat den Kopf voller -n.


2.(salopp abwertend) ältere, schrullige Frau: das ist vielleicht eine alte S.!
Schrulle  

n.
<f. 19> Laune, wunderl. Einfall; <umg.; verächtl.> wunderliche, altjüngferl. Frau; alte ~; das ist so eine ~ von ihm [<ältere Form Schrolle „Laune“, nddt. „toller Einfall“ <mnddt. schrul, schrol „Anfall von toller Laune, heimlicher Groll“, ndrl. schrollen „unzufrieden sein, schimpfen“; verwandt mit schrill]
['Schrul·le]
[Schrullen]