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Schulter  

Schụl|ter, die; -, -n [mhd. schulter, ahd. scult(er)ra, H. u.]:

1.(beim Menschen) oberer Teil des Rumpfes zu beiden Seiten des Halses, mit dem die Arme verbunden sind: breite, vom Alter gebeugte -n; die -n bedauernd hochziehen; jmdm. bis an die, bis zur S. reichen; die, mit den -n zucken (mit einem Hochziehen der Schulter zu verstehen geben, dass man etw. nicht weiß, jmdn. od. etw. nicht versteht); jmdn. im Zorn an den -n rütteln; jmdm. kameradschaftlich, jovial auf die S. klopfen; den Arm um jmds. -n legen; der Ringer zwang, legte seinen Gegner auf die -n (schulterte ihn); er nahm, hob das Kind auf die -n; die ganze Verantwortung liegt, lastet auf ihren -n;

*S. an S. (so nah, dicht neben jmdm., nebeneinander, dass man sich mit den Schultern [beinahe] berührt. gemeinsam [im Einsatz für ein u. dieselbe Sache]: er kämpfte S. an S. mit seinem Partner); jmdm., einer Sache die kalte S. zeigen (ugs.; einer Person od. Sache keine Beachtung [mehr] schenken, ihr mit Gleichgültigkeit od. Nichtachtung begegnen, sie abweisen, zurückweisen, ablehnen; viell. nach engl. to give [od. to show] somebody the cold shoulder); etw. auf die leichte S. nehmen (etw. nicht ernst genug nehmen); auf beiden -n [Wasser] tragen (zwei Parteien gerecht werden wollen); jmdn. über die S. ansehen (auf jmdn. herabsehen).


2. Teil eines Kleidungsstückes, der die Schulter (1) bedeckt: die linke S. sitzt nicht.


3.a)(bei vierfüßigen Wirbeltieren) seitliche, obere, über jedem der beiden Schulterblätter gelegene Rückengegend;

b)oberer, fleischiger Teil des Vorderbeins (bes. bei Schlachtvieh u. Wild): ein Stück Hammelfleisch von der S.

schulter  

Schụl|ter, die; -, -nschụl|ter|lang; schulterlanges Haar
Schulter  

Schụl|ter, die; -, -n [mhd. schulter, ahd. scult(er)ra, H. u.]:

1.(beim Menschen) oberer Teil des Rumpfes zu beiden Seiten des Halses, mit dem die Arme verbunden sind: breite, vom Alter gebeugte -n; die -n bedauernd hochziehen; jmdm. bis an die, bis zur S. reichen; die, mit den -n zucken (mit einem Hochziehen der Schulter zu verstehen geben, dass man etw. nicht weiß, jmdn. od. etw. nicht versteht); jmdn. im Zorn an den -n rütteln; jmdm. kameradschaftlich, jovial auf die S. klopfen; den Arm um jmds. -n legen; der Ringer zwang, legte seinen Gegner auf die -n (schulterte ihn); er nahm, hob das Kind auf die -n; die ganze Verantwortung liegt, lastet auf ihren -n;

*S. an S. (so nah, dicht neben jmdm., nebeneinander, dass man sich mit den Schultern [beinahe] berührt. gemeinsam [im Einsatz für ein u. dieselbe Sache]: er kämpfte S. an S. mit seinem Partner); jmdm., einer Sache die kalte S. zeigen (ugs.; einer Person od. Sache keine Beachtung [mehr] schenken, ihr mit Gleichgültigkeit od. Nichtachtung begegnen, sie abweisen, zurückweisen, ablehnen; viell. nach engl. to give [od. to show] somebody the cold shoulder); etw. auf die leichte S. nehmen (etw. nicht ernst genug nehmen); auf beiden -n [Wasser] tragen (zwei Parteien gerecht werden wollen); jmdn. über die S. ansehen (auf jmdn. herabsehen).


2. Teil eines Kleidungsstückes, der die Schulter (1) bedeckt: die linke S. sitzt nicht.


3.
a)(bei vierfüßigen Wirbeltieren) seitliche, obere, über jedem der beiden Schulterblätter gelegene Rückengegend;

b)oberer, fleischiger Teil des Vorderbeins (bes. bei Schlachtvieh u. Wild): ein Stück Hammelfleisch von der S.

Schulter  

n.
<f. 21; Anat.>
1 die Verbindung der Arme mit dem Brustkorb
2 ;bedauernd die ~n hochziehen; die ~n zucken (zum Zeichen, dass man etwas nicht weiß);
3 ;breite, gerade, hängende, schmale ~n; vom Alter gebeugte ~n; sie stand mit hängenden ~n da (vor Enttäuschung); sie hat ihm die kalte ~ gezeigt <fig.; umg.> ihn abgewiesen, nicht beachtet; etwas auf die leichte ~ nehmen <fig.; umg.> etwas nicht ernst nehmen;
4 ~ an ~ mit jmdm. arbeiten, kämpfen <fig.> in kameradschaftl. Einvernehmen; jmdn. an den ~n fassen, packen; sie reicht ihm nur bis an die, bis zur ~; ~ an ~ stehen dicht aneinander gedrängt; ein Kind auf die ~n nehmen, auf den ~n reiten lassen; jmdm. auf die ~ klopfen; der Polizist legte ihm die Hand auf die ~ (zum Zeichen der Verhaftung); den Gegner beim Ringen auf die ~n legen, zwingen; die ganze Verantwortung ruht auf seinen ~n <fig.> er ist breit in den ~n; mit den ~n zucken (zum Zeichen, dass man etwas nicht weiß); jmdn. über die ~ ansehen <fig.> ihn verachten; die Jacke über die ~n hängen; jmdn. um die ~ fassen [<mhd. schulter, schulder, ahd. scultra „Schulter; Vorderschinken, Vorderbug“ <idg. *skl-dhra „Schulterblatt als Grabgerät“, grch. skalis „Schaufel“; zu skallein „graben, hacken“; zu idg. *(s)kel- „schneiden“ oder zu *(s)kel- „schief“]
['Schul·ter]
[Schultern]