[ - Collapse All ]
schuppen  

Schụp|pen, der; -s, - [zu ↑ Schopf (5) , das Schutzdach war urspr. mit Strohbündeln gedeckt; in md. u. niederd. Lautung hochsprachlich geworden]:

1.einfacher Bau [aus Holz] zum Unterstellen von Geräten, Materialien, Fahrzeugen u. a.: ein S. für die Gartengeräte; der neue S-Bahnhof ist ja ein entsetzlicher S. (ugs. abwertend; ein äußerst hässliches Gebäude).


2.(ugs.) [großräumiges] Lokal (1) : die neue Bar ist ein toller S.
1schụp|pen <sw. V.; hat> [spätmhd. schūpen, schūppen, zu ↑ Schuppe ]:

1.(einen Speisefisch) von den Schuppen befreien: Fische s.


2.<s. + sich> a)Hautschuppen bilden u. abstoßen: seine Haut schuppt sich; <auch ohne »sich«:> die Haut schuppt stark;

b)eine sich schuppende (2 a) Haut haben: du schuppst dich [auf dem Rücken].



2schụp|pen <sw. V.; hat> [mhd. (md.) schuppen, ablautende Intensivbildung zu ↑ schieben ] (landsch.): leicht anstoßen; schubsen.
schuppen  

Schụp|pen, der; -s, - (Raum für Holz u._a.); vgl. Schupfenschụp|pen (landsch. für stoßen, stoßend schieben)

schụp|pen ([Fisch]schuppen entfernen; Schuppen bilden)
schuppen  

a) Abstellplatz, Baracke, Bretterbude, Bretterhäuschen, [Lager]halle, Lager[schuppen], Schober, Scheune, Speicher, Unterstellmöglichkeit, Unterstellraum; (südd., österr.): Schupfen; (schweiz., sonst landsch.): Schopf; (veraltend): Remise.

b) Gebäude, Haus, Hütte; (ugs.): Bude, Klotz; (ugs. abwertend): Kasten.

[Schuppen]
[schuppe, schuppst, schuppt, schuppte, schupptest, schuppten, schupptet, schuppest, schuppet, schupp, geschuppt, schuppend]abschaben, entschuppen, säubern, Schuppen entfernen; (landsch., bes. nordd.): schrappen.
[schuppen]
[schuppe, schuppst, schuppt, schuppte, schupptest, schuppten, schupptet, schuppest, schuppet, schupp, geschuppt, schuppend]

a) abfallen, abgehen, sich [ab]lösen, sich häuten, sich schälen; (landsch., bes. nordd.): sich pellen; (landsch.): abschilfern.

b) die Haut abstoßen/verlieren, sich häuten.

[schuppen, sich]
[sich schuppen, schuppe, schuppst, schuppt, schuppte, schupptest, schuppten, schupptet, schuppest, schuppet, schupp, geschuppt, schuppend, schuppen sich]
schuppen  

Schụp|pen, der; -s, - [zu ↑ Schopf (5), das Schutzdach war urspr. mit Strohbündeln gedeckt; in md. u. niederd. Lautung hochsprachlich geworden]:

1.einfacher Bau [aus Holz] zum Unterstellen von Geräten, Materialien, Fahrzeugen u. a.: ein S. für die Gartengeräte; der neue S-Bahnhof ist ja ein entsetzlicher S. (ugs. abwertend; ein äußerst hässliches Gebäude).


2.(ugs.) [großräumiges] Lokal (1): die neue Bar ist ein toller S.
1schụp|pen <sw. V.; hat> [spätmhd. schūpen, schūppen, zu ↑ Schuppe]:

1.(einen Speisefisch) von den Schuppen befreien: Fische s.


2.<s. + sich>
a)Hautschuppen bilden u. abstoßen: seine Haut schuppt sich; <auch ohne »sich«:> die Haut schuppt stark;

b)eine sich schuppende (2 a) Haut haben: du schuppst dich [auf dem Rücken].



2schụp|pen <sw. V.; hat> [mhd. (md.) schuppen, ablautende Intensivbildung zu ↑ schieben] (landsch.): leicht anstoßen; schubsen.
schuppen  

[sw. V.; hat] [spätmhd. schupen, schuppen, zu Schuppe]: 1. (einen Speisefisch) von den Schuppen befreien: Fische s. 2. [s. + sich] a) Hautschuppen bilden u. abstoßen: seine Haut schuppt sich; [auch ohne ?sich?:] die Haut schuppt stark; b) eine sich schuppende (2 a) Haut haben: du schuppst dich [auf dem Rücken].
schuppen  

n.
<m. 4> überdeckter Raum, meist aus Brettern (bes. zum Abstellen für Geräte od. Wagen), Speicher; <Jugendspr.> Lokal[<mdt. u. nddt. schuppen, engl. regional shippen „Stall“; verwandt mit Schaub, Schober, Schopf]
['Schup·pen]
[Schuppe, Schuppst, Schuppt, Schuppen, Schuppte, Schupptest, Schuppten, Schupptet, Schuppest, Schuppet, Schupp, geSchuppt, Schuppend]n.
<V.; hat>
1 <V.t.> einen Fisch ~ die Schuppen von der Haut abschaben;
2 <V.refl.> sich ~ Schuppen bilden, in Schuppen abfallen, sich abblättern(Haut);
['schup·pen]
[schuppe, schuppst, schuppt, schuppen, schuppte, schupptest, schuppten, schupptet, schuppest, schuppet, schupp, geschuppt, schuppend]