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schwanken  

schwạn|ken <sw. V.> [spätmhd. swanken, zu ↑ schwank ]:

1.a)sich schwingend hin u. her, auf u. nieder bewegen <hat>: die [Kronen der] Bäume schwankten [im Wind, hin und her]; das Boot schwankte heftig; der Boden schwankte unter ihren Füßen; vor Müdigkeit s.; mit schwankenden Schritten; die Betrunkenen schwankten schon mächtig;

b)sich schwankend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: der alte Mann schwankte über die Straße.



2.in seinem Zustand, Befinden, Grad, Maß o. Ä. [ständigen] Veränderungen ausgesetzt sein; nicht stabil sein <hat>: die Preise, Kurse, Temperaturen schwanken; die Zahl der Teilnehmer schwankte zwischen 100 und 150; seine Stimme schwankte (veränderte ihren Klang, versagte teilweise) [vor Ergriffenheit]; eine schwankende Gesundheit.


3.unsicher sein bei der Entscheidung zwischen zwei od. mehreren [gleichwertigen] Möglichkeiten <hat>: zwischen zwei Möglichkeiten s.; sie schwankt noch, ob sie zusagen oder ablehnen soll; sie hat einen Augenblick geschwankt, ehe sie unterschrieben hat; dieser Vorfall ließ ihn wieder s.; sich durch nichts in seinem Vorsatz schwankend machen lassen; ein schwankender (nicht in sich gefestigter) Charakter; <subst.:> ins Schwanken geraten.
schwanken  

schwạn|ken
schwanken  


1. a) sich hin- und herbewegen, hin- und herschwingen, sich hin- und herwiegen, holpern, pendeln, schaukeln, schlenkern, schlingern, schlottern, schütteln, schüttern, schwingen; (schweiz.): [gi]gampfen; (nordd.): stuckern; (landsch.): schlickern, schunkeln; (Seemannsspr.): rollen, stampfen.

b) gehen, taumeln, wanken; (ugs.): torkeln.

2. sich ändern, im Fluss sein, Schwankungen unterworfen sein/unterliegen, umschlagen, wechseln, sich verändern, sich wandeln; (bildungsspr.): fluktuieren, oszillieren; (bildungsspr., Fachspr.): flottieren; (Wirtsch.): floaten.

3. abwägen, abwarten, Ausflüchte machen, sich bedenken, Bedenken haben/tragen, sich besinnen, keine Entscheidung treffen, mit sich kämpfen, sich nicht entschließen können, sich nicht festlegen, überlegen, unentschieden/unentschlossen/unschlüssig sein, warten, sich winden, zaudern, sich Zeit lassen, zögern, zusehen; (ugs.): fackeln, sich [um eine Entscheidung] drücken/herumdrücken; (ugs. abwertend): kneifen.

[schwanken]
[schwanke, schwankst, schwankt, schwankte, schwanktest, schwankten, schwanktet, schwankest, schwanket, schwank, geschwankt, schwankend]
schwanken  

schwạn|ken <sw. V.> [spätmhd. swanken, zu ↑ schwank]:

1.
a)sich schwingend hin u. her, auf u. nieder bewegen <hat>: die [Kronen der] Bäume schwankten [im Wind, hin und her]; das Boot schwankte heftig; der Boden schwankte unter ihren Füßen; vor Müdigkeit s.; mit schwankenden Schritten; die Betrunkenen schwankten schon mächtig;

b)sich schwankend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: der alte Mann schwankte über die Straße.



2.in seinem Zustand, Befinden, Grad, Maß o. Ä. [ständigen] Veränderungen ausgesetzt sein; nicht stabil sein <hat>: die Preise, Kurse, Temperaturen schwanken; die Zahl der Teilnehmer schwankte zwischen 100 und 150; seine Stimme schwankte (veränderte ihren Klang, versagte teilweise) [vor Ergriffenheit]; eine schwankende Gesundheit.


3.unsicher sein bei der Entscheidung zwischen zwei od. mehreren [gleichwertigen] Möglichkeiten <hat>: zwischen zwei Möglichkeiten s.; sie schwankt noch, ob sie zusagen oder ablehnen soll; sie hat einen Augenblick geschwankt, ehe sie unterschrieben hat; dieser Vorfall ließ ihn wieder s.; sich durch nichts in seinem Vorsatz schwankend machen lassen; ein schwankender (nicht in sich gefestigter) Charakter; <subst.:> ins Schwanken geraten.
schwanken  

[sw. V.] [spätmhd. swanken, zu schwank]: 1. a) sich schwingend hin u. her, auf u. nieder bewegen [hat]: die [Kronen der] Bäume schwankten [im Wind, hin und her]; das Boot schwankte heftig; der Boden schwankte unter ihren Füßen; vor Müdigkeit s.; die Betrunkenen schwankten schon mächtig; mit schwankenden Schritten; b) sich schwankend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen [ist]: der alte Mann schwankte über die Straße. 2. in seinem Zustand, Befinden, Grad, Maß o.Ä. [ständigen] Veränderungen ausgesetzt sein; nicht stabil sein [hat]: die Preise, Kurse, Temperaturen schwanken; die Zahl der Teilnehmer schwankte zwischen 100 und 150; seine Stimme schwankte (veränderte ihren Klang, versagte teilweise) [vor Ergriffenheit]; eine schwankende Gesundheit. 3. unsicher sein bei der Entscheidung zwischen zwei od. mehreren [gleichwertigen] Möglichkeiten [hat]: zwischen zwei Möglichkeiten s.; sie schwankt noch, ob sie zusagen oder ablehnen soll; sie hat einen Augenblick geschwankt, ehe sie unterschrieben hat; dieser Vorfall ließ ihn wieder s.; sich durch nichts in seinem Vorsatz schwankend machen lassen; ein schwankender (nicht in sich gefestigter) Charakter; [subst.:] ins Schwanken geraten.
schwanken  

schwanken, taumeln, torkeln, trudeln, wanken
[taumeln, torkeln, trudeln, wanken]
schwanken  

n.
<V.i.; hat>
1 hin u. her schwingen (Zweige, Brücke, Magnetnadel); sich auf u. nieder bewegen, nicht fest sein, wechseln (Kurse, Preise, Gesundheit); taumeln, torkeln (Betrunkener); geringfügig von einem mittleren Wert abweichen (physikal. Größe); zögern, zaudern, noch nicht entschlossen sein
2 ;ich schwanke (noch), ob ich es tun soll; die Gräser, Halme, Zweige ~ im Winde; die Meinungen über ihn ~; der Boden schwankte plötzlich unter unseren Füßen
3 ;mein Vertrauen ist ins Schwanken geraten; unter einer Last ~
4 ;~de Gesundheit; er ist wie ein ~des Rohr im Winde ein unbeständiger Charakter; ~den Schrittes kam uns ein Betrunkener entgegen [<spätmhd. swanken, ndrl. zwanken; schwank]
['schwan·ken]
[schwanke, schwankst, schwankt, schwanken, schwankte, schwanktest, schwankten, schwanktet, schwankest, schwanket, schwank, geschwankt, schwankend]