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schwellen  

1schwẹl|len <st. V.; ist> [mhd. swellen, ahd. swellan, H. u.]:

1.[in einem krankhaften Prozess] an Umfang zunehmen, sich [durch Ansammlung, Stauung von Wasser od. Blut im Gewebe] vergrößern: die Adern auf der Stirn schwollen ihm; eine geschwollene Backe; die Knospen der Rosen schwellen; schwellende (volle) Lippen.


2.(geh.) bedrohlich wachsen, an Ausmaß, Stärke o. Ä. zunehmen: der Fluss schwillt; der Lärm schwoll (steigerte sich) zu einem Dröhnen.


2schwẹl|len <sw. V.; hat> [mhd., ahd. swellen, Kausativ zu 1↑ schwellen ]:

1.(geh.) blähen, bauschen: der Wind schwellte die Segel; mit geschwellter Brust (scherzh.; voller Stolz) erzählte er von seinen Erfolgen.


2.(landsch.) bis zum Weichwerden in Wasser kochen.


3.(Gerberei) Häute, Leder in einer bestimmten Flüssigkeit quellen lassen.
schwellen  

schwẹl|len (größer, stärker werden; sich ausdehnen); du schwillst; er/sie schwillt; du schwollst; du schwöllest; geschwollen; schwill!; ihr Hals ist geschwollen; die Brust schwoll ihm vor Freude

schwẹl|len (größer, stärker machen; ausdehnen); du schwellst; du schwelltest; geschwellt; schwell[e]!; der Wind schwellte die Segel; der Stolz hat seine Brust geschwellt; mit geschwellter Brust
schwellen  


1. aufbauschen, aufblähen, aufgehen, aufquellen, auftreiben, ausdehnen, sich ausweiten, blähen, sich entzünden, quellen, rund werden, sich wölben, sich verdicken, sich vergrößern, verquellen; (ugs.): dick werden; (landsch.): auflaufen; (Med., Biol.): turgeszieren; (landsch.): anlaufen.

2. ansteigen, sich erhöhen, größer/stärker werden, steigen, sich steigern, sich vermehren, sich verschärfen, sich verstärken, wachsen, zunehmen.

[schwellen]
[schwelle, schwillst, schwillt, schwellt, schwall, schwallst, schwallen, schwallt, schwellest, schwellet, schwälle, schwällest, schwällst, schwällen, schwället, schwällt, schwill, schwoll, geschwollen, schwellend]
schwellen  

1schwẹl|len <st. V.; ist> [mhd. swellen, ahd. swellan, H. u.]:

1.[in einem krankhaften Prozess] an Umfang zunehmen, sich [durch Ansammlung, Stauung von Wasser od. Blut im Gewebe] vergrößern: die Adern auf der Stirn schwollen ihm; eine geschwollene Backe; die Knospen der Rosen schwellen; schwellende (volle) Lippen.


2.(geh.) bedrohlich wachsen, an Ausmaß, Stärke o. Ä. zunehmen: der Fluss schwillt; der Lärm schwoll (steigerte sich) zu einem Dröhnen.


2schwẹl|len <sw. V.; hat> [mhd., ahd. swellen, Kausativ zu 1↑ schwellen]:

1.(geh.) blähen, bauschen: der Wind schwellte die Segel; mit geschwellter Brust (scherzh.; voller Stolz) erzählte er von seinen Erfolgen.


2.(landsch.) bis zum Weichwerden in Wasser kochen.


3.(Gerberei) Häute, Leder in einer bestimmten Flüssigkeit quellen lassen.
schwellen  

[sw. V.; hat] [mhd., ahd. swellen, Kausativ zu 1schwellen]: 1. (geh.) blähen, bauschen: der Wind schwellte die Segel; Ü mit geschwellter Brust (scherzh.; voller Stolz) erzählte er von seinen Erfolgen. 2. (landsch.) bis zum Weichwerden in Wasser kochen. 3. (Gerberei) Häute, Leder in einer bestimmten Flüssigkeit quellen lassen.
schwellen  

v.
1 <V.i. 230; ist> dick, groß werden, sich weiten, sich (auf)blähen, sich (aus)dehnen; der Finger schwillt; das Herz schwoll ihm vor Freude; der Wind schwoll zum Sturm; ~de Brüste, Lippen <poet.>; ~de Früchte, Knospen; geschwollene Augen vom Weinen; eine geschwollene Backe; geschwollene Beine haben; → a. geschwollen
2 <V.t.; schwach konjugiert; hat> zum Schwellen bringen; Freude schwellte ihm die Brust; der Wind schwellte das Segel [<mhd. <ahd. swellan <germ. *swallian „schwellen machen“; verwandt mit Schwall, Schwiele, Schwulst]
['schwel·len]
[schwelle, schwillst, schwillt, schwellen, schwellt, schwall, schwallst, schwallen, schwallt, schwellest, schwellet, schwälle, schwällest, schwällst, schwällen, schwället, schwällt, schwill, geschwollen, schwellend]