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schwinden  

schwịn|den <st. V.; ist> [mhd. swinden, ahd. swintan]:

1.(geh.) a)[unaufhaltsam] immer weiter abnehmen, sich verringern [u. schließlich restlos verschwinden, erlöschen, aufhören zu existieren]: die Vorräte schwinden zusehends; die Kräfte des Patienten schwanden sichtlich; der Schmerz begann allmählich zu s.; das Interesse schwand immer mehr; <subst.:> sein Einfluss war im Schwinden begriffen;

b)dahingehen, vergehen: die Jahre schwinden;

c)allmählich entschwinden, verschwinden, sich entfernen: ihre Gestalt schwand in der Dämmerung; das Lächeln schwand aus ihrem Gesicht.



2.(Fachspr.) (von Werkstücken o. Ä.) durch Abkühlen, Erhärten od. Trocknen im Volumen abnehmen.


3. (Rundf.) durch Interferenz an Lautstärke verlieren: der Sender schwindet.
schwinden  

a) abebben, abflauen, abklingen, abnehmen, ausgehen, auslaufen, sich legen, nachlassen, sich reduzieren, schrumpfen, sinken, verebben, sich verlieren, sich vermindern, sich verringern, weniger werden, zu Ende gehen, zurückgehen; (geh.): im Rückgang/Schwinden begriffen sein, verblassen, versiegen, zur Neige gehen.

b) hingehen, vergehen, verrauchen, vorbeigehen, vorübergehen; (geh.): dahingehen, hingleiten, verfließen, verklingen, verrinnen, verschweben, verstreichen, weichen, zerrinnen; (dichter.): entrinnen.

c) abgehen, sich abkehren, abtreten, aus den Augen gehen, davongehen, davonziehen, sich entfernen, entschwinden, [fort]gehen, verschwinden, weggehen, weichen, sich zurückziehen; (geh.): sich fortbegeben, scheiden, sich wegbegeben; (geh., scherzh.): entschwinden; (geh., häufig iron.): entschreiten, entschweben; (bildungsspr. veraltend): sich absentieren.

[schwinden]
[Schwindens, schwinde, schwindest, schwindet, schwand, schwandst, schwanden, schwandet, schwände, schwändest, schwänden, schwändet, schwind, geschwunden, schwindend]
schwinden  

schwịn|den <st. V.; ist> [mhd. swinden, ahd. swintan]:

1.(geh.)
a)[unaufhaltsam] immer weiter abnehmen, sich verringern [u. schließlich restlos verschwinden, erlöschen, aufhören zu existieren]: die Vorräte schwinden zusehends; die Kräfte des Patienten schwanden sichtlich; der Schmerz begann allmählich zu s.; das Interesse schwand immer mehr; <subst.:> sein Einfluss war im Schwinden begriffen;

b)dahingehen, vergehen: die Jahre schwinden;

c)allmählich entschwinden, verschwinden, sich entfernen: ihre Gestalt schwand in der Dämmerung; das Lächeln schwand aus ihrem Gesicht.



2.(Fachspr.) (von Werkstücken o. Ä.) durch Abkühlen, Erhärten od. Trocknen im Volumen abnehmen.


3. (Rundf.) durch Interferenz an Lautstärke verlieren: der Sender schwindet.
schwinden  

[st. V.; ist] [mhd. swinden, ahd. swintan]: 1. (geh.) a) [unaufhaltsam] immer weiter abnehmen, sich verringern [u. schließlich restlos verschwinden, erlöschen, aufhören zu existieren]: die Vorräte schwinden zusehends; die Kräfte des Patienten schwanden sichtlich; der Schmerz begann allmählich zu s.; das Interesse schwand immer mehr; [subst.:] sein Einfluss war im Schwinden begriffen; b) dahingehen, vergehen: die Jahre schwinden; c) allmählich entschwinden, verschwinden, sich entfernen: ihre Gestalt schwand in der Dämmerung; Ü das Lächeln schwand aus ihrem Gesicht. 2. (Fachspr.) (von Werkstücken o.Ä.) durch Abkühlen, Erhärten od. Trocknen im Volumen abnehmen. 3. (Rundf.) durch Interferenz an Lautstärke verlieren: der Sender schwindet.
schwinden  

n.
<V.i. 232; ist>
1 abnehmen, sich vermindern, weniger, kleiner werden, zusammenschrumpfen, sich in nichts auflösen (Hoffnung, Vorrat); leiser werden (Ton im Radio); verblassen (Farben); verfallen (Kräfte); verschwinden, entschwinden
2 ;meine Angst, meine Hoffnung, mein Vertrauen schwindet; sein Einfluss schwindet mehr und mehr; Holz schwindet (beim Trocknen); Metall schwindet beim Bearbeiten, beim Gießen; ihm schwand der Mut; die Sinne schwanden ihr sie wurde bewusstlos;
3 aus den Augen ~ nicht mehr zu sehen sein; es ist mir aus der Erinnerung geschwunden ich erinnere mich nicht mehr daran; sein Ruhm ist im Schwinden begriffen nimmt ab; [<mhd., mnddt. swinden <ahd. swintan „vergehen, abmagern, bewusstlos werden“, ags. swindan „abnehmen, schmachten“; zu idg.*suendh- „schwinden“]
['schwin·den]
[schwindens, schwinde, schwindest, schwindet, schwinden, schwand, schwandst, schwanden, schwandet, schwände, schwändest, schwänden, schwändet, schwind, geschwunden, schwindend]