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Seife  

Sei|fe, die; -, -n [1: mhd. seife = Seife, ahd. seifa, seipfa = Seife, auch: (tropfendes) Harz, viell. eigtl. = Tröpfelndes, vgl. mhd. sīfen = tröpfeln, sickern; Seife wurde in flüssiger Form zuerst als Mittel zum Rotfärben der Haare hergestellt; 2: mhd. sīfe (Bergmannsspr.) = Anschwemmung eines Erz führenden Wasserlaufs, zu: sīfen = tröpfeln, sickern, wohl verw. mit dem unter ↑ Sieb genannten Verb mit der Bed. »ausgießen, seihen«]:

1.meist in Form von handlichen Stücken einer festen Substanz, auch in flüssiger od. pastenartiger Form hergestelltes wasserlösliches Mittel zum Waschen, das bes. in der Körperpflege verwendet wird: milde, flüssige, parfümierte S.; ein Stück S.; grüne S. (Schmierseife); sich die Hände mit S. waschen.


2.(Geol.) Anhäufung von schweren od. besonders widerstandsfähigen Mineralen (z. B. Metalle, Erze, Diamanten) in Sand- u. Kieselablagerungen.
Seife  

Sei|fe, die; -, -n (Waschmittel; Geol. Ablagerung); grüne Seife
Seife  

Sei|fe, die; -, -n [1: mhd. seife = Seife, ahd. seifa, seipfa = Seife, auch: (tropfendes) Harz, viell. eigtl. = Tröpfelndes, vgl. mhd. sīfen = tröpfeln, sickern; Seife wurde in flüssiger Form zuerst als Mittel zum Rotfärben der Haare hergestellt; 2: mhd. sīfe (Bergmannsspr.) = Anschwemmung eines Erz führenden Wasserlaufs, zu: sīfen = tröpfeln, sickern, wohl verw. mit dem unter ↑ Sieb genannten Verb mit der Bed. »ausgießen, seihen«]:

1.meist in Form von handlichen Stücken einer festen Substanz, auch in flüssiger od. pastenartiger Form hergestelltes wasserlösliches Mittel zum Waschen, das bes. in der Körperpflege verwendet wird: milde, flüssige, parfümierte S.; ein Stück S.; grüne S. (Schmierseife); sich die Hände mit S. waschen.


2.(Geol.) Anhäufung von schweren od. besonders widerstandsfähigen Mineralen (z. B. Metalle, Erze, Diamanten) in Sand- u. Kieselablagerungen.
Seife  

n.
<f. 19> zum Reinigen verwendete Natrium- od. Kaliumsalze von höheren Fettsäuren; Waschmittel; <Geol.> Sand- u. Kieselablagerungen, in denen sich Metalle, Erze od. Diamanten abgelagert haben (Diamant~, Gold~); Sy Seifenerde; ein Stück ~; ~ kochen, sieden; duftende, wohlriechende ~; grüne ~ Schmierseife; [<mhd. seife <ahd. seif(f)a <germ. *soipon- „Seife“, ags. sap „Harz“, urspr. „das Tröpfelnde“; verwandt mit Sieb]
['Sei·fe]
[Seifen]