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Seil  

Seil, das; -[e]s, -e [mhd., ahd. seil, eigtl. = (Ver)bindendes]: aus Fasern, Drähten od. sonstigem festem Material zusammengedrehtes Gebilde (das dicker als eine Leine u. dünner als ein Tau ist): das S. ist gerissen; die Kinder springen über das S.; der Boxer hing angeschlagen in den -en (in den Seilen des Boxrings); nach dem Kilometermarsch hingen wir am Abend in den -en (waren ermattet, erschöpft).
Seil  

Seil, das; -[e]s, -e; auf dem Seil laufen, tanzen (vgl. aber seiltanzen); über das Seil hüpfen, springen (vgl. aber seilhüpfen, seilspringen); [am] Seil ziehen
Seil  

Leine, Schnur, Strang, Strick, Tau, Trosse; (Fachspr.): Reepschnur; (Seemannsspr.): Fall, Kabel, Reep.
[Seil]
[Seiles, Seils, Seile, Seilen]
Seil  

Seil, das; -[e]s, -e [mhd., ahd. seil, eigtl. = (Ver)bindendes]: aus Fasern, Drähten od. sonstigem festem Material zusammengedrehtes Gebilde (das dicker als eine Leine u. dünner als ein Tau ist): das S. ist gerissen; die Kinder springen über das S.; der Boxer hing angeschlagen in den -en (in den Seilen des Boxrings); nach dem Kilometermarsch hingen wir am Abend in den -en (waren ermattet, erschöpft).
Seil  

Seil, Strick, Tau, Trosse
[Strick, Tau, Trosse]
Seil  

n.
<n. 11> dicker Strick, dünnes Tau aus Fasern (z.B. Hanf) od. Draht (Hanf~, Draht~); ein ~ spannen; eine Last am ~ emporwinden, hochziehen; eine Ziege am ~ führen; jmdn. am ~ herunterlassen <schweiz.; fig.; umg.> jmdm. unbegründete Hoffnungen machen und sie dann zerstören, jmdn. versetzen, verspotten, verulken; wir ziehen am gleichen ~, Strang <fig.; umg.> wir halten zusammen; das ist ein Tanz auf dem ~ <fig.> ein schwieriges, gefährliches Unternehmen; auf dem ~ balancieren; mit dem ~ springen (Kinderspiel) [<mhd., ahd. seil <germ. *saila; zu idg. *sei-, *si- „binden; Strick, Riemen“; verwandt mit Sehne, Siele]
[Seil]
[Seiles, Seils, Seile, Seilen]