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selig  

se|lig [mhd. sælec, ahd. sālīg, eigtl. = wohl geartet, gut, glücklich, H. u.] <Adj.>:

1.a) [von allen irdischen Übeln erlöst u.] des ewigen Lebens, der himmlischen Wonnen teilhaftig: s. werden; sie hat ein -es Ende gehabt (ist in dem Glauben gestorben, die ewige Seligkeit zu erlangen); bis an mein -es Ende (bis zum Tod); Gott hab ihn s. (gebe ihm die ewige Seligkeit); der Glaube allein macht s.; soll sie doch/von mir aus kann sie s. werden mit ihrem Geld (iron.; [wenn sie mir nichts abgeben will -] ich kann darauf verzichten);

R wers glaubt, wird s.;


b)(geh.) verstorben: ihr -er Mann;

c)<nur in Verbindung mit dem Namen> (kath. Kirche) seliggesprochen: der Heiligsprechungsprozess der -en Dorothea von Montau.



2.a)einem tiefen [spontanen] Glücksgefühl hingegeben: sie sanken in -en Schlummer; in -em Nichtstun verharren; sie war s. über/(schweiz. auch:) für diese Nachricht; sich s. in den Armen liegen;

b)(ugs.) leicht betrunken: nach dem dritten Glas war sie schon ganz s.

selig  

se|lig (Abk. sel.); selige Weihnachtszeit; selig sein; selig werden; jmdn. selig machen od. seligmachen (beglücken); vgl. seligpreisen, seligsprechen
selig  


1. a) erlöst, im Himmel/Paradies; (geh. veraltend): der ewigen Seligkeit teilhaftig; (buddhist. Rel.): im Nirwana.

b) gestorben, tot; (geh.): abgeschieden, entschlafen, nicht mehr [am Leben/unter uns], verschieden, verstorben; (verhüll.): heimgefahren, von uns gegangen; (geh. verhüll.): abberufen, dahingeschieden, davongegangen, heimgegangen, hingeschieden; (geh. veraltet): verblichen.

c) beatifiziert, selig gesprochen.

2. a) begeistert, beglückt, entzückt, erfreut, freudestrahlend, freudig, froh [gestimmt], fröhlich, glücklich, glückselig, glückstrahlend, heiter, sonnig, überglücklich, voll Freude, [von Glück] erfüllt; (geh.): beseelt, beseligt, freudvoll, frohgemut, frohmütig, hochgestimmt, trunken; (bildungsspr.): enthusiasmiert, euphorisch; (ugs.): happy, im siebten Himmel; (Jargon verhüll.): high.

b) alkoholisiert, angeheitert, angetrunken, benebelt, betrunken, unter Alkohol [stehend]; (geh.): berauscht; (ugs.): angesäuselt, beduselt, besäuselt, beschickert, beschwipst, schicker; (salopp): angeäthert, angeduselt; (nordd.): betütert.

[selig]
[seliger, selige, seliges, seligen, seligem, seligerer, seligere, seligeres, seligeren, seligerem, seligster, seligste, seligstes, seligsten, seligstem]
selig  

se|lig [mhd. sælec, ahd. sālīg, eigtl. = wohl geartet, gut, glücklich, H. u.] <Adj.>:

1.
a) [von allen irdischen Übeln erlöst u.] des ewigen Lebens, der himmlischen Wonnen teilhaftig: s. werden; sie hat ein -es Ende gehabt (ist in dem Glauben gestorben, die ewige Seligkeit zu erlangen); bis an mein -es Ende (bis zum Tod); Gott hab ihn s. (gebe ihm die ewige Seligkeit); der Glaube allein macht s.; soll sie doch/von mir aus kann sie s. werden mit ihrem Geld (iron.; [wenn sie mir nichts abgeben will -] ich kann darauf verzichten);

Rwers glaubt, wird s.;


b)(geh.) verstorben: ihr -er Mann;

c)<nur in Verbindung mit dem Namen> (kath. Kirche) seliggesprochen: der Heiligsprechungsprozess der -en Dorothea von Montau.



2.
a)einem tiefen [spontanen] Glücksgefühl hingegeben: sie sanken in -en Schlummer; in -em Nichtstun verharren; sie war s. über/(schweiz. auch:) für diese Nachricht; sich s. in den Armen liegen;

b)(ugs.) leicht betrunken: nach dem dritten Glas war sie schon ganz s.

selig  

Adj. [mhd. s?lec, ahd. salig, eigtl.= wohl geartet, gut, glücklich, H. u.]: 1. a) [von allen irdischen Übeln erlöst u.] des ewigen Lebens, der himmlischen Wonnen teilhaftig: s. werden; sie hat ein -es Ende gehabt (ist in dem Glauben gestorben, die ewige Seligkeit zu erlangen); bis an mein -es Ende (bis zum Tod); Gott hab ihn s. (gebe ihm die ewige Seligkeit); der Glaube allein macht s.; jmdn. s. (der ewigen Seligkeit teilhaftig) preisen; soll sie doch/von mir aus kann sie s. werden mit ihrem Geld (iron.; [wenn sie mir nichts abgeben will] ich kann darauf verzichten); R wers glaubt, wird s. (glauben 2 a); *jmdn. s. sprechen (kath. Kirche; jmdn. durch päpstlichen Akt in den Stand begrenzter lokaler Verehrungswürdigkeit erheben): der Papst hat sie s. gesprochen; b) (geh.) verstorben: ihr -er Mann; c) [nur in Verbindung mit dem Namen] (kath. Kirche) selig gesprochen: der Heiligsprechungsprozess der -en Dorothea von Montau. 2. a) einem tiefen [spontanen] Glücksgefühl hingegeben: sie sanken in -en Schlummer; in -em Nichtstun verharren; sie war s. über/(schweiz. auch:) für diese Nachricht; für diese Erfolge ist er wirklich s. (emotional; glücklich) zu preisen; sich s. in den Armen liegen; b) (ugs.) leicht betrunken: nach dem dritten Glas war sie schon ganz s.
selig  

adj.
<Adj.> nach dem Tod der himmlischen Freude teilhaftig; <kath. Kirche> selig gesprochen, eine begrenzte (lokale) Verehrung genießend; verklärt; <Abk.: sel.> verstorben; <fig.> überglücklich, wunschlos glücklich, beglückt, entzückt; <fig.; umg.> leicht betrunken, beschwipst; mein Seliger <umg.> mein verstorbener Mann; ~en Angedenkens mit freundlicher, heiterer Erinnerung verbunden; bis an mein ~es Ende; mein ~er Vater; <bes. süddt.> mein Vater ~; ~ entschlafen; Gott hab' ihn ~ gebe ihm die ewige Seligkeit; nach zwei Gläsern ist er schon ~ <fig.; umg.> jeden nach seiner Fasson ~ werden lassen (sprichwörtl. nach Friedrich II.); das Kind war ~ über das Geschenk [<mhd. sælec <ahd. salig, mnddt., mndrl. salich „selig“; zu ahd. *sali „glücklich, gut“, got. sels „gütig“, zu idg. *sel- „günstig, guter Stimmung“]
['se·lig]
[seliger, selige, seliges, seligen, seligem, seligerer, seligere, seligeres, seligeren, seligerem, seligster, seligste, seligstes, seligsten, seligstem]