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sengen  

sẹn|gen <sw. V.; hat> [mhd. sengen, ahd. in: bisengan, urspr. = brennen, dörren]:

1.a)(selten) die Oberfläche einer Sache leicht, ein wenig versengen; ansengen: sie hat beim Bügeln die Bluse, den Kragen [etwas] gesengt;

b)durch leichtes, flüchtiges Abbrennen mit einer Flamme von restlichen Federn befreien; absengen: eine Gans rupfen und s.;

*s. und brennen (veraltet; plündern u. durch Brand zerstören).



2.a)an der Oberfläche leicht, ein wenig brennen: die Schuhe fingen an zu s.;

b)sehr heiß scheinen: die Mittagssonne sengt; sengende (sehr große) Hitze lag über der Stadt.



3.sengend hervorbringen, entstehen lassen: sich mit einer Zigarette ein Loch ins Hemd s.


4.(Textilind.) gasieren.
sengen  

sẹn|gen
sengen  


1. a) ansengen, anbrennen, versengen; (ostmd.): ankokeln.

b) abbrennen, absengen.

2. a) brennen, glimmen, glühen, schwelen.

b) brennend/glühend heiß sein, glühen, sengend sein, stechen, stechend sein; (ugs.): knallen.

[sengen]
[senge, sengst, sengt, sengte, sengtest, sengten, sengtet, sengest, senget, seng, gesengt, sengend]
sengen  

sẹn|gen <sw. V.; hat> [mhd. sengen, ahd. in: bisengan, urspr. = brennen, dörren]:

1.
a)(selten) die Oberfläche einer Sache leicht, ein wenig versengen; ansengen: sie hat beim Bügeln die Bluse, den Kragen [etwas] gesengt;

b)durch leichtes, flüchtiges Abbrennen mit einer Flamme von restlichen Federn befreien; absengen: eine Gans rupfen und s.;

*s. und brennen (veraltet; plündern u. durch Brand zerstören).



2.
a)an der Oberfläche leicht, ein wenig brennen: die Schuhe fingen an zu s.;

b)sehr heiß scheinen: die Mittagssonne sengt; sengende (sehr große) Hitze lag über der Stadt.



3.sengend hervorbringen, entstehen lassen: sich mit einer Zigarette ein Loch ins Hemd s.


4.(Textilind.) gasieren.
sengen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> gerupftes Geflügel ~ über einer Flamme die letzten feinen Federteile abbrennen;
2 <V.i.> die Sonne sengt brennt; ~ und brennen plündern u. zerstören(bes. von den Landsknechtsheeren); unter der ~den Sonne [<mhd. <ahd. bisenkan, -sengan; zu idg. *senk- „dörren, brennen“]
['sen·gen]
[senge, sengst, sengt, sengen, sengte, sengtest, sengten, sengtet, sengest, senget, seng, gesengt, sengend]