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setzen  

sẹt|zen <sw. V.> [mhd. setzen, ahd. sezzen, Kausativ zu ↑ sitzen u. eigtl. = sitzen machen]:

1.<s. + sich; hat> a)[sich irgendwohin begebend] eine sitzende Stellung einnehmen: jmdn. auffordern, sich zu s.; setzt euch/s.!; sich bequem, aufrecht s.; sich an den Tisch, auf einen Stuhl, neben jmdn., zu jmdm. s.; sie sollten die Kinder sich s. lassen;

b)verblasst in präpositionalen Verbindungen; drückt aus, dass jmd. bestimmte Verhältnisse für sich herstellt: sich auf eine andere Spur s. (als Autofahrer[in] auf eine andere Fahrspur wechseln); sich in den Besitz von etw. s. (↑ Besitz ); sich bei jmdm. in Gunst s. (sich jmds. Gunst verschaffen); sich in Bewegung s. (↑ Bewegung 1 b ); sich ins Unrecht s. (↑ Unrecht 1 a ); sich mit jmdm. in Verbindung (↑ Verbindung 4 b ), ins Einvernehmen (↑ Einvernehmen ) s.; sich zur Wehr s. 1(↑ Wehr ).



2.<hat> a)zu bestimmtem Zweck an eine bestimmte Stelle bringen u. eine gewisse Zeit dort belassen; jmdm., einer Sache einen bestimmten Platz geben: ein Kind auf einen Stuhl, jmdm./sich auf den Schoß s.; sich den Hut auf den Kopf s.; einen Topf auf den Herd s.; den Becher [zum Trinken] an den Mund s.; Karpfen in einen Teich s.; (Brettspiele:) einen Stein s.; <auch o. Akk.-Obj.:> er hat noch nicht gesetzt;

b)verblasst in präpositionalen Wendungen; drückt aus, dass bestimmte Verhältnisse für jmdn., etw. hergestellt werden, dass jmd., etw. in einen bestimmten Zustand gebracht wird: jmdn. auf schmale Kost s. (jmdm. wenig zu essen geben); ein Schiff auf Grund s. (auflaufen lassen); etw. außer Betrieb s. (eine Maschine o. Ä. zu arbeiten aufhören lassen; etw. abstellen); etw. in Betrieb s. (eine Maschine o. Ä. zu arbeiten beginnen lassen; etw. anstellen); Dinge zueinander in Beziehung s. (eine Beziehung zwischen ihnen herstellen); ein Wort in Klammern s. (einklammern); etw. an die Stelle von etw. s. (↑ Stelle 1 a ); etw. ins Werk s. (↑ Werk ); jmdn. in Erstaunen s. (jmdn. erstaunen); etw. in Szene s. (↑ Szene ); etw. in Musik s. (↑ Musik ); etw. in die Zeitung s. (↑ Zeitung ); etw. in Tätigkeit s. (↑ Tätigkeit 2 ); ein Pferd in Trab s. (↑ Trab ); Banknoten in Umlauf s. (↑ Umlauf ); keinen Fuß mehr über jmds. Schwelle s. (↑ Fuß 1 a ); keinen Fuß vor die Tür s. [können] (↑ Fuß 1 a ); jmdn. unter Drogen s. (jmdn. mit [einer hohen Dosis] Drogen willenlos, willfährig machen); die Worte gut zu s. wissen (↑ Wort 2 ).



3.<hat> a)an der dafür bestimmten Stelle einpflanzen: Salat, Tomaten s.; Kartoffeln s. (Saatkartoffeln in die Erde bringen);

b)in einer bestimmten Form aufstellen, lagern: Getreide in Puppen s.; Holz, Briketts s. (schichten, stapeln);

c)[herstellen u.] aufstellen: einen Herd, [Kachel]ofen s.; eine Mauer, einen Zaun s.; jmdm. ein Denkmal, einen Grabstein s. (errichten);

d)an einem Mast o. Ä. aufstecken, aufziehen: vor der Ausfahrt die Segel s.; das Boot hatte keine Positionslaternen gesetzt; den [linken, rechten] Blinker s. (Kfz-W.; das [rechte, linke] Blinklicht einschalten);

e)irgendwohin schreiben: seine Anschrift links oben auf den Briefbogen s.; seinen Namen unter ein Schreiben s.; ein Gericht auf die Speisekarte s. (in die Speisekarte aufnehmen); jmds. Namen, jmdn. auf eine Liste s. (in eine Liste aufnehmen); etw. auf den Spielplan, auf die Tagesordnung s. (in den Spielplan, in die Tagesordnung aufnehmen); einen Punkt, ein Komma s. (in einem Text anbringen); ein Buch auf den Index s. (die Lektüre eines Buches verbieten); [jmdm.] einen Betrag auf die Rechnung s. (berechnen);

f)(Druckw.) einen Schriftsatz von etw. herstellen: einen Text, ein Buch [mit der Hand, mit der Maschine] s.;

g)bei einer Wette, einem Glücksspiel als Einsatz geben: ein Pfand s.; seine Uhr als, zum Pfand s.; er hat 100 Euro auf das Pferd gesetzt; <auch o. Akk.-Obj.:> er setzt immer auf dasselbe Pferd; auf jmdn. s. (an jmds. Erfolg, Sieg glauben u. ihm sein Vertrauen schenken); seine Hoffnung auf jmdn., etw. s. (in einer bestimmten Angelegenheit darauf hoffen, dass sich durch jmdn., etw. etwas für einen erreichen lässt); sein Vertrauen auf jmdn., etw. s. (↑ Vertrauen ); Zweifel in etw. s. (↑ Zweifel );

h)in Bezug auf etw. eine bestimmte Anordnung treffen, etw. festlegen, bestimmen: die Freiheit absolut s. (auffassen); einer Sache Grenzen s. (Einhalt gebieten); einer Sache ein Ende, Ziel s. (dafür sorgen, dass etw. aufhört); jmdm. eine Frist s.; du musst dir ein Ziel s. (etw. zum Ziel, zur Aufgabe machen); Akzente s. (auf etw. besonderen Nachdruck legen u. sich dadurch hervortun); Prioritäten s. (↑ Priorität ); Zeichen s. (↑ Zeichen );

i)(Sport) einen Spieler, eine Spielerin od. eine Mannschaft im Hinblick auf die zu erwartende Leistung für den Endkampf einstufen u. ihn, sie teilweise od. ganz aus den Ausscheidungskämpfen herausnehmen: die deutsche Meisterin wurde als Nummer zwei gesetzt; <subst. 2. Part.:> der erste Gesetzte schied bereits in der Vorrunde aus.



4.a)einen großen Sprung über etw. machen; etw. in einem od. mehreren großen Sprüngen überqueren <ist, auch: hat>: das Pferd setzt über den Graben, über ein Hindernis; er setzt über den Zaun, die Mauer;

b)ein Gewässer mit technischen Hilfsmitteln überqueren <ist, auch: hat>: die Römer setzten hier über den Rhein;

c)über ein Gewässer befördern <hat>: sich vom Fährmann über den Fluss, ans andere Ufer s. lassen.



5.<s. + sich; hat> a)(in etw.) nach unten sinken: die Lösung setzt (klärt) sich; der Kaffee muss sich erst s. (der Kaffeegrund muss sich nach dem Brühen erst am Boden sammeln); das Erdreich setzt (senkt) sich;

b)als bestimmter Stoff o. Ä. irgendwohin dringen: Tabakrauch setzt sich in die Kleider; der Staub setzt sich in die Ritzen.



6.(Jägerspr.) (von Haarwild außer Schwarzwild) Junge, ein Junges zur Welt bringen <hat>.


7.

* es setzt etw. (ugs.; es gibt Prügel o. Ä.; hat): gleich setzt es Prügel, Ohrfeigen; wenn du nicht hörst, setzt es was.
setzen  

sẹt|zen (Jägerspr. auch für gebären); du setzt; sich setzen; sich ein Denkmal setzen lassen; sie sollten die Kinder sich setzen lassen; wir müssen das Gesagte sich erst einmal setzen lassen od. setzenlassen (es erst einmal verarbeiten)
setzen  


1. aufstellen, einen Platz zuweisen, [hin]legen, platzieren, postieren; (ugs.): hintun.

2. eingraben, einpflanzen, einsetzen, [in die Erde] pflanzen; (landsch.): stecken.

3. eine Wette abschließen, wetten; (ugs.): tippen.

[setzen]
[setze, setzt, setzte, setztest, setzten, setztet, setzest, setzet, setz, gesetzt, setzend]


1. sich hinsetzen, seinen Sitz einnehmen; (ugs.): sich hinhocken, sich [hin]pflanzen; (geh.): sich niederlassen, Platz nehmen, (österr.): sich niedersetzen; (südd.): sich hocken; (schweiz. mundartl.): absitzen; (schweiz. derb): abhocken.

2. a) sich ablagern, sich absetzen, sich ansammeln, sich einlagern, sich niederschlagen; (Geol.): sedimentieren.

b) senken, sich.

[setzen, sich]
[sich setzen, setze, setzt, setzte, setztest, setzten, setztet, setzest, setzet, setz, gesetzt, setzend, setzen sich]
setzen  

sẹt|zen <sw. V.> [mhd. setzen, ahd. sezzen, Kausativ zu ↑ sitzen u. eigtl. = sitzen machen]:

1.<s. + sich; hat>
a)[sich irgendwohin begebend] eine sitzende Stellung einnehmen: jmdn. auffordern, sich zu s.; setzt euch/s.!; sich bequem, aufrecht s.; sich an den Tisch, auf einen Stuhl, neben jmdn., zu jmdm. s.; sie sollten die Kinder sich s. lassen;

b)verblasst in präpositionalen Verbindungen; drückt aus, dass jmd. bestimmte Verhältnisse für sich herstellt: sich auf eine andere Spur s. (als Autofahrer[in] auf eine andere Fahrspur wechseln); sich in den Besitz von etw. s. (↑ Besitz); sich bei jmdm. in Gunst s. (sich jmds. Gunst verschaffen); sich in Bewegung s. (↑ Bewegung 1 b); sich ins Unrecht s. (↑ Unrecht 1 a); sich mit jmdm. in Verbindung (↑ Verbindung 4 b), ins Einvernehmen (↑ Einvernehmen) s.; sich zur Wehr s. 1(↑ Wehr).



2.<hat>
a)zu bestimmtem Zweck an eine bestimmte Stelle bringen u. eine gewisse Zeit dort belassen; jmdm., einer Sache einen bestimmten Platz geben: ein Kind auf einen Stuhl, jmdm./sich auf den Schoß s.; sich den Hut auf den Kopf s.; einen Topf auf den Herd s.; den Becher [zum Trinken] an den Mund s.; Karpfen in einen Teich s.; (Brettspiele:) einen Stein s.; <auch o. Akk.-Obj.:> er hat noch nicht gesetzt;

b)verblasst in präpositionalen Wendungen; drückt aus, dass bestimmte Verhältnisse für jmdn., etw. hergestellt werden, dass jmd., etw. in einen bestimmten Zustand gebracht wird: jmdn. auf schmale Kost s. (jmdm. wenig zu essen geben); ein Schiff auf Grund s. (auflaufen lassen); etw. außer Betrieb s. (eine Maschine o. Ä. zu arbeiten aufhören lassen; etw. abstellen); etw. in Betrieb s. (eine Maschine o. Ä. zu arbeiten beginnen lassen; etw. anstellen); Dinge zueinander in Beziehung s. (eine Beziehung zwischen ihnen herstellen); ein Wort in Klammern s. (einklammern); etw. an die Stelle von etw. s. (↑ Stelle 1 a); etw. ins Werk s. (↑ Werk); jmdn. in Erstaunen s. (jmdn. erstaunen); etw. in Szene s. (↑ Szene); etw. in Musik s. (↑ Musik); etw. in die Zeitung s. (↑ Zeitung); etw. in Tätigkeit s. (↑ Tätigkeit 2); ein Pferd in Trab s. (↑ Trab); Banknoten in Umlauf s. (↑ Umlauf); keinen Fuß mehr über jmds. Schwelle s. (↑ Fuß 1 a); keinen Fuß vor die Tür s. [können] (↑ Fuß 1 a); jmdn. unter Drogen s. (jmdn. mit [einer hohen Dosis] Drogen willenlos, willfährig machen); die Worte gut zu s. wissen (↑ Wort 2).



3.<hat>
a)an der dafür bestimmten Stelle einpflanzen: Salat, Tomaten s.; Kartoffeln s. (Saatkartoffeln in die Erde bringen);

b)in einer bestimmten Form aufstellen, lagern: Getreide in Puppen s.; Holz, Briketts s. (schichten, stapeln);

c)[herstellen u.] aufstellen: einen Herd, [Kachel]ofen s.; eine Mauer, einen Zaun s.; jmdm. ein Denkmal, einen Grabstein s. (errichten);

d)an einem Mast o. Ä. aufstecken, aufziehen: vor der Ausfahrt die Segel s.; das Boot hatte keine Positionslaternen gesetzt; den [linken, rechten] Blinker s. (Kfz-W.; das [rechte, linke] Blinklicht einschalten);

e)irgendwohin schreiben: seine Anschrift links oben auf den Briefbogen s.; seinen Namen unter ein Schreiben s.; ein Gericht auf die Speisekarte s. (in die Speisekarte aufnehmen); jmds. Namen, jmdn. auf eine Liste s. (in eine Liste aufnehmen); etw. auf den Spielplan, auf die Tagesordnung s. (in den Spielplan, in die Tagesordnung aufnehmen); einen Punkt, ein Komma s. (in einem Text anbringen); ein Buch auf den Index s. (die Lektüre eines Buches verbieten); [jmdm.] einen Betrag auf die Rechnung s. (berechnen);

f)(Druckw.) einen Schriftsatz von etw. herstellen: einen Text, ein Buch [mit der Hand, mit der Maschine] s.;

g)bei einer Wette, einem Glücksspiel als Einsatz geben: ein Pfand s.; seine Uhr als, zum Pfand s.; er hat 100 Euro auf das Pferd gesetzt; <auch o. Akk.-Obj.:> er setzt immer auf dasselbe Pferd; auf jmdn. s. (an jmds. Erfolg, Sieg glauben u. ihm sein Vertrauen schenken); seine Hoffnung auf jmdn., etw. s. (in einer bestimmten Angelegenheit darauf hoffen, dass sich durch jmdn., etw. etwas für einen erreichen lässt); sein Vertrauen auf jmdn., etw. s. (↑ Vertrauen); Zweifel in etw. s. (↑ Zweifel);

h)in Bezug auf etw. eine bestimmte Anordnung treffen, etw. festlegen, bestimmen: die Freiheit absolut s. (auffassen); einer Sache Grenzen s. (Einhalt gebieten); einer Sache ein Ende, Ziel s. (dafür sorgen, dass etw. aufhört); jmdm. eine Frist s.; du musst dir ein Ziel s. (etw. zum Ziel, zur Aufgabe machen); Akzente s. (auf etw. besonderen Nachdruck legen u. sich dadurch hervortun); Prioritäten s. (↑ Priorität); Zeichen s. (↑ Zeichen);

i)(Sport) einen Spieler, eine Spielerin od. eine Mannschaft im Hinblick auf die zu erwartende Leistung für den Endkampf einstufen u. ihn, sie teilweise od. ganz aus den Ausscheidungskämpfen herausnehmen: die deutsche Meisterin wurde als Nummer zwei gesetzt; <subst. 2. Part.:> der erste Gesetzte schied bereits in der Vorrunde aus.



4.
a)einen großen Sprung über etw. machen; etw. in einem od. mehreren großen Sprüngen überqueren <ist, auch: hat>: das Pferd setzt über den Graben, über ein Hindernis; er setzt über den Zaun, die Mauer;

b)ein Gewässer mit technischen Hilfsmitteln überqueren <ist, auch: hat>: die Römer setzten hier über den Rhein;

c)über ein Gewässer befördern <hat>: sich vom Fährmann über den Fluss, ans andere Ufer s. lassen.



5.<s. + sich; hat>
a)(in etw.) nach unten sinken: die Lösung setzt (klärt) sich; der Kaffee muss sich erst s. (der Kaffeegrund muss sich nach dem Brühen erst am Boden sammeln);
setzen  

[sw. V.] [mhd. setzen, ahd. sezzen, Kausativ zu sitzen u. eigtl.= sitzen machen]: 1. [s. + sich; hat] a) [sich irgendwohin begebend] eine sitzende Stellung einnehmen: jmdn. auffordern, sich zu s.; setzt euch/s.!; sich bequem, aufrecht s.; sich an den Tisch, auf einen Stuhl, neben jmdn., zu jmdm. s.; b) verblasst in präpositionalen Verbindungen; drückt aus, dass jmd. bestimmte Verhältnisse für sich herstellt: sich an die Spitze s. (Spitze 3 a); sich auf eine andere Spur s. (als Autofahrer auf eine andere Fahrspur wechseln); sich an jmds. Stelle s. (Stelle 1 a); sich in den Besitz von etw. s. (Besitz); sich bei jmdm. in Gunst s. (sich jmds. Gunst verschaffen); sich in Bewegung s. (Bewegung 1 b); sich ins Unrecht s. (Unrecht 1 a); sich mit jmdm. in Verbindung (Verbindung 4 b), ins Einvernehmen (Einvernehmen) s.; sich zur Wehr s. 1(Wehr). 2. [hat] a) zu bestimmtem Zweck an eine bestimmte Stelle bringen u. eine gewisse Zeit dort belassen; jmdm., einer Sache einen bestimmten Platz geben: ein Kind auf einen Stuhl, jmdm./sich auf den Schoß s.; einen Topf auf den Herd s.; sich den Hut auf den Kopf s.; den Becher [zum Trinken] an den Mund s.; Karpfen in einen Teich s.; (Brettspiele:) einen Stein s.; [auch o. Akk.-Obj.:] er hat noch nicht gesetzt; b) verblasst in präpositionalen Wendungen; drückt aus, dass bestimmte Verhältnisse für jmdn., etw. hergestellt werden, dass jmd., etw. in einen bestimmten Zustand gebracht wird: jmdn. auf schmale Kost s. (jmdm. wenig zu essen geben); ein Schiff auf Grund s. (auflaufen lassen); etw. außer Betrieb s. (eine Maschine o.Ä. zu arbeiten aufhören lassen; etw. abstellen); etw. in Betrieb s. (eine Maschine o.Ä. zu arbeiten beginnen lassen; etw. anstellen); Dinge zueinander in Beziehung s. (eine Beziehung zwischen ihnen herstellen); ein Wort in Klammern s. (einklammern); jmdn. in Erstaunen s. (jmdn. erstaunen); etw. an die Stelle von etw. s. (Stelle 1 a); etw. ins Werk s. (Werk); etw. in Szene s. (Szene); etw. in Musik s. (Musik); etw. in die Zeitung s. (Zeitung); etw. in Tätigkeit s. (Tätigkeit 2); ein Pferd in Trab s. (Trab); Banknoten in Umlauf s. (Umlauf); keinen Fuß mehr über jmds. Schwelle s. (Fuß); jmdn. unter Drogen s. (jmdn. mit [einer hohen Dosis] Drogen willenlos, willfährig machen); keinen Fuß vor die Tür s. [können] (Fuß); die Worte gut zu s. wissen (Wort 2). 3. [hat] a) an der dafür bestimmten Stelle einpflanzen: Salat, Tomaten s.; Kartoffeln s. (Saatkartoffeln in die Erde bringen); b) in einer bestimmten Form aufstellen, lagern: Getreide in Puppen s.; Holz, Briketts s. (schichten, stapeln); c) [herstellen u.] aufstellen: einen Herd, [Kachel]ofen s.; eine Mauer, einen Zaun s.; jmdm. ein Denkmal, einen Grabstein s. (errichten); d) an einem Mast o.Ä. aufstecken, aufziehen: vor der Ausfahrt die Segel s.; das Boot hatte keine Positionslaternen gesetzt; Ü den [linken, rechten] Blinker s. (Kfz-W.; das [rechte, linke] Blinklicht einschalten); e) irgendwohin schreiben: seine Anschrift links oben auf den Briefbogen s.; seinen Namen unter ein Schreiben s.; ein Gericht auf die Speisekarte s. (in die Speisekarte aufnehmen); jmds. Namen, jmdn. auf eine Liste s. (in eine Liste aufnehmen); etw. auf den Spielplan, auf die Tagesordnung s. (in den Spielplan, in die Tagesordnung aufnehmen); einen Punkt, ein Komma s. (in einem Text anbringen); er setzt (verwendet beim Schreiben) überhaupt keine Satzzeichen; ein Buch auf den Index s. (die Lektüre eines Buches verbieten); [jmdm.] einen Betrag auf die Rechnung s. (berechnen); f) (Druckw.) einen Schriftsatz von etw. herstellen: einen Text, ein Buch [mit der Hand, mit der Maschine] s.; g) bei einer Wette, einem Glücksspiel als Einsatz geben: ein Pfand s.; seine Uhr als, zum Pfand s.; er hat 100 Mark auf das Pferd gesetzt; [auch o. Akk.-Obj.:] er setzt immer auf dasselbe Pferd; Ü auf jmdn. s. (an jmds. Erfolg, Sieg glauben u. ihm sein Vertrauen schenken); seine Hoffnung auf jmdn., etw. s. (in einer bestimmten Angelegenheit darauf hoffen, dass sich durch jmdn., etw. etwas für einen erreichen lässt); sein Vertrauen auf jmdn., etw. s. (Vertrauen); Zwe
setzen  

(sich) niederlassen, (sich) setzen
[niederlassen]
setzen  

n.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 an einen Ort, Platz tun, stellen
2 einen Baum, Strauch ~ einpflanzen; jmdm. ein Denkmal ~ errichten; jmdm. eine Frist ~ bestimmen, dass jmd. zu einem Zeitpunkt etwas zu tun hat; Junge ~ <Jägerspr.> zur Welt bringen(vom Haarwild außer Schwarzwild); ein Manuskript, einen Text ~ mit der Hand od. Maschine seine Schriftzeichen mit metall. Lettern zu Zeilen u. Seiten zusammenfügen; sich die Nadel ~ sich Rauschgift spritzen; einen Ofen ~ aufstellen, errichten; einen Punkt, ein Komma ~ anbringen, schreiben; es wird Schläge ~ <umg.> geben; die Segel ~ aufziehen, ausspannen; sich od. einer Sache ein Ziel ~ ein Z. bestimmen;
3 Personen vom Schiff ans Land ~ bringen; das Glas, die Trompete an den Mund ~ heben; Hoffnungen auf jmdn. ~ hoffen, dass jmd. etwas Bestimmtes erreichen wird; einen Topf aufs Feuer, auf den Herd ~; sich die Krone aufs Haupt ~ sich krönen; einen Namen auf eine Liste ~ schreiben; auf ein Pferd ~ wetten, einen bestimmten Betrag einzahlen, um für den Fall, dass das Pferd siegt, einen Gewinn zu erhalten; ein Kind auf einen Stuhl ~; eine Schüssel, Platte auf den Tisch ~; Vertrauen in jmdn. ~ jmdm. vertrauen; ein Wort in Anführungszeichen ~ mit A. bezeichnen; sich in Bewegung ~ zu gehen, fahren beginnen; jmdn. in Erstaunen ~ jmds. E. erregen; einen Motor in Gang ~ einschalten; ein Gedicht, einen Text in Musik ~ komponieren, vertonen; jmdn. in Schrecken ~ erschrecken; eine Anzeige in die Zeitung ~ veröffentlichen, drucken lassen; jmdn. über einen anderen ~ jmdn. zum Vorgesetzten eines anderen bestimmen; jmdn. über den Fluss ~ mit dem Boot bringen; seinen Namen unter ein Schriftstück ~ ein Sch. unterschreiben;
4 gesetzt, er kommt angenommen, er kommt; gesetzt den Fall, dass … angenommen, dass; gesetzt ernst, ruhig, besonnen; gesetztes Alter vorgerücktes A.; gesetztes Wesen; er ist sehr gesetzt
II <V.refl.> sich ~
5 einen Sitzplatz einnehmen, sich in sitzende Stellung begeben, sich niederlassen; feste Teilchen, Unreinheiten zu Boden sinken lassen (von Flüssigkeiten); zusammensinken, Hohlräume verschwinden lassen (Erdreich); ~! <Aufforderung an die Schulklasse od. an den Hund; eigtl. setzt euch!, setz dich!>; der Kaffee hat sich gesetzt; bitte ~ Sie sich!
6 sich an eine Arbeit ~ eine Arbeit beginnen; sich ans Fenster, an den Tisch ~; sich auf einen Stuhl, eine Bank, auf die Couch ~; der Vogel hat sich auf einen Zweig, aufs Fensterbrett gesetzt; der Staub hat sich in die Fugen, Ritzen gesetzt ist eingedrungen; der Geruch setzt sich in die Kleider dringt in die K. ein; sich neben jmdn. ~; sich zu jmdm. ~
III <V.i.>
8 schwungvoll springen; <Glücksspiel> einen Einsatz zahlen
9 ;hoch, niedrig ~
10 ;über einen Bach, eine Hecke ~ [<mhd. setzen <ahd. sezzen <got. satjan <germ. *satjan]
['set·zen]
[setzens, setze, setzt, setzen, setzte, setztest, setzten, setztet, setzest, setzet, setz, gesetzt, setzend]

n.
<Aufforderung an die Schulklasse od. an den Hund
[setzen!]
[setzens, setze, setzt, setzen, setzte, setztest, setzten, setztet, setzest, setzet, setz, gesetzt, setzend]