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Sicherheit  

Sị|cher|heit, die; -, -en [mhd. sicherheit, ahd. sichurheit]:

1.<o. Pl.> Zustand des Sicherseins, Geschütztseins vor Gefahr od. Schaden; höchstmögliches Freisein von Gefährdungen: soziale, nationale S.; die öffentliche S. und Ordnung; die S. am Arbeitsplatz; die S. der Arbeitsplätze (Garantie für das Bestehenbleiben der vorhandenen Arbeitsplätze); die innere S. (das Gesichertsein des Staates u. der Bürger[innen] gegenüber Terrorakten, Revolten u. Gewaltverbrechen); die S. hat Vorrang, geht vor; jmds. S. garantieren; ein Gefühl der S.; für mehr S. sorgen; für jmds. S. verantwortlich sein; jmdn., sich, etw. in S. bringen (jmdn., sich, etw. aus dem Gefahrenbereich wegbringen, [vor dem Zugriff anderer] sichern); in S. sein; du solltest zur S. deinen Schreibtisch abschließen;

*sich, jmdn. in S. wiegen (irrtümlicherweise glauben, jmdn. glauben machen, dass keine Gefahr besteht).


2. <o. Pl.> Gewissheit, Bestimmtheit: mit an S. grenzender Wahrscheinlichkeit; er ist mit ziemlicher S. gestern schon abgereist; ich kann es nicht mit [letzter] S. sagen.


3.<o. Pl.> das Freisein von Fehlern u. Irrtümern; Zuverlässigkeit: die S. seines Urteils; mit traumwandlerischer S. urteilen.


4.<o. Pl.> Gewandtheit, Selbstbewusstsein, sicheres Auftreten: S. im Benehmen, Auftreten.


5.(Wirtsch.) hinterlegtes Geld, Wertpapiere o. Ä. als Bürgschaft, Pfand für einen Kredit: -en geben, leisten; eine Monatsmiete muss als S. hinterlegt werden; die Bank verlangt -en.


6.<o. Pl.> (DDR) kurz für ↑ Staatssicherheit (2) .
Sicherheit  

Sị|cher|heit
Sicherheit  


1. Abschirmung, Behütetheit, Geborgenheit, Schutz; (geh.): Obhut; (bildungsspr.): Sekurität.

2. Bestimmtheit, Echtheit, Gewissenhaftigkeit, Gewissheit, Glaubwürdigkeit, Klarheit, Nachvollziehbarkeit, Stichhaltigkeit, Unwiderlegbarkeit, Unwiderleglichkeit, Verlässlichkeit, Wahrheit, Zuverlässigkeit.

3. Geschick, Geschicktheit, Geschliffenheit, Gewandtheit, Routine, sicheres Auftreten, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Stolz, Weltgewandtheit, Wendigkeit; (geh.): Weltläufigkeit.

4. Bürgschaft, Faustpfand, Gewähr, Kaution, Pfand; (österr.): Versatzstück; (veraltet): Unterpfand; (Bankw.): Garantie; (Wirtsch.): Sicherheitsleistung, Sicherung.

[Sicherheit]
[Sicherheiten]

jmdn. in Sicherheit bringen
Deckung bieten, den Rücken decken/freihalten, helfen, in Schutz nehmen, in seine Obhut nehmen, retten, Schutz gewähren, seine [schützende] Hand über jmdn. halten, unter Schutz stellen, unterstützen; (geh.): beschirmen, der Gefahr entreißen, erretten; (bildungsspr.): protegieren; (ugs. scherzh.): unter seine Fittiche nehmen.

sich in Sicherheit bringen
aufpassen, Deckung nehmen/suchen, sich in Acht nehmen, in Deckung gehen, sich den Rücken freihalten, sich retten, Schutz [auf]suchen, sich vorsehen, Vorsorge treffen.
[• Sicherheit]
[Sicherheiten]
Sicherheit  

Sị|cher|heit, die; -, -en [mhd. sicherheit, ahd. sichurheit]:

1.<o. Pl.> Zustand des Sicherseins, Geschütztseins vor Gefahr od. Schaden; höchstmögliches Freisein von Gefährdungen: soziale, nationale S.; die öffentliche S. und Ordnung; die S. am Arbeitsplatz; die S. der Arbeitsplätze (Garantie für das Bestehenbleiben der vorhandenen Arbeitsplätze); die innere S. (das Gesichertsein des Staates u. der Bürger[innen] gegenüber Terrorakten, Revolten u. Gewaltverbrechen); die S. hat Vorrang, geht vor; jmds. S. garantieren; ein Gefühl der S.; für mehr S. sorgen; für jmds. S. verantwortlich sein; jmdn., sich, etw. in S. bringen (jmdn., sich, etw. aus dem Gefahrenbereich wegbringen, [vor dem Zugriff anderer] sichern); in S. sein; du solltest zur S. deinen Schreibtisch abschließen;

*sich, jmdn. in S. wiegen (irrtümlicherweise glauben, jmdn. glauben machen, dass keine Gefahr besteht).


2. <o. Pl.> Gewissheit, Bestimmtheit: mit an S. grenzender Wahrscheinlichkeit; er ist mit ziemlicher S. gestern schon abgereist; ich kann es nicht mit [letzter] S. sagen.


3.<o. Pl.> das Freisein von Fehlern u. Irrtümern; Zuverlässigkeit: die S. seines Urteils; mit traumwandlerischer S. urteilen.


4.<o. Pl.> Gewandtheit, Selbstbewusstsein, sicheres Auftreten: S. im Benehmen, Auftreten.


5.(Wirtsch.) hinterlegtes Geld, Wertpapiere o. Ä. als Bürgschaft, Pfand für einen Kredit: -en geben, leisten; eine Monatsmiete muss als S. hinterlegt werden; die Bank verlangt -en.


6.<o. Pl.> (DDR) kurz für ↑ Staatssicherheit (2).
Sicherheit  

n.
<f. 20>
1 <unz.> das Sichersein, Gewissheit; sichere Beschaffenheit, Festigkeit; Ruhe, Sorglosigkeit, Geborgenheit, Geschütztsein, Schutz; ihm fehlt die nötige ~; öffentliche ~ öffentl. Ruhe u. Ordnung; der ~ halber; ~ im Auftreten; etwas, jmdn., sich in ~ bringen; in ~ sein; ich kann es (nicht) mit ~ behaupten; ich weiß es (nicht) mit ~; es geschieht zu Ihrer eigenen ~
2 <zählb.> Bürgschaft, Pfand; gewisse ~en fordern; ~ leisten; eine Summe als ~ geben; ohne die geringste ~
['Si·cher·heit]
[Sicherheiten]