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sieden  

sie|den <st. u. sw. V.; hat> [mhd. sieden, ahd. siodan, H. u.]:

1.a)<Fachspr. nur: siedete, gesiedet> (landsch., Fachspr.) kochen (3 a) : Wasser siedet bei 100 °C; die Suppe ist siedend heiß (sehr heiß); in ihm siedete es (er war sehr wütend);

b)(Kochk.) so weit erhitzt sein, dass kleine Blasen aufsteigen, ohne dass es jedoch zu der fürs Kochen (3 a) kennzeichnenden wallenden Bewegung kommt: den Fisch in siedendem Wasser gar ziehen lassen;

c)(landsch.) zum Kochen bringen: Wasser s.



2.<meist: sott, gesotten> (landsch.) a)kochen (1 a) : Eier s.; <auch o. Akk.-Obj.:> in der Küche wurde gebraten u. gesotten;

b)kochen (1 c) : die Eier hart s.; etw. gar s.



3.(landsch.) kochen (3 b) : die Kartoffeln müssen noch fünf Minuten s.


4.(landsch.) kochen (5) : Teer s.


5.(veraltet) durch Kochen einer Flüssigkeit herstellen, gewinnen: Salz, Seife s.


6.<meist: siedete, gesiedet> (landsch.) kochen (6) : er siedete [vor Wut].


7.

*jmdm. siedend heiß einfallen (ugs.; jmdm. zu seinem Schrecken wieder in die Erinnerung kommen als etw., was er zu einer bestimmten Zeit erledigen o. Ä. sollte).
sieden  


1. Blasen werfen, brodeln, köcheln, kochen, sprudeln, simmern, wallen; (ugs.): blubbern.

2. garen, gar werden lassen, kochen.

[sieden]
[siede, siedest, siedet, siedete, siedetest, siedeten, siedetet, sied, gesiedet, siedend]
sieden  

sie|den <st. u. sw. V.; hat> [mhd. sieden, ahd. siodan, H. u.]:

1.
a)<Fachspr. nur: siedete, gesiedet> (landsch., Fachspr.) kochen (3 a): Wasser siedet bei 100 °C; die Suppe ist siedend heiß (sehr heiß); in ihm siedete es (er war sehr wütend);

b)(Kochk.) so weit erhitzt sein, dass kleine Blasen aufsteigen, ohne dass es jedoch zu der fürs Kochen (3 a) kennzeichnenden wallenden Bewegung kommt: den Fisch in siedendem Wasser gar ziehen lassen;

c)(landsch.) zum Kochen bringen: Wasser s.



2.<meist: sott, gesotten> (landsch.)
a)kochen (1 a): Eier s.; <auch o. Akk.-Obj.:> in der Küche wurde gebraten u. gesotten;

b)kochen (1 c): die Eier hart s.; etw. gar s.



3.(landsch.) kochen (3 b): die Kartoffeln müssen noch fünf Minuten s.


4.(landsch.) kochen (5): Teer s.


5.(veraltet) durch Kochen einer Flüssigkeit herstellen, gewinnen: Salz, Seife s.


6.<meist: siedete, gesiedet> (landsch.) kochen (6): er siedete [vor Wut].


7.

*jmdm. siedend heiß einfallen (ugs.; jmdm. zu seinem Schrecken wieder in die Erinnerung kommen als etw., was er zu einer bestimmten Zeit erledigen o. Ä. sollte).
sieden  

[st. u. sw. V.; hat] [mhd. sieden, ahd. siodan, H. u.]: 1. a) [Fachspr. nur: siedete, gesiedet] (landsch., Fachspr.) kochen (3 a): Wasser siedet bei 100oC; die Suppe ist siedend heiß (sehr heiß); Ü in ihm siedete es (er war sehr wütend); b) (Kochk.) so weit erhitzt sein, dass kleine Blasen aufsteigen, ohne dass es jedoch zu der fürs Kochen (3 a) kennzeichnenden wallenden Bewegung kommt: den Fisch in siedendem Wasser gar ziehen lassen; c) (landsch.) zum Kochen bringen: Wasser s. 2. [meist: sott, gesotten] (landsch.) a) kochen (1 a): Eier s.; [auch o. Akk.-Obj.:] in der Küche wurde gebraten u. gesotten; b) kochen (1 c): etw. gar s.; die Eier hart s. 3. (landsch.) kochen (3 b): die Kartoffeln müssen noch fünf Minuten s. 4. (landsch.) kochen (5): Teer s. 5. (veraltet) durch Kochen einer Flüssigkeit herstellen, gewinnen: Salz, Seife s. 6. [meist: siedete, gesiedet] (landsch.) kochen (6): er siedete [vor Wut]. 7. *jmdm. siedend heiß einfallen (ugs.; jmdm. zu seinem Schrecken wieder in die Erinnerung kommen als etw., was er zu einer bestimmten Zeit erledigen, beachten o.Ä. sollte).
sieden  

v.
<V.t. u. V.i. 238; hat> kochen; verdampfen; <Phys.> Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand; das Wasser siedet; ~des Wasser; ~d heiß; es überlief ihn ~d heiß <fig.> er erschrak sehr; Gebratenes und Gesottenes <poet., bes. im Märchen> viel u. feines Essen; gesottene Eier [<mhd. siden <ahd. siodan „kochen, aufwallen“, dazu got. saubs „das, was zum Opfer gekocht wird“]
['sie·den]
[siede, siedest, siedet, sieden, siedete, siedetest, siedeten, siedetet, sied, gesiedet, siedend]