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sinken  

sịn|ken <st. V.; ist> [mhd. sinken, ahd. sinkan, H. u.]:

1.a)sich (durch sein geringes Gewicht bzw. durch den Auftrieb abgebremst) langsam senkrecht nach unten bewegen; niedersinken: etw. sinkt [langsam, schnell]; der Ballon sinkt allmählich; er ist moralisch tief gesunken (in einen Zustand moralischer Zerrüttung geraten);

b)sinkend (1 a) an einen bestimmten Ort gelangen; absinken: in die Tiefe s.; langsam sinken die Blätter zur Erde; gleich sinkt die Sonne hinter den Horizont;

c)(von Booten, Schiffen durch das Eindringen von Wasser) auf den Grund eines Gewässers sinken; (1 b); untergehen: das Wrack eines gesunkenen Schiffs;

d)(durch sein Gewicht) [langsam] in den weichen Untergrund eindringen, einsinken: in den tiefen Schnee s.; todmüde sank er ins Bett;

e)aus einer aufrechten Haltung o. Ä. [langsam] niederfallen, [erschlaffend] niedersinken: tödlich getroffen sank er zu Boden; sie sank ihm an die Brust; die Arme, das Buch s. lassen; sich/einander in die Arme s. (einander umarmen).



2.a) niedriger werden; an Höhe verlieren, abnehmen: das [Hoch]wasser ist gesunken; die Quecksilbersäule sinkt;

b)weniger werden, sich vermindern: das Fieber sinkt; das Thermometer ist auf, unter null gesunken; sinkende Temperaturen;

c)(im Wert) fallen, geringer werden, an Wert verlieren: die Preise sinken; der Dollar ist um einen Cent gesunken; die Aktien sind gesunken; in der Gunst des Publikums, in jmds. Achtung s.;

d)kleiner, geringer, weniger werden, nachlassen, abnehmen: der Verbrauch sinkt; jmds. Mut sinkt.

sinken  


1. a) abkippen, abstürzen, an Höhe verlieren, herabstürzen, herunterstürzen, hinabstürzen, hinunterstürzen, niedersinken, sacken, sich senken; (ugs.): absacken, abschmieren, wegsacken; (Fliegerspr. Jargon): durchsacken.

b) absinken, hinuntersinken, kentern, niedersinken, sacken, umfallen, umkippen, umschlagen, untergehen, untersinken, versinken; (geh.): herabsinken, hinabsinken; (ugs.): absacken, versacken, wegsacken; (salopp): absaufen.

c) einbrechen, einsinken, versinken; (ugs.): versacken.

d) fallen, niedersinken, sacken; (geh.): niederfallen.

2. a) abebben, sich abflachen, abflauen, abnehmen, absinken, an Höhe verlieren, fallen, niedersinken, sacken, sich senken, sich zurückbilden, zurückgehen; (ugs.): [he]runtergehen.

b) abbröckeln, abgleiten, abklingen, abnehmen, sich abschwächen, abschwellen, absinken, abwärtsgehen, fallen, herabsinken, heruntersinken, nachlassen, schwächer werden, sich vermindern, sich verringern, weniger werden, sich zurückbilden, zurückfallen, zurückgehen; (ugs.): absacken, [he]runtergehen.

c) abrutschen, bergab gehen, fallen, im Rückgang begriffen sein, nachlassen, purzeln, schrumpfen; (bildungsspr.): sich dezimieren; (ugs.): rückwärtsgehen, runtergehen, schwächeln.

d) abklingen, sich beruhigen, geringer werden, sich reduzieren, sich senken, sich vermindern, sich verringern, versanden, weniger werden, zurückgehen; (geh.): ebben, erlahmen, im Schwinden begriffen sein, schwinden, verebben.

[sinken]
[sinke, sinkst, sinkt, sank, sankst, sanken, sankt, sinkest, sinket, sänke, sänkest, sänken, sänket, sink, gesunken, sinkend]
sinken  

sịn|ken <st. V.; ist> [mhd. sinken, ahd. sinkan, H. u.]:

1.
a)sich (durch sein geringes Gewicht bzw. durch den Auftrieb abgebremst) langsam senkrecht nach unten bewegen; niedersinken: etw. sinkt [langsam, schnell]; der Ballon sinkt allmählich; er ist moralisch tief gesunken (in einen Zustand moralischer Zerrüttung geraten);

b)sinkend (1 a) an einen bestimmten Ort gelangen; absinken: in die Tiefe s.; langsam sinken die Blätter zur Erde; gleich sinkt die Sonne hinter den Horizont;

c)(von Booten, Schiffen durch das Eindringen von Wasser) auf den Grund eines Gewässers sinken; (1 b)untergehen: das Wrack eines gesunkenen Schiffs;

d)(durch sein Gewicht) [langsam] in den weichen Untergrund eindringen, einsinken: in den tiefen Schnee s.; todmüde sank er ins Bett;

e)aus einer aufrechten Haltung o. Ä. [langsam] niederfallen, [erschlaffend] niedersinken: tödlich getroffen sank er zu Boden; sie sank ihm an die Brust; die Arme, das Buch s. lassen; sich/einander in die Arme s. (einander umarmen).



2.
a) niedriger werden; an Höhe verlieren, abnehmen: das [Hoch]wasser ist gesunken; die Quecksilbersäule sinkt;

b)weniger werden, sich vermindern: das Fieber sinkt; das Thermometer ist auf, unter null gesunken; sinkende Temperaturen;

c)(im Wert) fallen, geringer werden, an Wert verlieren: die Preise sinken; der Dollar ist um einen Cent gesunken; die Aktien sind gesunken; in der Gunst des Publikums, in jmds. Achtung s.;

d)kleiner, geringer, weniger werden, nachlassen, abnehmen: der Verbrauch sinkt; jmds. Mut sinkt.

sinken  

[st. V.; ist] [mhd. sinken, ahd. sinkan, H. u.]: 1. a) sich (durch sein geringes Gewicht bzw. durch den Auftrieb abgebremst) langsam senkrecht nach unten bewegen; niedersinken: etw. sinkt [langsam, schnell]; der Ballon sinkt allmählich; Ü er ist moralisch tief gesunken (in einen Zustand moralischer Zerrüttung geraten); b) sinkend (1 a) an einen bestimmten Ort gelangen; absinken: in die Tiefe s.; langsam sinken die Blätter zur Erde; Ü gleich sinkt die Sonne hinter den Horizont; c) (von Booten, Schiffen durch das Eindringen von Wasser) auf den Grund eines Gewässers sinken (1 b); untergehen: das Wrack eines gesunkenen Schiffs; d) (durch sein Gewicht) [langsam] in den weichen Untergrund eindringen, einsinken: in den tiefen Schnee s.; Ü todmüde sank er ins Bett; e) aus einer aufrechten Haltung o.Ä. [langsam] niederfallen, [erschlaffend] niedersinken: tödlich getroffen sank er zu Boden; sie sank ihm an die Brust; sich/einander in die Arme s. (einander umarmen); die Arme, das Buch s. lassen. 2. a) niedriger werden; an Höhe verlieren, abnehmen: das [Hoch]wasser ist gesunken; die Quecksilbersäule sinkt; b) weniger werden, sich vermindern: das Fieber sinkt; das Thermometer ist auf, unter null gesunken; sinkende Temperaturen; c) (im Wert) fallen, geringer werden, an Wert verlieren: die Preise sinken; die Aktien sind gesunken; der Dollar ist um einen Cent gesunken; Ü in der Gunst des Publikums, in jmds. Achtung s.; d) kleiner, geringer, weniger werden, nachlassen, abnehmen: der Verbrauch sinkt; Ü jmds. Mut sinkt.
sinken  

v.
<V.i. 240; ist>
1 langsam fallen, abwärts gleiten, sich abwärts bewegen; niedriger werden (Preis, Kurs, Temperatur, Wert)
2 sein Ansehen sank wurde geringer; das Schiff ist gesunken untergegangen; die Sonne sinkt geht unter; unsere Stimmung sank (immer mehr) wir wurden bedrückt, traurig, mutlos; der Tag sank es wurde Abend;
3 ;die Arme ~ lassen; den Mut ~ lassen verlieren;
4 moralisch ~ den sittl. Halt verlieren, in zunehmendem Maße moralisch nicht einwandfrei handeln;
5 ;vor jmdm. auf die Knie ~; auf den Grund (des Wassers) ~; auf einen Stuhl ~; in jmds. Achtung ~ jmds. A. verlieren; jmdm. in die Arme ~; ich hätte in die Erde ~ mögen (vor Scham, Verlegenheit); in Schlaf ~ einschlafen; zu Boden ~
6 bei ~der Nacht bei Einbruch der N.; in die ~de Sonne schauen [<mhd. sinken <ahd. sinkan <got. sigqan <germ. *sinkwan <idg. *sengu „fallen, sinken“]
['sin·ken]
[sinke, sinkst, sinkt, sinken, sank, sankst, sanken, sankt, sinkest, sinket, sänke, sänkest, sänken, sänket, sink, gesunken, sinkend]