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sinnen  

sịn|nen <st. V.; hat> [mhd. sinnen, ahd. sinnan, urspr. = gehen, reisen] (geh.):

1. in Gedanken versunken [über etw.] nachdenken, Betrachtungen [über etw.] anstellen: was sinnst du? (woran denkst du?); sie schaute sinnend (in Gedanken versunken) aus dem Fenster; [lange hin und her] s., wie ein Problem zu lösen ist.


2.planend seine Gedanken auf etw. richten; nach etw. trachten: auf Mord, Rache, Flucht s.; <veraltet mit Akk.-Obj.:> Verrat s.; <subst.:> ihr ganzes Sinnen [und Trachten] war darauf gerichtet, sich dafür zu rächen.
sinnen  


1. [sich] bedenken, sich besinnen, denken, durchdenken, seinen Gedanken nachhängen, sich Gedanken machen, grübeln, nachdenken, nachgrübeln, sinnieren, überdenken, überlegen, Überlegungen anstellen, sich versenken, sich vertiefen; (schweiz.): hirnen; (geh.): nachsinnen; (bildungsspr.): reflektieren, Reflexionen anstellen; (ugs.): brüten über, sich das Hirn zermartern, sich den Kopf zerbrechen, sich einen Kopf machen.

2. abzielen, anlegen, ansteuern, anvisieren, anzielen, ausgehen von, aus sein auf, beabsichtigen, bezwecken, den Zweck haben/verfolgen, es abgesehen haben, gerichtet sein, hinsteuern, hinzielen, intendieren, streben, vorhaben, wollen, zielen, zu erlangen/zu erreichen suchen, zum Ziel haben; (geh.): anstreben, erstreben, trachten.

[sinnen]
[sinne, sinnst, sinnt, sann, sannst, sannen, sannt, sinnest, sinnet, sänne, sönne, sännest, sännst, sönnest, sönnst, sännen, sönnen, sännet, sännt, sönnet, sönnt, sinn, gesonnen, sinnend]
sinnen  

sịn|nen <st. V.; hat> [mhd. sinnen, ahd. sinnan, urspr. = gehen, reisen] (geh.):

1. in Gedanken versunken [über etw.] nachdenken, Betrachtungen [über etw.] anstellen: was sinnst du? (woran denkst du?); sie schaute sinnend (in Gedanken versunken) aus dem Fenster; [lange hin und her] s., wie ein Problem zu lösen ist.


2.planend seine Gedanken auf etw. richten; nach etw. trachten: auf Mord, Rache, Flucht s.; <veraltet mit Akk.-Obj.:> Verrat s.; <subst.:> ihr ganzes Sinnen [und Trachten] war darauf gerichtet, sich dafür zu rächen.
sinnen  

[st. V.; hat] [mhd. sinnen, ahd. sinnan, urspr.= gehen, reisen] (geh.): 1. in Gedanken versunken [über etw.] nachdenken, Betrachtungen [über etw.] anstellen: was sinnst du? (woran denkst du?); [lange hin und her] s., wie ein Problem zu lösen ist; sie schaute sinnend (in Gedanken versunken) aus dem Fenster. 2. planend seine Gedanken auf etw. richten; nach etw. trachten: auf Mord, Rache, Flucht s.; [veraltet mit Akk.-Obj.:] Verrat s.; [subst.:] ihr ganzes Sinnen [und Trachten] war darauf gerichtet, sich dafür zu rächen.
sinnen  

v.
<V. 241; hat>
1 <V.i.> nachdenken, grübeln; (all) sein Sinnen und Trachten auf etwas richten; auf etwas ~ überlegen, wie man etwas tun, bewerkstelligen kann; auf Abhilfe ~; auf Mittel und Wege ~; auf Rache ~; ~d träumerisch denkend, nachdenklich; gesonnen sein, etwas zu tun geneigt, gewillt sein, die Absicht haben; ich bin nicht gesonnen, nachzugeben
2 <V.t.; meist poet.> planen, vorhaben; er sinnt Verrat [<mhd. sinnen <ahd. sinnan „die Gedanken auf etwas richten, begehren“; Sinn]
['sin·nen]
[sinne, sinnst, sinnt, sinnen, sann, sannst, sannen, sannt, sinnest, sinnet, sänne, sönne, sännest, sännst, sönnest, sönnst, sännen, sönnen, sännet, sännt, sönnet, sönnt, sännen, sinn, gesonnen, sinnend]