[ - Collapse All ]
spüren  

spü|ren <sw. V.; hat> [mhd. spür(e)n = suchend nachgehen, aufspüren; wahrnehmen, ahd. spurian = eine Spur suchen, verfolgen]:

1.körperlich empfinden; wahrnehmen, fühlen: eine Berührung [auf seiner Haut] s.; einen [leichten] Schmerz im Bein s.; die Kälte kaum s.; sie spürte, wie ihr Puls schneller wurde; er spürte Zorn in sich aufsteigen; seinen Magen, sein Kreuz s. (ugs.; Magenschmerzen, Kreuzschmerzen haben); du wirst es noch am eigenen Leibe s., zu s. bekommen; den Alkohol (seine Wirkung) s.; er soll die Peitsche zu s. bekommen (mit der Peitsche geschlagen werden).


2.a) gefühlsmäßig, instinktiv fühlen, merken: jmds. Enttäuschung, Verärgerung s.; er spürte sofort, dass etwas nicht stimmte; von Kameradschaft war nichts zu s. (Kameradschaft gab es nicht); er ließ mich seinen Ärger nicht s. (zeigte ihn nicht); sie ließ ihn [allzu deutlich] s. (zeigte ihm [allzu deutlich]), dass sie ihn nicht mochte;

b)(seltener) verspüren: ich spürte keine Lust mitzugehen; ich spürte Müdigkeit.



3.(Jägerspr.) [mithilfe des Geruchssinns] einer Spur (1 c) nachgehen, folgen: die Hunde spüren nach Wild (suchen nach den Spuren von Wild); der Hund, der Jäger hat einen Fuchs gespürt.
spüren  

spü|ren
spüren  


1. bemerken, empfinden, fühlen, merken, verspüren, wahrnehmen.

2. bemerken, ein Gespür haben, erkennen, fühlen, merken, registrieren, wahrnehmen; (geh.): erfühlen, erspüren, gewahren.

[spüren]
[spüre, spürst, spürt, spürte, spürtest, spürten, spürtet, spürest, spüret, spür, gespürt, spürend, spueren]
spüren  

spü|ren <sw. V.; hat> [mhd. spür(e)n = suchend nachgehen, aufspüren; wahrnehmen, ahd. spurian = eine Spur suchen, verfolgen]:

1.körperlich empfinden; wahrnehmen, fühlen: eine Berührung [auf seiner Haut] s.; einen [leichten] Schmerz im Bein s.; die Kälte kaum s.; sie spürte, wie ihr Puls schneller wurde; er spürte Zorn in sich aufsteigen; seinen Magen, sein Kreuz s. (ugs.; Magenschmerzen, Kreuzschmerzen haben); du wirst es noch am eigenen Leibe s., zu s. bekommen; den Alkohol (seine Wirkung) s.; er soll die Peitsche zu s. bekommen (mit der Peitsche geschlagen werden).


2.
a) gefühlsmäßig, instinktiv fühlen, merken: jmds. Enttäuschung, Verärgerung s.; er spürte sofort, dass etwas nicht stimmte; von Kameradschaft war nichts zu s. (Kameradschaft gab es nicht); er ließ mich seinen Ärger nicht s. (zeigte ihn nicht); sie ließ ihn [allzu deutlich] s. (zeigte ihm [allzu deutlich]), dass sie ihn nicht mochte;

b)(seltener) verspüren: ich spürte keine Lust mitzugehen; ich spürte Müdigkeit.



3.(Jägerspr.) [mithilfe des Geruchssinns] einer Spur (1 c) nachgehen, folgen: die Hunde spüren nach Wild (suchen nach den Spuren von Wild); der Hund, der Jäger hat einen Fuchs gespürt.
spüren  

[sw. V.; hat] [mhd. spür(e)n = suchend nachgehen, aufspüren; wahrnehmen, ahd. spurian = eine Spur suchen, verfolgen]: 1. körperlich empfinden; wahrnehmen, fühlen: eine Berührung [auf seiner Haut] s.; einen [leichten] Schmerz im Bein s.; die Kälte kaum s.; sie spürte, wie ihr Puls schneller wurde; er spürte Zorn in sich aufsteigen; seinen Magen, sein Kreuz s. (ugs.; Magenschmerzen, Kreuzschmerzen haben); du wirst es noch am eigenen Leibe s., zu s. bekommen; den Alkohol (seine Wirkung) s.; er soll die Peitsche zu s. bekommen (mit der Peitsche geschlagen werden). 2. a) gefühlsmäßig, instinktiv fühlen, merken: jmds. Enttäuschung, Verärgerung s.; er spürte sofort, dass etwas nicht stimmte; von Kameradschaft war nichts zu s. (Kameradschaft gab es nicht); er ließ mich seinen Ärger nicht s. (zeigte ihn nicht); sie ließ ihn [allzu deutlich] s. (zeigte ihm [allzu deutlich]), dass sie ihn nicht mochte; b) (seltener) verspüren: ich spürte keine Lust mitzugehen; ich spürte Müdigkeit. 3. (Jägerspr.) [mithilfe des Geruchssinns] einer Spur (1 c) nachgehen, folgen: die Hunde spüren nach Wild (suchen nach den Spuren von Wild); der Hund, der Jäger hat einen Fuchs gespürt.
spüren  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> mit dem Tastsinn wahrnehmen, merken, empfinden, fühlen; er spürt jetzt sein Alter; Schmerz, Wirkung ~; den Wind, die Kälte ~; etwas am eigenen Leibe ~ es selbst erleben; den Wetterumschlag in den Knochen ~; du wirst die Folgen deines Leichtsinns noch zu ~ bekommen; das Pferd bekam die Peitsche zu ~; bei ihm war nichts von Anstrengung zu ~
2 <V.i.; Jägerspr.> der Hund spürt folgt der Spur eines Wildes; [<ahd. spurian „eine Spur suchen“, später „wahrnehmen“; Spur]
['spü·ren]
[spüre, spürst, spürt, spüren, spürte, spürtest, spürten, spürtet, spürest, spüret, spür, gespürt, spürend]