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spị|cken <sw. V.; hat> [1: mhd. spicken, zu ↑ Speck ; 4: viell. übertr. von 2 od. Intensivbildung zu ↑ spähen ]:

1.etw. an Spicknadeln Angebrachtes (bes. Speckstreifen) in Fleisch vor dem Braten einstechen (1b) : den Braten s.; ein mit Trüffeln gespickter Rehrücken.


2.mit etw. [zu] reichlich versehen, ausstatten: eine Rede mit Zitaten s.; das Diktat war mit Fehlern gespickt; eine gespickte (ugs.; mit viel Geld gefüllte) Brieftasche.


3.(ugs.) bestechen (1) .


4. (Schülerspr. landsch.) a)(von Schülern) während einer Klassenarbeit heimlich Notizen (auf einem Zettel o. Ä.) benutzen;

b)von einem anderen Schüler heimlich abschreiben: bei/von seinem Nachbarn s.; jmdn. bei der Klassenarbeit s. lassen; <subst.:> er ist beim S. erwischt worden.

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spị|cken (Fleisch zum Braten mit Speckstreifen durchziehen)

spị|cken (Schülerspr. in der Schule abschreiben)
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1. ausrüsten, ausschmücken, ausstaffieren, ausstatten, schmücken, staffieren, bestücken, versehen, versorgen.

2. täuschen; (ugs.): abfeilen; (ugs. abwertend): abkupfern; (landsch.): abbimsen, abschauen; (Schülerspr.): abgucken, abhauen, abschmieren; (Schülerspr. landsch.): abspicken.

[spicken]
[spicke, spickst, spickt, spickte, spicktest, spickten, spicktet, spickest, spicket, spick, gespickt, spickend]
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spị|cken <sw. V.; hat> [1: mhd. spicken, zu ↑ Speck; 4: viell. übertr. von 2 od. Intensivbildung zu ↑ spähen]:

1.etw. an Spicknadeln Angebrachtes (bes. Speckstreifen) in Fleisch vor dem Braten einstechen (1b): den Braten s.; ein mit Trüffeln gespickter Rehrücken.


2.mit etw. [zu] reichlich versehen, ausstatten: eine Rede mit Zitaten s.; das Diktat war mit Fehlern gespickt; eine gespickte (ugs.; mit viel Geld gefüllte) Brieftasche.


3.(ugs.) bestechen (1).


4. (Schülerspr. landsch.)
a)(von Schülern) während einer Klassenarbeit heimlich Notizen (auf einem Zettel o. Ä.) benutzen;

b)von einem anderen Schüler heimlich abschreiben: bei/von seinem Nachbarn s.; jmdn. bei der Klassenarbeit s. lassen; <subst.:> er ist beim S. erwischt worden.

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[sw. V.; hat] [1: mhd. spicken, zu Speck; 4: viell. übertr. von (2) od. Intensivbildung zu spähen]: 1. (mageres) Fleisch vor dem Braten mit etw., bes. mit Speckstreifen, versehen, die man mit einer Spicknadel in das Fleisch hineinbringt (damit es bes. saftig, würzig wird): den Braten s.; ein mit Trüffeln gespickter Rehrücken. 2. mit etw. [zu] reichlich versehen, ausstatten: eine Rede mit Zitaten s.; das Diktat war mit Fehlern gespickt; eine gespickte (ugs.; mit viel Geld gefüllte) Brieftasche. 3. (ugs.) bestechen (1). 4. (Schülerspr. landsch.) a) (von Schülern) während einer Klassenarbeit heimlich Notizen (auf einem Zettel o.Ä.) benutzen; b) von einem anderen Schüler heimlich abschreiben: bei/von seinem Nachbarn s.; jmdn. bei der Klassenarbeit s. lassen; [subst.:] er ist beim S. erwischt worden.
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Spicken (umgangssprachlich), Unterschleif
[Unterschleif]
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v.
<-k·k-> 'spi·cken <V.; hat>
1 <V.t.> vor dem Braten mit Speckstreifen durchziehen (Fleisch); jmdn. ~ <fig.; umg.> bestechen; einen Beamten ~ <fig.; umg.>; sich od. jmdm. den Beutel ~ <fig.> sich od. jmdn. reichlich mit Geld versehen; einen Hasen ~; mit Fehlern gespickte Arbeit <fig.> dich spickt wohl der Hafer! <fig.; umg.> du bist wohl ein wenig zu übermütig!;
2 <V.i.; Schülerspr.> vom Heft des Nachbarn abschreiben, abgucken, <schweiz. a.> (durch eine Prüfung) durchfallen; er ist gespickt <schweiz.> [<mhd. spicken, mnddt. specken, Ableitung von Speck; eigtl. „etwas mit Speck versehen“, <fig.> „sein eigenes Werk mit abgeschriebenen Gedanken aufbessern“]
['spicken]
[spicke, spickst, spickt, spicken, spickte, spicktest, spickten, spicktet, spickest, spicket, spick, gespickt, spickend]