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Spießbürger  

Spieß|bür|ger, der [urspr. wohl = mit einem Spieß (1) bewaffneter Bürger (vgl. Schildbürger 1 ), dann spöttisch abwertend für den altmodischen Wehrbürger, der noch den Spieß trug statt des moderneren Gewehrs, dann studentenspr. Scheltwort für den konservativen Kleinstädter] (abwertend): engstirniger Mensch, der sich an den Konventionen der Gesellschaft u. dem Urteil der anderen orientiert.
Spießbürger  

Spieß|bür|ger, Spie|ßer (abwertend für engstirniger Mensch)
[Spießer]
Spießbürger  

Biedermann; (abwertend): Kleinbürger, Kleinbürgerin; (bildungsspr. abwertend): Philister, Philisterin; (ugs. abwertend): Spießer, Spießerin; (veraltend abwertend): Pfahlbürger, Pfahlbürgerin.
[Spießbürger, Spießbürgerin]
[Spießbürgerin]
Spießbürger  

Spieß|bür|ger, der [urspr. wohl = mit einem Spieß (1) bewaffneter Bürger (vgl. Schildbürger 1), dann spöttisch abwertend für den altmodischen Wehrbürger, der noch den Spieß trug statt des moderneren Gewehrs, dann studentenspr. Scheltwort für den konservativen Kleinstädter] (abwertend): engstirniger Mensch, der sich an den Konventionen der Gesellschaft u. dem Urteil der anderen orientiert.
Spießbürger  

n.
<m. 3; fig.> engstirniger, kleinlich denkender Mensch; Sy Spießer [urspr. abwertende Bez. für den unberittenen, nur mit einem Spieß bewaffneten Stadtbewohner]
['Spieß·bür·ger]
[Spießbürgers, Spießbürgern, Spießbürgerin, Spießbürgerinnen]