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sprengen  

sprẹn|gen <sw. V.> [mhd., ahd. sprengen, Kausativ zu ↑ springen u. eigtl. = springen machen; 2 a: eigtl. = Wasser springen lassen; 3, 4: eigtl. = das Pferd, das Wild springen machen]:

1.<hat> a)mithilfe von Sprengstoff zerstören, zum Bersten, zum Einsturz bringen: eine Brücke, einen Felsen s.; das Fundament muss gesprengt werden; die Luftpiraten drohten, das Flugzeug, sich mit den Geiseln in die Luft zu s.; <auch o. Akk.-Obj.:> im Steinbruch sprengen sie;

b)durch Sprengen (1 a) entstehen lassen, schaffen: ein Loch in eine Felswand s.; sie sprengten einen Tunnel durch den Berg;

c)mit Gewalt öffnen, aufbrechen: eine Tür, ein Schloss, einen Tresor s.;

d)durch Druck od. Zug auseinanderreißen, zertrümmern: seine Fesseln, Ketten s.; das gefrierende Wasser, das Eis sprengt den Felsen; Freude sprengte ihm fast die Brust; der Preis sprengt unser Budget; die Spielbank wurde gesprengt (zahlungsunfähig gemacht); einen Spionagering, Rauschgiftring s. (zerschlagen);

e)durch Sprengen (1 d) entstehen lassen, schaffen: vom Frost gesprengte Risse im Mauerwerk.



2.<hat> a)mit einem Schlauch od. einem anderen Gerät in einem Strahl, in feinen Strahlen, Tröpfchen über etw. verteilen: Wasser auf die Wäsche, über die Blumen s.;

b)sprengend (2 a) bewässern, anfeuchten; besprengen: den Rasen, den Hof, die Blumen s.



3.(geh.) in scharfem Tempo reiten, galoppieren <ist>: er sprengte vom Hof.


4.<hat> (Jägerspr.) a)(ein Wild) mithilfe eines Hundes (von irgendwo) aufjagen: einen Fuchs aus dem Bau s.;

b)(von männlichen Rehen, Hirschen, Gämsen) treiben (6) .

sprengen  

sprẹn|gen
sprengen  


1. a) abbrechen, abreißen, einreißen, niederreißen, schleifen, zersprengen, zerstören, zertrümmern, zugrunde richten, zum Einsturz bringen; (österr.): demolieren; (geh.): zum Bersten bringen; (bildungsspr.): destruieren; (ugs.): in die Luft jagen.

b) aufbrechen, aufhauen, aufschlagen, aufsprengen, einbrechen, eindrücken, gewaltsam/mit Gewalt öffnen; (geh.): erbrechen; (ugs.): aufknacken; (salopp): knacken.

c) auflösen, auseinanderreißen, ruinieren, vernichten, zerschlagen.

d) größer sein, über etw. hinausgehen, überborden, überragen, überschreiten, übersteigen, übertreffen, weiter gehen; (bes. Wirtsch.): überschießen.

2. a) ausgießen, sprayen, sprenkeln, versprengen, [ver]spritzen, [ver]sprühen, verteilen, zerstäuben.

b) abspritzen, anfeuchten, anspritzen, befeuchten, begießen, benetzen, beregnen, berieseln, besprayen, besprengen, bespritzen, besprühen, beträufeln, bewässern, duschen, einspritzen, feucht/nass machen, gießen, mit Wasser versorgen, übersprühen, Wasser geben, wässern; (geh.): [be]nässen, [be]netzen; (dichter.): feuchten; (veraltet): aspergieren.

3. galoppieren, jagen, preschen, reiten, springen.

[sprengen]
[sprenge, sprengst, sprengt, sprengte, sprengtest, sprengten, sprengtet, sprengest, sprenget, spreng, gesprengt, sprengend]
sprengen  

sprẹn|gen <sw. V.> [mhd., ahd. sprengen, Kausativ zu ↑ springen u. eigtl. = springen machen; 2 a: eigtl. = Wasser springen lassen; 3, 4: eigtl. = das Pferd, das Wild springen machen]:

1.<hat>
a)mithilfe von Sprengstoff zerstören, zum Bersten, zum Einsturz bringen: eine Brücke, einen Felsen s.; das Fundament muss gesprengt werden; die Luftpiraten drohten, das Flugzeug, sich mit den Geiseln in die Luft zu s.; <auch o. Akk.-Obj.:> im Steinbruch sprengen sie;

b)durch Sprengen (1 a) entstehen lassen, schaffen: ein Loch in eine Felswand s.; sie sprengten einen Tunnel durch den Berg;

c)mit Gewalt öffnen, aufbrechen: eine Tür, ein Schloss, einen Tresor s.;

d)durch Druck od. Zug auseinanderreißen, zertrümmern: seine Fesseln, Ketten s.; das gefrierende Wasser, das Eis sprengt den Felsen; Freude sprengte ihm fast die Brust; der Preis sprengt unser Budget; die Spielbank wurde gesprengt (zahlungsunfähig gemacht); einen Spionagering, Rauschgiftring s. (zerschlagen);

e)durch Sprengen (1 d) entstehen lassen, schaffen: vom Frost gesprengte Risse im Mauerwerk.



2.<hat>
a)mit einem Schlauch od. einem anderen Gerät in einem Strahl, in feinen Strahlen, Tröpfchen über etw. verteilen: Wasser auf die Wäsche, über die Blumen s.;

b)sprengend (2 a) bewässern, anfeuchten; besprengen: den Rasen, den Hof, die Blumen s.



3.(geh.) in scharfem Tempo reiten, galoppieren <ist>: er sprengte vom Hof.


4.<hat> (Jägerspr.)
a)(ein Wild) mithilfe eines Hundes (von irgendwo) aufjagen: einen Fuchs aus dem Bau s.;

b)(von männlichen Rehen, Hirschen, Gämsen) treiben (6).

sprengen  

[sw. V.] [mhd., ahd. sprengen, Kausativ zu springen u. eigtl.= springen machen; 2a: eigtl.= Wasser springen lassen; 3, 4: eigtl.= das Pferd, das Wild springen machen]: 1. [hat] a) mithilfe von Sprengstoff zerstören, zum Bersten, zum Einsturz bringen: eine Brücke, einen Felsen s.; das Fundament muss gesprengt werden; die Luftpiraten drohten, das Flugzeug, sich mit den Geiseln in die Luft zu s.; [auch o. Akk.-Obj.:] im Steinbruch sprengen sie; b) durch Sprengen (1 a) entstehen lassen, schaffen: ein Loch in eine Felswand s.; sie sprengten einen Tunnel durch den Berg; c) mit Gewalt öffnen, aufbrechen: eine Tür, ein Schloss, einen Tresor s.; d) durch Druck od. Zug auseinander reißen, zertrümmern: seine Fesseln, Ketten s.; das gefrierende Wasser, das Eis sprengt den Felsen; Ü Freude sprengte ihm fast die Brust; der Preis sprengt unser Budget; die Spielbank wurde gesprengt (zahlungsunfähig gemacht); einen Spionagering, Rauschgiftring s. (zerschlagen); e) durch Sprengen (1 d) entstehen lassen, schaffen: vom Frost gesprengte Risse im Mauerwerk. 2. [hat] a) mit einem Schlauch od. einem anderen Gerät in einem Strahl, in feinen Strahlen, Tröpfchen über etw. verteilen: Wasser auf die Wäsche, über die Blumen s.; b) sprengend (2 a) bewässern, anfeuchten; besprengen: den Rasen, den Hof, die Blumen s. 3. (geh.) in scharfem Tempo reiten, galoppieren [ist]: er sprengte vom Hof. 4. [hat] (Jägerspr.) a) (ein Wild) mithilfe eines Hundes (von irgendwo) aufjagen: einen Fuchs aus dem Bau s.; b) (von männlichen Rehen, Hirschen, Gämsen) treiben (6).
sprengen  

v.
1 <V.t.; hat> mit Sprengstoff zerstören; mit Gewalt öffnen, aufbrechen (Tür, Schloss); durch Druck von innen her zertrümmern; auseinander reißen (Ketten, Fesseln); auseinander treiben, aufscheuchen, verjagen (Versammlung); <Jägerspr.> aus dem Bau od. einem Kessel aufjagen (Wild); bespritzen, besprühen, beträufeln (Wäsche, Rasen, Straße); die Bank ~ <fig.> durch hohen Gewinn der Spielbank alles Geld abnehmen; die Freude sprengte mir fast die Brust; der Fluss hat die Eisdecke gesprengt; das Eis hat das Gefäß gesprengt; ein Haus in die Luft ~
2 <V.i.; ist; poet.> galoppieren; der Reiter sprengte in den Hof [<ahd. sprengen, transitive Ableitung von springen; eigtl. „springen machen“]
['spren·gen]
[sprenge, sprengst, sprengt, sprengen, sprengte, sprengtest, sprengten, sprengtet, sprengest, sprenget, spreng, gesprengt, sprengend]