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spucken  

spụ|cken <sw. V.; hat> [aus dem Ostmd., wohl Intensivbildung zu dem ↑ speien zugrunde liegenden Verb]:

1.a)Speichel mit Druck aus dem Mund ausstoßen: häufig s.; der Motor spuckt (funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß);

b)(in Verbindung mit Speichel) aus dem Mund von sich geben: Blut s.; Kirschkerne s.; der Vulkan spuckt glühende Asche und Lava;

c)durch Spucken (1 a) Speichel irgendwohin treffen lassen: auf den Boden, in die Luft, jmdm. ins Gesicht s.; nach jmdm. s.; Männer, die in die Hände spuckten (die ohne Zögern u. mit Schwung an die Arbeit gingen);

d)durch Spucken irgendwohin treffen lassen: einen Kirschkern aus dem Fenster s.



2.(landsch.) sich übergeben, erbrechen: das Kind hat gespuckt; viele Passagiere auf dem Schiff mussten s.


3.(salopp) jmdn., etw. voller Verachtung ablehnen, zurückweisen: auf jmdn., auf jmds. Geld s.
spucken  

spụ|cken (speien)
spucken  


1. ausspucken; (geh.): [aus]speien; (ugs.): sabbern; (derb abwertend): rotzen; (südd., österr.): speiben; ([west]md.): sputzen.

2. brechen, [sich] erbrechen, sich übergeben, wieder von sich geben; (geh.): [aus]speien; (ugs.): ausspucken, kotzen; (landsch.): koddern.

[spucken]
[spucke, spuckst, spuckt, spuckte, spucktest, spuckten, spucktet, spuckest, spucket, spuck, gespuckt, spuckend]
spucken  

spụ|cken <sw. V.; hat> [aus dem Ostmd., wohl Intensivbildung zu dem ↑ speien zugrunde liegenden Verb]:

1.
a)Speichel mit Druck aus dem Mund ausstoßen: häufig s.; der Motor spuckt (funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß);

b)(in Verbindung mit Speichel) aus dem Mund von sich geben: Blut s.; Kirschkerne s.; der Vulkan spuckt glühende Asche und Lava;

c)durch Spucken (1 a) Speichel irgendwohin treffen lassen: auf den Boden, in die Luft, jmdm. ins Gesicht s.; nach jmdm. s.; Männer, die in die Hände spuckten (die ohne Zögern u. mit Schwung an die Arbeit gingen);

d)durch Spucken irgendwohin treffen lassen: einen Kirschkern aus dem Fenster s.



2.(landsch.) sich übergeben, erbrechen: das Kind hat gespuckt; viele Passagiere auf dem Schiff mussten s.


3.(salopp) jmdn., etw. voller Verachtung ablehnen, zurückweisen: auf jmdn., auf jmds. Geld s.
spucken  

[sw. V.; hat] [aus dem Ostmd., wohl Intensivbildung zu dem speien zugrunde liegenden Verb]: 1. a) Speichel mit Druck aus dem Mund ausstoßen: häufig s.; Ü der Motor spuckt (funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß); b) (in Verbindung mit Speichel) aus dem Mund von sich geben: Blut s.; Kirschkerne s.; Ü der Vulkan spuckt glühende Asche und Lava; c) durch Spucken (1 a) Speichel irgendwohin treffen lassen: auf den Boden, in die Luft, jmdm. ins Gesicht s.; nach jmdm. s.; Ü Männer, die in die Hände spuckten (die ohne Zögern u. mit Schwung an die Arbeit gingen); d) durch Spucken irgendwohin treffen lassen: einen Kirschkern aus dem Fenster s. 2. (landsch.) sich übergeben, erbrechen: das Kind hat gespuckt; viele Passagiere auf dem Schiff mussten s. 3. (salopp) jmdn., etw. voller Verachtung ablehnen, zurückweisen: auf jmdn., auf jmds. Geld s.
spucken  

n.
<-k·k-> 'spu·cken <V.t. u. V.i.; hat; umg.> Speichel, Auswurf von sich geben, speien, sich übergeben, erbrechen; Blut ~; große Bogen, große Töne ~ <fig.> angeben, prahlen; jmdm. auf den Kopf ~ können <fig.; umg.; scherzh.> größer sein als er; dem kannst du doch auf den Kopf ~ <fig.; umg.; scherzh.> dem bist du doch weit überlegen; ich spucke darauf! <fig.; umg.> es ist mir gleichgültig, ich verzichte darauf; jmdm. ins Gesicht ~; in die Hände ~ (um dann kräftig zupacken zu können); jmdm. in die Suppe ~ <fig.; umg.> ihm ein Vorhaben, einen Plan verderben; jmdm. vor die Füße ~ (aus verächtl. Ablehnung) [vermutl. <mhd. spiuchen <*spiwechen; Intensivbildung zu speien, mhd. spiwen]
['spucken]
[spuckens, spucke, spuckst, spuckt, spucken, spuckte, spucktest, spuckten, spucktet, spuckest, spucket, spuck, gespuckt, spuckend]