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stöhnen  

stöh|nen <sw. V.; hat> [mhd. (md.), mniederd. stenen = mühsam atmen, ächzen]:
a)bei Schmerzen, bei plötzlicher, starker seelischer Belastung od. bei Wohlbehagen o. Ä. mit einem tiefen, lang gezogenen Laut schwer ausatmen: laut, leise, wohlig, vor Schmerz, Lust, Wut s.; sich stöhnend aufrichten; sie stöhnt bei ihm nur wenig; alle stöhnen unter der Hitze (leiden darunter u. klagen darüber);

b)stöhnend (a) äußern: etw. ins Mikrofon s.; »Muss das sein?«, stöhnte sie.
stöhnen  

a) ächzen, aufseufzen, einen Seufzer ausstoßen, jammern, seufzen; (alemann.): grochsen.

b) jammern, klagen, schimpfen, (geh.): wehklagen; (ugs.): motzen; (ugs. abwertend): greinen, lamentieren, meckern; (emotional abwertend): zetern; (nordd. abwertend): plinsen; (landsch.): piensen.

[stöhnen]
[Stoehnen, stöhne, stöhnst, stöhnt, stöhnte, stöhntest, stöhnten, stöhntet, stöhnest, stöhnet, stöhn, gestöhnt, stöhnend, stoehnen]
stöhnen  

stöh|nen <sw. V.; hat> [mhd. (md.), mniederd. stenen = mühsam atmen, ächzen]:
a)bei Schmerzen, bei plötzlicher, starker seelischer Belastung od. bei Wohlbehagen o. Ä. mit einem tiefen, lang gezogenen Laut schwer ausatmen: laut, leise, wohlig, vor Schmerz, Lust, Wut s.; sich stöhnend aufrichten; sie stöhnt bei ihm nur wenig; alle stöhnen unter der Hitze (leiden darunter u. klagen darüber);

b)stöhnend (a) äußern: etw. ins Mikrofon s.; »Muss das sein?«, stöhnte sie.
stöhnen  

n.
<V.i.; hat> laut seufzen; schmerzvoll klagen; über etwas ~ sich über etwas beklagen, über etwas klagen, leicht schelten; über eine Arbeit, über jmds. Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit ~; unter einer Last, einer Gewaltherrschaft ~; vor Schmerz ~; lustvoll ~; ächzend und ~d; der Kranke wälzte sich ~d im Bett [<mhd. stenen „seufzen, stöhnen“ <mnddt. stenen „mühsam atmen, ächzen“]
['stöh·nen]
[stöhne, stöhnst, stöhnt, stöhnen, stöhnte, stöhntest, stöhnten, stöhntet, stöhnest, stöhnet, stöhn, gestöhnt, stöhnend]