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stören  

stö|ren <sw. V.; hat> [mhd. stœren, ahd. stōr(r)en, urspr. = verwirren, zerstreuen, vernichten, H. u.]:

1. jmdn. aus seiner Ruhe od. aus einer Tätigkeit herausreißen, einen gewünschten Zustand od. Fortgang unterbrechen: einen Schlafenden s.; jmdn. bei der Arbeit, in einem Vorhaben s.; jmds. Ruhe, den Unterricht s.; sich nicht [durch etw.] s. lassen; vor Tagesanbruch nicht gestört werden wollen; sich durch jmdn., etw. [in seiner Ruhe] gestört fühlen; durch das ständige Kommen und Gehen dauernd gestört werden; bitte, lassen Sie sich nicht s. (durch meine Anwesenheit irgendwie irritieren); <auch o. Akk.-Obj.:> störe ich [sehr]?; ich weiß nicht, ob wir jetzt s. dürfen; entschuldigen Sie bitte, dass/wenn ich störe.


2.nachhaltig beeinträchtigen, zu zerstören, zunichtezumachen drohen: die Leitung, den Empfang s.; das würde unser Vertrauensverhältnis, die Harmonie nur s.; die guten Beziehungen zu den Nachbarländern sollten nicht gestört werden; Sicherheit und Ordnung wurden dadurch gestört.


3.jmds. Vorstellungen, Wünschen o. Ä. zuwiderlaufen u. ihm deshalb missfallen: die Enge des Raumes störte ihn; es störte sie sehr, dass/wenn man die Form nicht wahrte; das soll mich nicht weiter s. (beunruhigen, kümmern).


4. <s. + sich> (ugs.) sich an etw. stoßen; an etw. Anstoß nehmen: sich an jmds. Anwesenheit, an den Autos s.
stören  

stö|ren (südd. und österr. für auf der 2Stör arbeiten)

stö|ren (hindern, belästigen); sich stören; ich störte mich an seinem Benehmen
stören  


1. behelligen, belästigen, lästig werden, zur Last fallen; (geh.): anliegen; (ugs.): auf die Nerven fallen/gehen, nerven; (nordd.): belämmern; (bayr., österr.): sekkieren.

2. antasten, beeinträchtigen, behindern, belasten, beschweren, blenden, erschweren, hemmen, hindern, in Mitleidenschaft ziehen, negative Wirkung ausüben, überlasten.

3. abstoßen, ein Dorn im Auge sein, einen schlechten Eindruck machen, kein Gefallen finden, missfallen, Missfallen auslösen/hervorrufen, nicht behagen, nicht gefallen, nicht passen, nicht zusagen, unangenehm berühren, widerstreben; (geh.): verdrießen; (ugs.): gegen den Strich gehen, nicht erbaut sein, nicht schmecken; (abwertend): anwidern.

[stören]
[störe, störst, stört, störte, störtest, störten, störtet, störest, störet, stör, gestört, störend, stoeren]

stoßen, sich (2).
[stören, sich]
[sich stören, störe, störst, stört, störte, störtest, störten, störtet, störest, störet, stör, gestört, störend, stoeren, stören sich]
stören  

stö|ren <sw. V.; hat> [mhd. stœren, ahd. stōr(r)en, urspr. = verwirren, zerstreuen, vernichten, H. u.]:

1. jmdn. aus seiner Ruhe od. aus einer Tätigkeit herausreißen, einen gewünschten Zustand od. Fortgang unterbrechen: einen Schlafenden s.; jmdn. bei der Arbeit, in einem Vorhaben s.; jmds. Ruhe, den Unterricht s.; sich nicht [durch etw.] s. lassen; vor Tagesanbruch nicht gestört werden wollen; sich durch jmdn., etw. [in seiner Ruhe] gestört fühlen; durch das ständige Kommen und Gehen dauernd gestört werden; bitte, lassen Sie sich nicht s. (durch meine Anwesenheit irgendwie irritieren); <auch o. Akk.-Obj.:> störe ich [sehr]?; ich weiß nicht, ob wir jetzt s. dürfen; entschuldigen Sie bitte, dass/wenn ich störe.


2.nachhaltig beeinträchtigen, zu zerstören, zunichtezumachen drohen: die Leitung, den Empfang s.; das würde unser Vertrauensverhältnis, die Harmonie nur s.; die guten Beziehungen zu den Nachbarländern sollten nicht gestört werden; Sicherheit und Ordnung wurden dadurch gestört.


3.jmds. Vorstellungen, Wünschen o. Ä. zuwiderlaufen u. ihm deshalb missfallen: die Enge des Raumes störte ihn; es störte sie sehr, dass/wenn man die Form nicht wahrte; das soll mich nicht weiter s. (beunruhigen, kümmern).


4. <s. + sich> (ugs.) sich an etw. stoßen; an etw. Anstoß nehmen: sich an jmds. Anwesenheit, an den Autos s.
stören  

[sw. V.; hat] [mhd. , ahd. stor(r)en, urspr.= verwirren, zerstreuen, vernichten, H.u.]: 1. jmdn. aus seiner Ruhe od. aus einer Tätigkeit herausreißen, einen gewünschten Zustand od. Fortgang unterbrechen: einen Schlafenden s.; jmdn. bei der Arbeit, in einem Vorhaben s.; jmds. Ruhe, den Unterricht s.; sich nicht [durch etw.] s. lassen; vor Tagesanbruch nicht gestört werden wollen; durch das ständige Kommen und Gehen dauernd gestört werden; sich durch jmdn., etw. [in seiner Ruhe] gestört fühlen; bitte, lassen Sie sich nicht s. (durch meine Anwesenheit irgendwie irritieren); [auch o. Akk.-Obj.:] störe ich [sehr]?; ich weiß nicht, ob wir jetzt s. dürfen; entschuldigen Sie bitte, dass/wenn ich störe. 2. nachhaltig beeinträchtigen, zu zerstören, zunichte zu machen drohen: die Leitung, den Empfang s.; das würde unser Vertrauensverhältnis, die Harmonie nur s.; die guten Beziehungen zu den Nachbarländern sollten nicht gestört werden; Sicherheit und Ordnung wurden dadurch gestört. 3. jmds. Vorstellungen, Wünschen o.Ä. zuwiderlaufen u. ihm deshalb missfallen: die Enge des Raumes störte ihn; es störte sie sehr, dass/wenn man die Form nicht wahrte; das soll mich nicht weiter s. (beunruhigen, kümmern). 4. [s.+ sich] (ugs.) sich an etw. stoßen; an etw. Anstoß nehmen: sich an jmds. Anwesenheit, an den Autos s.
stören  

v.
<V.t.; hat>
1 jmdn. ~ belästigen, von der Arbeit ablenken; etwas ~ behindern, hemmen, beeinträchtigen;
2 ;störe ich Sie?; hör auf mit dem Pfeifen, das stört mich; entschuldigen Sie, wenn ich (erg.: Sie) störe; jmds. Freude, Ruhe ~; den Frieden, die Eintracht, Gemütlichkeit ~; jmds. Pläne ~ durchkreuzen, behindern; den Empfang (des Rundfunksenders) ~; er stört fortgesetzt den Unterricht
3 ;lassen Sie sich nicht ~!; er wird sicher schelten, aber das soll uns nicht ~
4 ;jmdn. bei der Arbeit ~
5 ;ein ~der Umstand; der Lärm ist sehr ~d; etwas als ~d empfinden; ein gestörtes Gefühls-, Sexualleben haben nicht ganz normales, geschädigtes G., S.; die Leitung ist gestört, unterbrochen; er ist geistig, psychisch gestört nicht ganz gesund; [1. <mhd. stœren <ahd. stor(r)an <germ. *staurjan, wahrscheinl. <idg. tuer- „drehen, wirbeln“; 2. <mhd. stür(e)n <germ. *sturjan „(herum) wühlen“]
['stö·ren]
[störe, störst, stört, stören, störte, störtest, störten, störtet, störest, störet, stör, gestört, störend]