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stützen  

stụ̈t|zen <sw. V.; hat> [mhd. in: be-, uf-, understützen, ahd. in: er-, untarstuzzen, zu einem Subst. mit der Bed. »Stütze, Pfosten« u. eigtl. = Stützen unter etw. setzen, von unten halten]:

1.durch eine Stütze (1, 2) Halt geben; von der Seite od. von unten her abstützen, unterstützen (um etw. in seiner Lage zu halten): eine Mauer, einen Ast s.; das Gewölbe wird von Säulen gestützt; der Verletzte wurde von zwei Personen gestützt (sie fassten ihn beim Gehen unter); ein Regime s.


2.a)<s. + sich> etw., jmdn. als Stütze (2) brauchen, benutzen; sich aufstützen: sich auf jmdn., auf einen Stock s.; sich [mit den Händen, den Ellenbogen] auf den Tisch s.; sich auf die Ellenbogen s.; er kann sich auf reiche Erfahrungen s.;

b)etw. auf etw. aufstützen; etw. abstützen: die Hände in die Seiten s.; den Kopf in die Hände s.; zahlreiche Beweise stützten die Anklage.



3.<s. + sich> auf etw. beruhen; etw. zur Grundlage haben: das Urteil stützt sich auf Indizien; etw. stützt sich auf Fakten, auf bloße Vermutungen.


4.a)(Bankw., Börsenw.) durch bestimmte Maßnahmen (z. B. Stützungskäufe) einen Wertverlust von etw. verhindern: eine Währung, den Kurs einer Aktie s.;

b)(Wirtsch.) durch bestimmte Maßnahmen (z. B. Zuschüsse) die Preise von Konsumgütern niedrig halten: staatlich gestützte Preise.

stützen  


1. a) beistehen, den Arm reichen, helfen, Hilfe anbieten, unter die Arme greifen, unterstützen, zur Seite stehen; (geh.): beispringen.

b) abstützen, festigen, Halt bieten/geben, stabilisieren, stärken, unterbauen, verstreben.

2. absichern, belegen, kräftigen, bestärken, beweisen, erhärten, fundieren, untermauern; (bildungsspr.): konsolidieren, zementieren; (schweiz.): abstützen.

[stützen]
[Stützens, Stuetzen, Stuetzens, stütze, stützt, stützte, stütztest, stützten, stütztet, stützest, stützet, stütz, gestützt, stützend, stuetzen]


1. sich abstützen, sich anklammern, sich anlehnen, sich aufstützen, sich festhalten, sich festklammern, Halt suchen.

2. beruhen, fußen, sich gründen, seine Ursache/seinen Grund/seinen Ursprung haben, stammen, sich verdanken, wurzeln, zugrunde liegen; (schweiz.): sich abstützen; (bildungsspr.): basieren, rekurrieren.

[stützen, sich]
[sich stützen, Stützens, Stuetzen, Stuetzens, stütze, stützt, stützte, stütztest, stützten, stütztet, stützest, stützet, stütz, gestützt, stützend, stuetzen, stützen sich]
stützen  

stụ̈t|zen <sw. V.; hat> [mhd. in: be-, uf-, understützen, ahd. in: er-, untarstuzzen, zu einem Subst. mit der Bed. »Stütze, Pfosten« u. eigtl. = Stützen unter etw. setzen, von unten halten]:

1.durch eine Stütze (1, 2) Halt geben; von der Seite od. von unten her abstützen, unterstützen (um etw. in seiner Lage zu halten): eine Mauer, einen Ast s.; das Gewölbe wird von Säulen gestützt; der Verletzte wurde von zwei Personen gestützt (sie fassten ihn beim Gehen unter); ein Regime s.


2.
a)<s. + sich> etw., jmdn. als Stütze (2) brauchen, benutzen; sich aufstützen: sich auf jmdn., auf einen Stock s.; sich [mit den Händen, den Ellenbogen] auf den Tisch s.; sich auf die Ellenbogen s.; er kann sich auf reiche Erfahrungen s.;

b)etw. auf etw. aufstützen; etw. abstützen: die Hände in die Seiten s.; den Kopf in die Hände s.; zahlreiche Beweise stützten die Anklage.



3.<s. + sich> auf etw. beruhen; etw. zur Grundlage haben: das Urteil stützt sich auf Indizien; etw. stützt sich auf Fakten, auf bloße Vermutungen.


4.
a)(Bankw., Börsenw.) durch bestimmte Maßnahmen (z. B. Stützungskäufe) einen Wertverlust von etw. verhindern: eine Währung, den Kurs einer Aktie s.;

b)(Wirtsch.) durch bestimmte Maßnahmen (z. B. Zuschüsse) die Preise von Konsumgütern niedrig halten: staatlich gestützte Preise.

stützen  

[sw. V.; hat] [mhd. in: be-, uf-, understützen, ahd. in: er-, untarstuzzen, zu einem Subst. mit der Bed. ?Stütze, Pfosten? u. eigtl.= Stützen unter etw. setzen, von unten halten]: 1. durch eine Stütze (1, 2) Halt geben; von der Seite od. von unten her abstützen, unterstützen (um etw. in seiner Lage zu halten): eine Mauer, einen Ast s.; das Gewölbe wird von Säulen gestützt; der Verletzte wurde von zwei Personen gestützt (sie fassten ihn beim Gehen unter); Ü ein Regime s. 2. a) [s.+ sich] etw., jmdn. als Stütze (2) brauchen, benutzen; sich aufstützen: sich auf jmdn., auf einen Stock s.; sich [mit den Händen, den Ellenbogen] auf den Tisch s.; sich auf die Ellenbogen s.; Ü er kann sich auf reiche Erfahrungen s.; b) etw. auf etw. aufstützen; etw. abstützen: die Hände in die Seiten s.; den Kopf in die Hände s.; Ü zahlreiche Beweise stützten die Anklage. 3. [s.+ sich] auf etw. beruhen; etw. zur Grundlage haben: das Urteil stützt sich auf Indizien; etw. stützt sich auf Fakten, auf bloße Vermutungen. 4. a) (Bankw., Börsenw.) durch bestimmte Maßnahmen (z.B. Stützungskäufe) einen Wertverlust von etw. verhindern: eine Währung, den Kurs einer Aktie s.; b) (Wirtsch.) durch bestimmte Maßnahmen (z.B. Zuschüsse) die Preise von Konsumgütern niedrig halten: staatlich gestützte Preise.
stützen  

n.
<V.; hat>
1 <V.t.> durch Stützen sichern, am Fallen, Zusammenbrechen hindern, Halt geben (Äste, Bäume, Gebrechliche, Kranke, Mauern); jmdn. ~ jmdm. helfen, jmdn. unterstützen; die mit Früchten schwer beladenen Äste des Baumes ~; die Ellenbogen auf den Tisch ~; ein baufälliges Haus ~; eine Regierung ~; er stützte den Kopf in die Hände
2 <V. refl.> sich auf etwas ~ etwas als Stütze benutzen; <fig.> sich stark an etwas anlehnen, als Grundlage benutzen; ~ Sie sich auf meinen Arm!; sich auf Aussagen, Beweise ~; sich auf die Ellbogen ~; sich auf den Stock, den Tisch ~; sich auf ein wissenschaftliches Werk ~ [<ahd. stuzzen; Intensivbildung zu ahd. studen „feststellen, stützen“; zu stud „Pfosten“]
['stüt·zen]
[stützens, stütze, stützt, stützen, stützte, stütztest, stützten, stütztet, stützest, stützet, stütz, gestützt, stützend]