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stampfen  

stạmp|fen <sw. V.> [mhd. stampfen, ahd. stampfōn, urspr. = mit einem Stoßgerät (ahd. stampf) im Mörser zerkleinern]:

1.a)heftig u. laut den Fuß auf den Boden treten, mit Nachdruck auftreten <hat>: mit dem Fuß auf den Boden/ (auch:) den Boden s.; vor Ärger mit den Füßen s.; die Pferde stampften [mit den Hufen]; die stampfenden Hufe der Pferde;

b)sich stampfend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: er stampfte [mit schweren Schritten] auf die andere Straßenseite;

c)durch Stampfen (1 a) angeben, verdeutlichen <hat>: mit dem Fuß den Takt s.;

d)sich durch Stampfen (1 a) von etwas befreien <hat>: sich den Schmutz, den Schnee von den Stiefeln s.



2.<hat> a)durch Stampfen (1 a) , durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zusammendrücken, -pressen, feststampfen: den lockeren Schnee s.; Sauerkraut s.; ein gestampfter Lehmboden;

b)durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zerkleinern: die Kartoffeln [zu Brei] s.;

c)durch Stampfen (2 a) irgendwohin bewegen, befördern: Pfähle in den Boden s.



3.<hat> a)mit wuchtigen Stößen, laut stoßendem, klopfendem Geräusch arbeiten, sich bewegen: die Motoren, Maschinen stampften; das stampfende Geräusch eines Güterzuges; <subst.:> er hörte das schwere Stampfen aus der Fabrikhalle;

b)(Seemannsspr.) sich in der Längsrichtung heftig auf u. nieder bewegen: das Schiff stampft [im heftigen Seegang].

stampfen  

stạmp|fen
stampfen  


1. a) aufstampfen, heftig [auf]treten, trampeln.

b) stapfen; (ugs.): stiefeln; (landsch. ugs.): trapsen.

2. a) feststampfen, festtreten, zusammendrücken, zusammenpressen.

b) zerdrücken, zerkleinern, zerstampfen, zerstoßen; (ugs.): zermanschen, zermatschen.

[stampfen]
[stampfe, stampfst, stampft, stampfte, stampftest, stampften, stampftet, stampfest, stampfet, stampf, gestampft, stampfend]
stampfen  

stạmp|fen <sw. V.> [mhd. stampfen, ahd. stampfōn, urspr. = mit einem Stoßgerät (ahd. stampf) im Mörser zerkleinern]:

1.
a)heftig u. laut den Fuß auf den Boden treten, mit Nachdruck auftreten <hat>: mit dem Fuß auf den Boden/ (auch:) den Boden s.; vor Ärger mit den Füßen s.; die Pferde stampften [mit den Hufen]; die stampfenden Hufe der Pferde;

b)sich stampfend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: er stampfte [mit schweren Schritten] auf die andere Straßenseite;

c)durch Stampfen (1 a) angeben, verdeutlichen <hat>: mit dem Fuß den Takt s.;

d)sich durch Stampfen (1 a) von etwas befreien <hat>: sich den Schmutz, den Schnee von den Stiefeln s.



2.<hat>
a)durch Stampfen (1 a), durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zusammendrücken, -pressen, feststampfen: den lockeren Schnee s.; Sauerkraut s.; ein gestampfter Lehmboden;

b)durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zerkleinern: die Kartoffeln [zu Brei] s.;

c)durch Stampfen (2 a) irgendwohin bewegen, befördern: Pfähle in den Boden s.



3.<hat>
a)mit wuchtigen Stößen, laut stoßendem, klopfendem Geräusch arbeiten, sich bewegen: die Motoren, Maschinen stampften; das stampfende Geräusch eines Güterzuges; <subst.:> er hörte das schwere Stampfen aus der Fabrikhalle;

b)(Seemannsspr.) sich in der Längsrichtung heftig auf u. nieder bewegen: das Schiff stampft [im heftigen Seegang].

stampfen  

[sw. V.] [mhd. stampfen, ahd. stampfon, urspr.= mit einem Stoßgerät (ahd. stampf) im Mörser zerkleinern]: 1. a) heftig u. laut den Fuß auf den Boden treten, mit Nachdruck auftreten [hat]: mit dem Fuß auf den Boden/(auch:) den Boden s.; vor Ärger mit den Füßen s.; die Pferde stampften [mit den Hufen]; die stampfenden Hufe der Pferde; b) sich stampfend (1 a) fortbewegen, irgendwohin bewegen [ist]: er stampfte [mit schweren Schritten] auf die andere Straßenseite; c) durch Stampfen (1 a) angeben, verdeutlichen [hat]: mit dem Fuß den Takt s.; d) sich durch Stampfen (1 a) von etw. befreien [hat]: sich den Schmutz, den Schnee von den Stiefeln s. 2. [hat] a) durch Stampfen (1 a), durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zusammendrücken, -pressen, feststampfen: den lockeren Schnee s.; Sauerkraut s.; ein gestampfter Lehmboden; b) durch kräftige, von oben nach unten geführte Schläge, Stöße mit einem Gerät zerkleinern: die Kartoffeln [zu Brei] s.; c) durch Stampfen (2 a) irgendwohin bewegen, befördern: Pfähle in den Boden s. 3. [hat] a) mit wuchtigen Stößen, laut stoßendem, klopfendem Geräusch arbeiten, sich bewegen: die Motoren, Maschinen stampften; das stampfende Geräusch eines Güterzuges; [subst.:] er hörte das schwere Stampfen aus der Fabrikhalle; b) (Seemannsspr.) sich in der Längsrichtung heftig auf u. nieder bewegen: das Schiff stampft [im heftigen Seegang].
stampfen  

stampfen, treten (auf), zertrampeln (umgangssprachlich), zertreten
[treten, zertrampeln, zertreten]
stampfen  

v.
<V.; hat>
1 <V.i.> kräftig mit dem Fuß auftreten; schwer wuchtig gehen; sich wuchtig regelmäßig bewegen (Maschinen); das Schiff stampft bewegt sich (bei hohem Seegang) in der Längsrichtung auf u. nieder; er stampfte zornig mit dem Fuß auf den Boden; durchs Zimmer ~; das Pferd stampft mit den Hufen; übers Feld ~
2 <V.t.> mit der Stampfe od. dem Stampfer zerkleinern (Kartoffeln, Zucker); mit der Ramme in den Boden treiben (Pflastersteine); mit den Füßen festtreten (Erde, Schnee); ich kann es doch nicht aus dem Boden, aus der Erde ~ <fig.> nicht hervorzaubern; Gewürze im Mörser ~; gemähtes Gras im Silo ~ [<ahd. stam(p)fon; zu ahd. stampf „Stoßgerät“; zu idg. *stembh- „mit den Füßen stampfen“]
['stamp·fen]
[stampfe, stampfst, stampft, stampfen, stampfte, stampftest, stampften, stampftet, stampfest, stampfet, stampf, gestampft, stampfend]