[ - Collapse All ]
Staub  

Staub, der; -[e]s, (Fachspr.:) -e u. Stäube [mhd., ahd. stoup, zu ↑ stieben ]:

1.etw., was aus feinsten Teilen (z. B. von Sand) besteht, in der Luft schwebt, sich als [dünne] Schicht auf die Oberfläche von etw. legt: feiner S.; radioaktive Stäube; S. [von den Möbeln] wischen; S. saugen; ich habe gestern S. gesaugt; S. abweisende Materialien;

*S. aufwirbeln (ugs.; Aufregung, Unruhe verursachen sowie Kritik u. Empörung hervorrufen); den S. (einer Stadt o. Ä.) von den Füßen schütteln (geh.; einen Ort, ein Land verlassen, für immer fortgehen; nach Matth. 10, 14); sich aus dem Staub[e] machen (ugs.; sich [rasch u. unbemerkt] entfernen; eigtl. = sich in einer Staubwolke heimlich aus dem Schlachtgetümmel entfernen); jmdn., etw. durch/in den S. ziehen, zerren (geh.; ↑ Schmutz 1 ); vor jmdm. im Staub[e] kriechen; sich vor jmdm. in den S. werfen (geh. veraltet; sich in demütigender Weise jmdm. unterwerfen [müssen]); [wieder] zu S. werden (geh. verhüll.; sterben; nach Prediger Salomo 3, 20).


2.(Mineral.) fein verteilte feste Einschlüsse in durchsichtigen Schmucksteinen.
Staub  

Staub, der; -[e]s, Plur. (Technik:) -e und Stäube; Staub saugen oder staubsaugen (vgl. d.); ein Staub abweisendes od. staubabweisendes Gewebe; aber nur ein noch staubabweisenderes Gewebe
Staub  

a) Mehl, Puder, Pulver, Sand, Staubwolke; (österr.): Stupp; (nordd.): Dust.

b) Schmutz; (ugs.): Dreck; (veraltend): Straßenkot.

[Staub]
[Staubes, Staube]
Staub  

Staub, der; -[e]s, (Fachspr.:) -e u. Stäube [mhd., ahd. stoup, zu ↑ stieben]:

1.etw., was aus feinsten Teilen (z. B. von Sand) besteht, in der Luft schwebt, sich als [dünne] Schicht auf die Oberfläche von etw. legt: feiner S.; radioaktive Stäube; S. [von den Möbeln] wischen; S. saugen; ich habe gestern S. gesaugt; S. abweisende Materialien;

*S. aufwirbeln (ugs.; Aufregung, Unruhe verursachen sowie Kritik u. Empörung hervorrufen); den S. (einer Stadt o. Ä.) von den Füßen schütteln (geh.; einen Ort, ein Land verlassen, für immer fortgehen; nach Matth. 10, 14); sich aus dem Staub[e] machen (ugs.; sich [rasch u. unbemerkt] entfernen; eigtl. = sich in einer Staubwolke heimlich aus dem Schlachtgetümmel entfernen); jmdn., etw. durch/in den S. ziehen, zerren (geh.; ↑ Schmutz 1); vor jmdm. im Staub[e] kriechen; sich vor jmdm. in den S. werfen (geh. veraltet; sich in demütigender Weise jmdm. unterwerfen [müssen]); [wieder] zu S. werden (geh. verhüll.; sterben; nach Prediger Salomo 3, 20).


2.(Mineral.) fein verteilte feste Einschlüsse in durchsichtigen Schmucksteinen.
Staub  

n.
<m.; -(e)>s, unz.
1 winzige, sich absondernde od. in der Luft schwebende feste Teilchen (Blüten~, Straßen~);<poet.> Erde
2 die Sache hat viel ~ aufgewirbelt hat großes Aufsehen erregt, viel Aufregung verursacht; ~ saugen; ~ wischen niedergeschlagenen Staub von den Möbeln u.Ä. wegwischen; sich aus dem ~e machen <fig.; umg.> sich heimlich entfernen, schnell davonschleichen, entfliehen; vor jmdm. im ~ kriechen <fig.; poet.> sich vor jmdm. demütigen; in, zu ~ zerfallen <fig.> vergehen, verwesen; etwas in den ~ ziehen <fig.> hässlich darüber sprechen; mit ~ bedeckt; den ~ eines Ortes, einer Stadt von den Füßen schütteln <fig.; poet.> einen O., eine S. verlassen; zu ~ werden <fig.; poet.> vergehen, verwesen, sterben; es ist alles von ~ gemacht und wird wieder zu ~ (Prediger Salomo 3,20) [<mhd., ahd. stoup „das Stiebende“; stieben]
[Staub]
[Staubes, Staubs, Staube, Stauben]