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stauen  

stau|en <sw. V.; hat> [aus dem Niederd. < mniederd. stouwen, eigtl.="stehen" machen, stellen, zu ↑ stehen ]:

1.(etw. Fließendes, Strömendes o. Ä.) zum Stillstand bringen [u. dadurch ein Ansammeln bewirken]: einen Bach s.


2.<s. + sich> a)(von etw. Fließendem, Strömendem o. Ä.) zum Stillstand kommen u. sich ansammeln: das Blut staut sich in den Venen;

b)sich an einem Ort (vor einem Hindernis o. Ä.) ansammeln: Autos stauten sich an der Unfallstelle; der Ärger hatte sich in ihm gestaut.



3.(Seemannsspr.) (auf einem Schiff) sachgemäß unterbringen, verladen: Schüttgut, Säcke s.
stauen  

stau|en (hemmen; Seemannsspr. [Ladung auf Schiffen] unterbringen); sich stauen
stauen  

abdrosseln, abklemmen, absperren, anstauen, aufhalten, aufstauen, eindämmen, hemmen, sammeln, stoppen, zurückhalten, zurückstauen; (Fachspr.): schützen.
[stauen]
[staue, staust, staut, staute, stautest, stauten, stautet, stauest, stauet, stau, gestaut, stauend]

sich anhäufen, sich ansammeln, anschwellen, sich anstauen, sich aufstauen, anwachsen, auflaufen, sich aufspeichern, sich summieren, sich zurückstauen, zusammenkommen, zusammenströmen, zusammenfließen, zum Stillstand kommen; (bildungsspr., Fachspr.): sich agglomerieren, sich [ak]kumulieren; (ugs.): sich zusammenläppern.
[stauen, sich]
[sich stauen, staue, staust, staut, staute, stautest, stauten, stautet, stauest, stauet, stau, gestaut, stauend, stauen sich]
stauen  

stau|en <sw. V.; hat> [aus dem Niederd. < mniederd. stouwen, eigtl.="stehen" machen, stellen, zu ↑ stehen]:

1.(etw. Fließendes, Strömendes o. Ä.) zum Stillstand bringen [u. dadurch ein Ansammeln bewirken]: einen Bach s.


2.<s. + sich>
a)(von etw. Fließendem, Strömendem o. Ä.) zum Stillstand kommen u. sich ansammeln: das Blut staut sich in den Venen;

b)sich an einem Ort (vor einem Hindernis o. Ä.) ansammeln: Autos stauten sich an der Unfallstelle; der Ärger hatte sich in ihm gestaut.



3.(Seemannsspr.) (auf einem Schiff) sachgemäß unterbringen, verladen: Schüttgut, Säcke s.
stauen  

[sw. V.; hat] [aus dem Niederd. [ mniederd. stouwen, eigtl. = stehen machen, stellen, zu stehen]: 1. (etw. Fließendes, Strömendes o.Ä.) zum Stillstand bringen [u. dadurch ein Ansammeln bewirken]: einen Bach s. 2. [s.+ sich] a) (von etw. Fließendem, Strömendem o.Ä.) zum Stillstand kommen u. sich ansammeln: das Blut staut sich in den Venen; b) sich an einem Ort (vor einem Hindernis o.Ä.) ansammeln: Autos stauten sich an der Unfallstelle; Ü der Ärger hatte sich in ihm gestaut. 3. (Seemannsspr.) (auf einem Schiff) sachgemäß unterbringen, verladen: Schüttgut, Säcke s.
stauen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> am Fließen hindern, hemmen, zurückhalten; durch Abbinden der Vene Blut ~ (zur Entnahme); einen Fluss, Wasser ~; Ladung ~ <Seemannsspr.> auf dem Schiff seefest unterbringen; Möbel ~ im Möbelwagen auf engstem Raum unterbringen;
2 <V.refl.> sich ~ sich ansammeln, sich anhäufen; ins Stocken geraten; das Wasser staut sich hier; der Verkehr staut sich in der engen Straße [<mhd., ahd. stouwen „Einhalt tun, gebieten“ <germ. *stowjan „zum Stehen bringen“, zu idg. *sta- „stehen“; verwandt mit stauchen]
['stau·en]
[staue, staust, staut, stauen, staute, stautest, stauten, stautet, stauest, stauet, stau, gestaut, stauend]