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staunen  

Stau|nen, das; -s:

1.starke Verwunderung: jmdn. in S. [ver]setzen.


2.staunende Bewunderung: eine S. erregende Leistung.
stau|nen <sw. V.; hat> [im 18. Jh. aus dem Schweiz. in die Hochspr. gelangt, schweiz. stūnen (Anfang 16. Jh.), eigtl. = erstarren, wohl zu ↑ stauen ]:

1.a)mit großer Verwunderung wahrnehmen: er staunte, dass sie schon da war; man höre und staune!;

b)über etw. sehr verwundert sein: ich staune [darüber], wie schnell du das geschafft hast; da staunst du [wohl]!; ihr werdet s., wenn ihr seht, wen sie mitgebracht hat; er staunte nicht schlecht (ugs.; war sehr verwundert), als seine Frau aufkreuzte.



2.sich beeindruckt zeigen u. Bewunderung ausdrücken: über jmds. Einfallsreichtum s.
staunen  

Stau|nen, das; -s; Staunen erregenstau|nen
staunen  

a) erstaunt ansehen/betrachten, mit Staunen/Verwunderung ansehen, mit Staunen/Verwunderung betrachten, überrascht/verwundert ansehen, überrascht/verwundert betrachten; (ugs., auch abwertend): glotzen; (abwertend): angaffen, [be]gaffen.

b) aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, [bass] erstaunt sein, entgeistert/fassungslos sein, in Erstaunen geraten, sprachlos/überrascht sein, verblüfft/verdutzt/verwundert sein, sich [ver]wundern; (ugs.): [dumm] gucken, dumm/blöd aus der Wäsche gucken, [große] Augen machen, seinen [eigenen] Augen nicht trauen, aus allen Wolken fallen, aus den Latschen/Pantinen kippen, Bauklötze[r] staunen, mit den Ohren schlackern, Mund und Augen/Nase aufreißen/aufsperren, perplex sein, platt/von den Socken sein; (salopp): baff/geplättet sein.

[staunen]
[staune, staunst, staunt, staunte, stauntest, staunten, stauntet, staunest, staunet, staun, gestaunt, staunend]
staunen  

Stau|nen, das; -s:

1.starke Verwunderung: jmdn. in S. [ver]setzen.


2.staunende Bewunderung: eine S. erregende Leistung.
stau|nen <sw. V.; hat> [im 18. Jh. aus dem Schweiz. in die Hochspr. gelangt, schweiz. stūnen (Anfang 16. Jh.), eigtl. = erstarren, wohl zu ↑ stauen]:

1.
a)mit großer Verwunderung wahrnehmen: er staunte, dass sie schon da war; man höre und staune!;

b)über etw. sehr verwundert sein: ich staune [darüber], wie schnell du das geschafft hast; da staunst du [wohl]!; ihr werdet s., wenn ihr seht, wen sie mitgebracht hat; er staunte nicht schlecht (ugs.; war sehr verwundert), als seine Frau aufkreuzte.



2.sich beeindruckt zeigen u. Bewunderung ausdrücken: über jmds. Einfallsreichtum s.
staunen  

[sw. V.; hat] [im 18.Jh. aus dem Schweiz. in die Hochspr. gelangt, schweiz. stunen (Anfang 16.Jh.), eigtl.= erstarren, wohl zu stauen]: 1. a) mit großer Verwunderung wahrnehmen: er staunte, dass sie schon da war; man höre und staune!; b) über etw. sehr verwundert sein: ich staune [darüber], wie schnell du das geschafft hast; da staunst du [wohl]!; ihr werdet s., wenn ihr seht, wen sie mitgebracht hat; er staunte nicht schlecht (ugs.; war sehr verwundert), als seine Frau aufkreuzte. 2. sich beeindruckt zeigen u. Bewunderung ausdrücken: über jmds. Einfallsreichtum s.
staunen  

v.
<n. 14; unz.> Verwunderung, Verblüffung; starr vor ~ sein übermäßig verwundert, fassungslos sein
['Stau·nen]
[Staune, Staunst, Staunt, Staunen, Staunte, Stauntest, Staunten, Stauntet, Staunest, Staunet, Staun, geStaunt, Staunend]v.
<V.i.; hat> sich sehr wundern, verwundert sein; bewundernd vor etwas stehen; da staunst du, was?; ich staunte, wie schnell er das zuwege gebracht hatte; ich kam aus dem Staunen nicht heraus; jmdn. in Staunen versetzen Verwunderung bei jmdm. erwecken; ich staune über deine Kunstfertigkeit; etwas ~d beobachten [<mnddt., mndrl. stunen „sich widersetzen“; zu idg. *sthu- „steif, starr sein“]
['stau·nen]
[staune, staunst, staunt, staunen, staunte, stauntest, staunten, stauntet, staunest, staunet, staun, gestaunt, staunend]