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stechen  

Stẹ|chen [zu ↑ stechen (11, 16) ]:

1.<das; -s> stechender Schmerz: er hatte in der Seite ein starkes S.


2.<das; -s, -n> (Sport, bes. Reiten) bei Punktgleichheit in einem Wettkampf durch Wiederholung herbeigeführte Entscheidung.
stẹ|chen <st. V.; hat> [mhd. stechen, ahd. stehhan; 13, 16: vgl. ausstechen (3) ]:

1.spitz sein, mit Spitzen o. Ä. versehen sein u. daher eine unangenehme Empfindung auf der Haut verursachen bzw. die Haut verletzen: Dornen stechen; dein Bart sticht (ist sehr rau, kratzt).


2. (mit einem spitzen Gegenstand) einen Stich (1 b) beibringen; an, mit einem spitzen Gegenstand verletzen: jmdn. mit einer Stecknadel s.; sich an den Dornen der Rose s.


3.a)(von bestimmten Insekten) mit einem Stechrüssel bzw. einem Stachel (2 b) ausgestattet sein; die Fähigkeit haben, sich durch Stiche zu wehren od. anzugreifen, Blut zu saugen: Wespen stechen;

b)(von bestimmten Insekten) mit dem Stechrüssel bzw. dem Stachel (2 b) einen Stich beibringen: das Insekt hat ihm/ihn ins Bein gestochen.



4.a)(ein spitzer Gegenstand, ein spitzes od. scharfes Werkzeug, eine Stichwaffe o. Ä.) irgendwohin stoßen, irgendwo eindringen lassen: die Nadel in die Haut, jmdm. ein Messer in den Rücken, in den Bauch s.;

b)(mit einem spitzen Gegenstand, einem spitzen, scharfen Werkzeug, einer Stichwaffe o. Ä.) einen Stich in einer bestimmten Richtung ausführen: mit einer Nadel durch das Leder, in den Stoff s.; er hatte ihm/ihn mit dem Messer in die Brust gestochen.



5.durch Einstechen (1) in einem Material o. Ä. hervorrufen: Löcher in das Leder s.


6.(Fischerei) mit einem gabelähnlichen Gerät fangen: Aale s.


7.(bestimmte Schlachttiere) durch Abstechen (1) töten: Schweine s.


8.mit einem entsprechenden Gerät von der Oberfläche des Bodens ab-, aus dem Boden herauslösen: Torf, Rasen s.


9.durch Abschneiden über der Wurzel ernten: Feldsalat s.; Spargel s. (mit einem dafür vorgesehenen Gerät aus dem Boden stechen).


10. (Jargon) tätowieren.


11.<unpers.> in einer Weise schmerzen, die ähnlich wie Nadelstiche wirkt: es sticht mich [im Rücken]; ein stechender Schmerz.


12.(bes. in eine Metallplatte) mit dem Stichel eingraben, gravieren (1) : etw. in Kupfer, in Stahl s.


13.(Kartenspiel) a)(von einer Farbe) die anderen Farben an Wert übertreffen: Herz sticht;

b)(eine Karte) mithilfe einer höherwertigen Karte an sich bringen: einen König mit dem Buben s.



14.(Jägerspr.) den Stecher (3) spannen: die Büchse s.


15.(Jägerspr.) (von bestimmten Tieren) mit der Schnauze im Boden graben: der Dachs sticht nach Würmern.


16.(Sport, bes. Reiten) (bei Punktgleichheit in einem Wettkampf) durch Wiederholung eine Entscheidung herbeiführen: beim Jagdspringen wird gestochen.


17.die Stechuhr betätigen: er hat zu s. vergessen.


18.(von der Sonne) unangenehm grell sein; heiß brennen: die Sonne sticht heute.


19.jmdn. sehr reizen, in Unruhe versetzen: die Neugier sticht ihn.


20.vor einem Hintergrund hervortreten; hervorragen o. Ä.: Hügel, aus denen Schornsteine stechen.


21.(von den Augen, dem Blick) in unangenehmer Weise starr u. durchbohrend sein: ein stechender Blick.


22.einen Übergang in einen bestimmten anderen Farbton aufweisen; einen Stich in etw. haben: ihr Haar sticht ins Rötliche.


23.(vom Stechpaddel) eintauchen: die Paddel stechen ins Wasser.
Stechen  

Stẹ|chen, das; -s, - (Sport)
stechen  


1. beißen, brennen, jucken, kratzen, nagen, plagen, prickeln, quälen, schmerzen, schneiden, stacheln, ziehen, ziepen; (geh.): peinigen; (ugs.): piesacken, piksen, triezen, wehtun, zwiebeln; (bes. südd.): bitzeln; (abwertend): drangsalieren; (österr., sonst veraltet): sekkieren.

2. anstechen, aufspießen, bohren, einen Stich beibringen/zufügen, eine Stichverletzung/Stichwunde beibringen, einstechen, gabeln, hauen, hineinbohren, hineinstechen, schlagen, stochern, stoßen, verletzen, zustechen, zustoßen; (landsch., bes. md.): gicksen; (landsch.): pricken.

3. durchbohren, durchdringen, durchlochen, durchlöchern, durchschießen, durchstechen, durchstoßen, lochen, piercen, speeren, spießen; (ugs.): durchsieben; (Fachspr.): perforieren.

[stechen]
[Stechens, steche, stichst, sticht, stecht, stach, stachst, stachen, stacht, stechest, stechet, stäche, stächest, stächst, stächen, stächet, stächt, stich, gestochen, stechend]
stechen  

Stẹ|chen [zu ↑ stechen (11, 16)]:

1.<das; -s> stechender Schmerz: er hatte in der Seite ein starkes S.


2.<das; -s, -n> (Sport, bes. Reiten) bei Punktgleichheit in einem Wettkampf durch Wiederholung herbeigeführte Entscheidung.
stẹ|chen <st. V.; hat> [mhd. stechen, ahd. stehhan; 13, 16: vgl. ausstechen (3)]:

1.spitz sein, mit Spitzen o. Ä. versehen sein u. daher eine unangenehme Empfindung auf der Haut verursachen bzw. die Haut verletzen: Dornen stechen; dein Bart sticht (ist sehr rau, kratzt).


2. (mit einem spitzen Gegenstand) einen Stich (1 b) beibringen; an, mit einem spitzen Gegenstand verletzen: jmdn. mit einer Stecknadel s.; sich an den Dornen der Rose s.


3.
a)(von bestimmten Insekten) mit einem Stechrüssel bzw. einem Stachel (2 b) ausgestattet sein; die Fähigkeit haben, sich durch Stiche zu wehren od. anzugreifen, Blut zu saugen: Wespen stechen;

b)(von bestimmten Insekten) mit dem Stechrüssel bzw. dem Stachel (2 b) einen Stich beibringen: das Insekt hat ihm/ihn ins Bein gestochen.



4.
a)(ein spitzer Gegenstand, ein spitzes od. scharfes Werkzeug, eine Stichwaffe o. Ä.) irgendwohin stoßen, irgendwo eindringen lassen: die Nadel in die Haut, jmdm. ein Messer in den Rücken, in den Bauch s.;

b)(mit einem spitzen Gegenstand, einem spitzen, scharfen Werkzeug, einer Stichwaffe o. Ä.) einen Stich in einer bestimmten Richtung ausführen: mit einer Nadel durch das Leder, in den Stoff s.; er hatte ihm/ihn mit dem Messer in die Brust gestochen.



5.durch Einstechen (1) in einem Material o. Ä. hervorrufen: Löcher in das Leder s.


6.(Fischerei) mit einem gabelähnlichen Gerät fangen: Aale s.


7.(bestimmte Schlachttiere) durch Abstechen (1) töten: Schweine s.


8.mit einem entsprechenden Gerät von der Oberfläche des Bodens ab-, aus dem Boden herauslösen: Torf, Rasen s.


9.durch Abschneiden über der Wurzel ernten: Feldsalat s.; Spargel s. (mit einem dafür vorgesehenen Gerät aus dem Boden stechen).


10. (Jargon) tätowieren.


11.<unpers.> in einer Weise schmerzen, die ähnlich wie Nadelstiche wirkt: es sticht mich [im Rücken]; ein stechender Schmerz.


12.(bes. in eine Metallplatte) mit dem Stichel eingraben, gravieren (1): etw. in Kupfer, in Stahl s.


13.(Kartenspiel)
a)(von einer Farbe) die anderen Farben an Wert übertreffen: Herz sticht;

b)(eine Karte) mithilfe einer höherwertigen Karte an sich bringen: einen König mit dem Buben s.



14.(Jägerspr.) den Stecher (3) spannen: die Büchse s.


15.(Jägerspr.) (von bestimmten Tieren) mit der Schnauze im Boden graben: der Dachs sticht nach Würmern.


16.(Sport, bes. Reiten) (bei Punktgleichheit in einem Wettkampf) durch Wiederholung eine Entscheidung herbeiführen: beim Jagdspringen wird gestochen.


17.die Stechuhr betätigen: er hat zu s. vergessen.


18.(von der Sonne) unangenehm grell sein; heiß brennen: die Sonne sticht heute.


19.jmdn. sehr reizen, in Unruhe versetzen: die Neugier sticht ihn.


20.vor einem Hintergrund hervortreten; hervorragen o. Ä.: Hügel, aus denen Schornsteine stechen.


21.(von den Augen, dem Blick) in unangenehmer Weise starr u. durchbohrend sein: ein stechender Blick.


22.einen Übergang in einen bestimmten anderen Farbton aufweisen; einen Stich in etw. haben: ihr Haar sticht ins Rötliche.


23.(vom Stechpaddel) eintauchen: die Paddel stechen ins Wasser.
stechen  

[st. V.; hat] [mhd. stechen, ahd. stehhan; 13, 16: vgl. ausstechen (3)]: 1. spitz sein, mit Spitzen o. Ä. versehen sein u. daher eine unangenehme Empfindung auf der Haut verursachen bzw. die Haut verletzen: Dornen stechen; dein Bart sticht (ist sehr rau, kratzt). 2. (mit einem spitzen Gegenstand) einen Stich (1 b) beibringen; an, mit einem spitzen Gegenstand verletzen: jmdn. mit einer Stecknadel s.; sich an den Dornen der Rose s. 3. a) (von bestimmten Insekten) mit einem Stechrüssel bzw. einem Stachel (2 b) ausgestattet sein; die Fähigkeit haben, sich durch Stiche zu wehren od. anzugreifen, Blut zu saugen: Wespen stechen; b) (von bestimmten Insekten) mit dem Stechrüssel bzw. dem Stachel (2 b) einen Stich beibringen: das Insekt hat ihm/ihn ins Bein gestochen. 4. a) (ein spitzer Gegenstand, ein spitzes od. scharfes Werkzeug, eine Stichwaffe o.Ä.) irgendwohin stoßen, irgendwo eindringen lassen: die Nadel in die Haut, jmdm. ein Messer in den Rücken, in den Bauch s.; b) (mit einem spitzen Gegenstand, einem spitzen, scharfen Werkzeug, einer Stichwaffe o.Ä.) einen Stich in einer bestimmten Richtung ausführen: mit einer Nadel durch das Leder, in den Stoff s.; er hatte ihm/ihn mit dem Messer in die Brust gestochen. 5. durch Einstechen (1) in einem Material o.Ä. hervorrufen: Löcher in das Leder s. 6. (Fischerei) mit einem gabelähnlichen Gerät fangen: Aale s. 7. (bestimmte Schlachttiere) durch Abstechen (1) töten: Schweine s. 8. mit einem entsprechenden Gerät von der Oberfläche des Bodens ab-, aus dem Boden herauslösen: Torf, Rasen s. 9. durch Abschneiden über der Wurzel ernten: Feldsalat s.; Spargel s. (mit einem dafür vorgesehenen Gerät aus dem Boden stechen). 10. (Jargon) tätowieren. 11. [unpers.] in einer Weise schmerzen, die ähnlich wie Nadelstiche wirkt: es sticht mich [im Rücken]; ein stechender Schmerz. 12. (bes. in eine Metallplatte) mit dem Stichel eingraben, gravieren (1): etw. in Kupfer, in Stahl s. 13. (Kartenspiel) a) (von einer Farbe) die anderen Farben an Wert übertreffen: Herz sticht; b) (eine Karte) mithilfe einer höherwertigen Karte an sich bringen: einen König mit dem Buben s. 14. (Jägerspr.) den Stecher (3) spannen: die Büchse s. 15. (Jägerspr.) (von bestimmten Tieren) mit der Schnauze im Boden graben: der Dachs sticht nach Würmern. 16. (Sport, bes. Reiten) (bei Punktgleichheit in einem Wettkampf) durch Wiederholung eine Entscheidung herbeiführen: beim Jagdspringen wird gestochen. 17. die Stechuhr betätigen: er hat zu s. vergessen. 18. (von der Sonne) unangenehm grell sein; heiß brennen: die Sonne sticht heute. 19. jmdn. sehr reizen, in Unruhe versetzen: die Neugier sticht ihn. 20. vor einem Hintergrund hervortreten; hervorragen o.Ä.: Hügel, aus denen Schornsteine stechen. 21. (von den Augen, dem Blick) in unangenehmer Weise starr u. durchbohrend sein: ein stechender Blick. 22. einen Übergang in einen bestimmten anderen Farbton aufweisen; einen Stich in etw. haben: ihr Haar sticht ins Rötliche. 23. (vom Stechpaddel) eintauchen: die Paddel stechen ins Wasser.
Stechen  

Stechen, stechender Schmerz, Stich
[stechender Schmerz, Stich]
stechen  

n.
<V. 249; hat>
I <V.i.>
1 sich mit dem Stachel wehren (Insekt); mit dem Stachel od. Dorn bohren (Pflanzen); mit einem spitzen Gegenstand zustoßen; spitz, rau, kratzig sein (Stachel, Stoff, Wolle); einen unentschiedenen Wettkampf durch ein letztes Spiel entscheiden
2 ;Bienen, Mücken ~; die Rose sticht; die Sonne sticht <fig.> brennt, strahlt sehr heiß;
3 in die Augen ~ <fig.> auffallen; ein Stechen in der Brust, im Rücken fühlen, verspüren; das Schiff sticht in See fährt aus, verlässt den Hafen;(mit dem Messer); nach jmdm. ~
4 ~der Blick scharfer, durchbohrender B.; ~der Geruch scharfer, beißender G.; ~der Schmerz Sch. wie von einem Stich; das ist weder gehauen noch gestochen <fig.> das ist nichts Rechtes, nichts Ordentliches;
II <V.t.>
5 mit dem Stachel od. Dorn verletzen; mit einem spitzen Gegenstand verwunden, verletzen
6 ;eine Biene, Mücke hat mich gestochen; dich sticht wohl der Hafer! <fig.; umg.> du bist wohl ein wenig zu übermütig!; Aale ~ mit der Stechgabel fischen; eine Karte ~ mithilfe einer höherwertigen K. nehmen; Torf, Rasen ~ mit dem Spaten in viereckigen Stücken ausgraben, herausheben;
7 jmdn. aus dem Sattel ~ <beim Turnier> mit der Lanze aus dem S. heben; sich od. jmdn. (mit der Nadel) in den Finger, Arm ~; ein Bild in Kupfer ~ mit dem Stichel in eine Kupferplatte eingraben, von einem Bild einen Kupferstich herstellen; Löcher in Papier ~; es sticht mir, <od.> mich in der Seite ich habe einen stechenden Schmerz in der S.;
8 wie gestochen schreiben gleichmäßig u. gut lesbar schreiben; [<ahd. stehhan <idg. *steig- „stechen; spitz“]
['ste·chen]
[stechens, steche, stichst, sticht, stechen, stecht, stach, stachst, stachen, stacht, stechest, stechet, stäche, stächest, stächst, stächen, stächet, stächt, stich, gestochen, stechend]