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stehlen  

steh|len <st. V.; hat> [mhd. steln, ahd. stelan, H. u.]:

1.fremdes Eigentum, etw., was einem nicht gehört, heimlich, unbemerkt an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: er stiehlt; er hat [ihm] das Portemonnaie gestohlen; das Geld für die Sachen hast du [dir] gestohlen; jmdm. den Schlaf, die Zeit s. (rauben, ihn darum bringen); für den Besuch musste sie sich die Zeit s. (sich die Zeit nehmen, die sie eigentlich nicht hatte); der Komponist hat [einem anderen, bei/von einem anderen] ein Motiv gestohlen (ugs.; hat ein Plagiat begangen);

R woher nehmen und nicht s.? (in Bezug auf etwas, was man nicht hat u. nicht beschaffen kann);


*jmdm. gestohlen bleiben können/(seltener:) werden können (ugs.; jmdm. gleichgültig, für jmdn. vollkommen unwichtig sein).


2.<s. + sich> sich heimlich, unbemerkt von einem Ort weg- od. irgendwohin schleichen: sich aus dem Haus s.; ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht (geh.; erschien auf ihrem Gesicht).
stehlen  

a) sich aneignen, abnehmen, an sich nehmen, ausrauben, ausnehmen, ausplündern, beiseiteschaffen, bestehlen, einen Diebstahl begehen/verüben, [fort]nehmen, plündern, rauben, verschwinden lassen, wegnehmen; (schweiz.): feken; (geh.): berauben, entwenden; (ugs.): an sich bringen, auf die Seite bringen/schaffen, grapschen, krumme Finger machen, lange Finger machen, mitgehen lassen, organisieren, zappzarapp machen; (österr. ugs.): fladern; (salopp): abstauben, beklauen, filzen, fingern, kaschen, klauen, klemmen, krallen, um die Ecke bringen, sich unter den Nagel reißen; (fam.): mausen, mopsen, stibitzen; (scherzh.): entführen; (ugs. scherzh.): bemopsen, erleichtern; (verhüll.): sich an fremdem Eigentum vergreifen, mitnehmen; (ugs. verhüll.): besorgen, einen Griff in die Kasse tun, in die Kasse greifen; (landsch.): beuteln, rapschen, striezen; (hamburg.): begrasmardeln; (landsch. veraltend): pfuschen; (landsch., sonst veraltet): spoliieren; (bes. Gaunerspr.): fleddern; (bes. Rechtsspr.): unterschlagen, veruntreuen.

b) imitieren, kopieren, nachahmen, nachbilden, übernehmen, zitieren; (bildungsspr.): ein Plagiat begehen, plagiieren.

[stehlen]
[stehle, stiehlst, stiehlt, stehlt, stahl, stahlst, stahlen, stahlt, stehlest, stehlet, stähle, stählest, stählen, stählet, stiehl, gestohlen, stehlend]
stehlen  

steh|len <st. V.; hat> [mhd. steln, ahd. stelan, H. u.]:

1.fremdes Eigentum, etw., was einem nicht gehört, heimlich, unbemerkt an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: er stiehlt; er hat [ihm] das Portemonnaie gestohlen; das Geld für die Sachen hast du [dir] gestohlen; jmdm. den Schlaf, die Zeit s. (rauben, ihn darum bringen); für den Besuch musste sie sich die Zeit s. (sich die Zeit nehmen, die sie eigentlich nicht hatte); der Komponist hat [einem anderen, bei/von einem anderen] ein Motiv gestohlen (ugs.; hat ein Plagiat begangen);

Rwoher nehmen und nicht s.? (in Bezug auf etwas, was man nicht hat u. nicht beschaffen kann);


*jmdm. gestohlen bleiben können/(seltener:) werden können (ugs.; jmdm. gleichgültig, für jmdn. vollkommen unwichtig sein).


2.<s. + sich> sich heimlich, unbemerkt von einem Ort weg- od. irgendwohin schleichen: sich aus dem Haus s.; ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht (geh.; erschien auf ihrem Gesicht).
stehlen  

[st. V.; hat] [mhd. steln, ahd. stelan, H.u.]: 1. fremdes Eigentum, etw., was einem nicht gehört, heimlich, unbemerkt an sich nehmen, in seinen Besitz bringen: er stiehlt; er hat [ihm] das Portemonnaie gestohlen; das Geld für die Sachen hast du [dir] gestohlen; R woher nehmen und nicht s.? (in Bezug auf etwas, was man nicht hat u. nicht beschaffen kann); Ü jmdm. den Schlaf, die Zeit s. (rauben, ihn darum bringen); für den Besuch musste sie sich die Zeit s. (sich die Zeit nehmen, die sie eigentlich nicht hatte); der Komponist hat [einem anderen, bei/von einem anderen] ein Motiv gestohlen (ugs.; hat ein Plagiat begangen); *jmdm. gestohlen bleiben können/(seltener:) werden können (ugs.; jmdm. gleichgültig, für jmdn. vollkommen unwichtig sein). 2. [s.+ sich] sich heimlich, unbemerkt von einem Ort weg- od. irgendwohin schleichen: sich aus dem Haus s.; Ü ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht (geh.; erschien auf ihrem Gesicht).
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n.
<V.t. 252; hat> widerrechtlich wegnehmen, entwenden; woher nehmen und nicht ~? <umg.; scherzh.> woher soll ich's denn nehmen?; Geld, Schmuck, Waren ~; jmdm. die Zeit ~ jmdn. mit seinem Besuch belästigen u. ihn dadurch von der Arbeit abhalten; dem lieben Gott die Zeit ~ <fig.> faulenzen; sich aus dem Hause ~ heimlich weggehen; sich in ein Zimmer ~ heimlich hineingehen; er kann mir gestohlen bleiben! <fig.; umg.> ich will nichts von ihm wissen; [<mhd. steln <ahd. stelan <got. stilan <germ. *stelan]
['steh·len]
[stehle, stiehlst, stiehlt, stehlen, stehlt, stahl, stahlst, stahlen, stahlt, stehlest, stehlet, stähle, stählest, stählen, stählet, stiehl, gestohlen, stehlend]