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Stemma  

Stẹm|ma ['∫t..., 'st...] das; -s, -ta <gr.-lat.>:

1.(Literaturw.) [in grafischer Form erstellte] Gliederung der einzelnen Handschriften eines literarischen Werks in Bezug auf ihre zeitliche Folge u. textliche Abhängigkeit.


2.(Sprachw.) 1Graf zur Beschreibung der Struktur eines Satzes
Stemma  

Stẹm|ma [∫t..., auch st...], das; -s, -ta (Stammbaum, bes. der verschiedenen Handschriften eines literarischen Werks)
Stemma  

<n.; -s, -ma·ta> Stammbaum; <i.w.S.> endlicher, zusammenhängender Graph, der keinen Kreis enthält, z.B. zur Darstellung einer mehrgliedrigen Struktur, die durch Ableitung aus einer einzelnen Einheit entstanden ist, einer Hierarchie [lat., „Stammbaum; Girlande“ <grch., zu stephein „krönen; bekränzen“]
['Stem·ma]