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stemmen  

stẹm|men <sw. V.; hat> [mhd. stemmen = zum Stehen bringen, hemmen; steif machen, verw. mit ↑ stammeln u. ↑ stumm , viell. auch mit ↑ stehen ]:

1.indem man die Arme langsam durchstreckt, mit großem Kraftaufwand über den Kopf bringen, in die Höhe drücken: Gewichte, Hanteln s.; ein großes Projekt s. (ugs.; in Angriff nehmen u. erfolgreich zum Abschluss bringen).


2.a)mit großem Kraftaufwand sich, einen bestimmten Körperteil in steifer Haltung fest gegen etw. drücken (um sich abzustützen, einen Widerstand zu überwinden o. Ä.): sich [mit dem Rücken] gegen die Tür s.; die Arme, Hände in die Seite, die Hüften s. (oft als Gebärde der Herausforderung: die Hände fest über den Hüften auflegen, sodass die Ellbogen nach auswärts stehen); er hatte die Ellbogen auf den Tisch gestemmt (fest aufgestützt);

b)(Ski) (die Skier) schräg auswärtsstellen, sodass die Kanten in den Schnee greifen;

c)<s. + sich> sich stemmend (2 a) in eine bestimmte Körperhaltung bringen, sich aufrichten: ich stemme mich in die Höhe.



3.<s. + sich> einer Sache od. Person energischen Widerstand entgegenstellen: sich gegen ein Vorgehen s.


4.mit einem Stemmeisen o. Ä. hervorbringen: ein Loch [in die Wand, Mauer] s.


5.(salopp) von einem alkoholischen Getränk (bes. von Bier) eine gewisse, meist größere Menge zu sich nehmen; etw. Alkoholisches trinken: ein Glas, einen Humpen s.


6.(salopp) (meist Sachen, die ein größeres Gewicht haben) stehlen: eine Stange Zigaretten s.


7.(salopp) koitieren.
stemmen  

stẹm|men
stemmen  


1. heben, hochheben, hochstemmen, in die Höhe drücken, (geh.): emporheben; (ugs.): wuchten.

2. anstemmen, drücken, stoßen.

3. trinken, zu sich nehmen; (ugs.): einen heben, [sich] einen hinter die Binde gießen/kippen, einen schmettern, einen zur Brust nehmen, einen zwitschern; (salopp): einen auf die Lampe gießen, kübeln, saufen, tanken, zischen; (ugs. scherzh.): bechern; (salopp scherzh.): sich die Gurgel schmieren/ölen; (landsch. ugs.): dudeln; (scherzh., sonst veraltend): zechen.

[stemmen]
[stemme, stemmst, stemmt, stemmte, stemmtest, stemmten, stemmtet, stemmest, stemmet, stemm, gestemmt, stemmend]

sich aufbäumen, sich auflehnen, sich empören, sich entgegenstemmen, entgegentreten, Front machen, opponieren, sich wehren, sich widersetzen, Widerspruch erheben, Widerstand leisten, sich zur Wehr setzen; (geh.): aufbegehren, sich bäumen, frondieren, trotzen, wider/gegen den Stachel löcken; (bildungsspr.): rebellieren, revoltieren; (ugs.): auf die Barrikaden gehen/steigen, sich auf die Hinterbeine setzen/stellen, aufmucken, sich querlegen, sich querstellen; (landsch.): sich rippeln; (geh. veraltend): aufstehen.
[stemmen, sich]
[sich stemmen, stemme, stemmst, stemmt, stemmte, stemmtest, stemmten, stemmtet, stemmest, stemmet, stemm, gestemmt, stemmend, stemmen sich]
stemmen  

stẹm|men <sw. V.; hat> [mhd. stemmen = zum Stehen bringen, hemmen; steif machen, verw. mit ↑ stammeln u. ↑ stumm, viell. auch mit ↑ stehen]:

1.indem man die Arme langsam durchstreckt, mit großem Kraftaufwand über den Kopf bringen, in die Höhe drücken: Gewichte, Hanteln s.; ein großes Projekt s. (ugs.; in Angriff nehmen u. erfolgreich zum Abschluss bringen).


2.
a)mit großem Kraftaufwand sich, einen bestimmten Körperteil in steifer Haltung fest gegen etw. drücken (um sich abzustützen, einen Widerstand zu überwinden o. Ä.): sich [mit dem Rücken] gegen die Tür s.; die Arme, Hände in die Seite, die Hüften s. (oft als Gebärde der Herausforderung: die Hände fest über den Hüften auflegen, sodass die Ellbogen nach auswärts stehen); er hatte die Ellbogen auf den Tisch gestemmt (fest aufgestützt);

b)(Ski) (die Skier) schräg auswärtsstellen, sodass die Kanten in den Schnee greifen;

c)<s. + sich> sich stemmend (2 a) in eine bestimmte Körperhaltung bringen, sich aufrichten: ich stemme mich in die Höhe.



3.<s. + sich> einer Sache od. Person energischen Widerstand entgegenstellen: sich gegen ein Vorgehen s.


4.mit einem Stemmeisen o. Ä. hervorbringen: ein Loch [in die Wand, Mauer] s.


5.(salopp) von einem alkoholischen Getränk (bes. von Bier) eine gewisse, meist größere Menge zu sich nehmen; etw. Alkoholisches trinken: ein Glas, einen Humpen s.


6.(salopp) (meist Sachen, die ein größeres Gewicht haben) stehlen: eine Stange Zigaretten s.


7.(salopp) koitieren.
stemmen  

[sw. V.; hat] [mhd. stemmen= zum Stehen bringen, hemmen; steif machen, verw. mit stammeln u. stumm, viell. auch mit stehen]: 1. indem man die Arme langsam durchstreckt, mit großem Kraftaufwand über den Kopf bringen, in die Höhe drücken: Gewichte, Hanteln s. 2. a) mit großem Kraftaufwand sich, einen bestimmten Körperteil in steifer Haltung fest gegen etw. drücken (um sich abzustützen, einen Widerstand zu überwinden o.Ä.): sich [mit dem Rücken] gegen die Tür s.; er hatte die Ellbogen auf den Tisch gestemmt (fest aufgestützt); die Arme, Hände in die Seite, die Hüften s. (oft als Gebärde der Herausforderung: die Hände fest über den Hüften auflegen, sodass die Ellbogen nach auswärts stehen); b) (Ski) (die Skier) schräg auswärts stellen, sodass die Kanten in den Schnee greifen; c) [s.+ sich] sich stemmend (2 a) in eine bestimmte Körperhaltung bringen, sich aufrichten: ich stemme mich in die Höhe. 3. [s.+ sich] einer Sache od. Person energischen Widerstand entgegenstellen: sich gegen ein Vorgehen s. 4. mit einem Stemmeisen o.Ä. hervorbringen: ein Loch [in die Wand, Mauer] s. 5. (salopp) von einem alkoholischen Getränk (bes. von Bier) eine gewisse, meist größere Menge zu sich nehmen; etw. Alkoholisches trinken: ein Glas, einen Humpen s. 6. (salopp) (meist Sachen, die ein größeres Gewicht haben) stehlen: eine Stange Zigaretten s. 7. (salopp) koitieren.
stemmen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> fest gegen etwas drücken; über den Kopf in die Höhe heben; Gewichte, Hanteln ~; die Ellbogen auf den Tisch ~; sich gegen eine Tür, einen Schrank ~; sich gegen eine Sache ~ <fig.> sich einer Sache widersetzen, sie zu verhindern suchen; die Füße gegen die Wand ~; die Hände in die Hüften, die Seiten ~ (oft als Zeichen der Herausforderung); Löcher in eine Wand ~ einarbeiten;
2 <V.i.; Skisp.> Stemmbogen fahren [<frühnhd. stemmen „Wasser stauen“ <mhd. stemmen „zum Stehen bringen, hemmen, steif machen“ <ahd. gistemen, gistemon „Einhalt tun“, zu idg. *stem- „(an)stoßen“; verwandt mit ungestüm, stammeln]
['stem·men]
[stemme, stemmst, stemmt, stemmen, stemmte, stemmtest, stemmten, stemmtet, stemmest, stemmet, stemm, gestemmt, stemmend]