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Stempel  

Stẹm|pel, der; -s, - [in niederd. Lautung hochspr. geworden, mniederd. stempel, mhd. stempfel = Stößel, (Münz)prägestock, ahd. stemphil = Stößel, zu ↑ stampfen ; 5: nach der Form; 6: aus der mhd. Bergmannsspr.]:

1.Gerät meist in Form eines mit knaufartigem Griff versehenen, kleineren [Holz]klotzes, an dessen Unterseite, spiegelbildlich in Gummi, Kunststoff od. Metall geschnitten, eine kurze Angabe, ein Siegel o. Ä. angebracht ist, das eingefärbt auf Papier o. Ä. gedruckt wird: einen S. anfertigen, schneiden [lassen]; den S. auf die Quittung drücken;

*jmdm., einer Sache seinen/den S. aufdrücken (jmdn., etw. so beeinflussen, dass seine Mitwirkung deutlich erkennbar ist; jmdm., einer Sache sein eigenes charakteristisches Gepräge verleihen).


2. Abdruck eines Stempels (1) : der S. einer Behörde; der S. ist verwischt, schlecht leserlich; auf dem Formular fehlt noch der S.; der Brief trägt den S. vom 2. Januar 2000, des heutigen Tages; das Dokument ist mit Unterschrift und S. versehen;

*den S. von jmdm., etw. tragen (jmds. Handschrift 2 tragen; von etw. in unverkennbarer Weise geprägt sein).


3.(Technik) [mit einem spiegelbildlichen Relief versehener] stählerner Teil einer Maschine zum Prägen von Formen od. Stanzen von Löchern.


4.auf Waren, bes. aus Edelmetall, geprägtes Zeichen, das den Feingehalt anzeigt od. Auskunft über die Herkunft, den Verfertiger, Hersteller, Besitzer o. Ä. gibt: der Goldring hat, trägt einen S.


5.(Bot.) aus Fruchtknoten, Griffel u. Narbe bestehender mittlerer Teil einer Blüte.


6.(Bauw., Bergbau) kräftiger Stützpfosten [aus Holz]: die Decke des Stollens ist durch S. abgestützt; sie hat S. (salopp; auffallend dicke Beine).
Stempel  

Stẹm|pel, der; -s, -
Stempel  


1. Siegel; (österr.): Stampiglie.

2. Siegel[abdruck].

3. Prägung, Zeichen; (bildungsspr.): Signum; (Münzk.): Gepräge.

[Stempel]
[Stempels, Stempeln]
Stempel  

Stẹm|pel, der; -s, - [in niederd. Lautung hochspr. geworden, mniederd. stempel, mhd. stempfel = Stößel, (Münz)prägestock, ahd. stemphil = Stößel, zu ↑ stampfen; 5: nach der Form; 6: aus der mhd. Bergmannsspr.]:

1.Gerät meist in Form eines mit knaufartigem Griff versehenen, kleineren [Holz]klotzes, an dessen Unterseite, spiegelbildlich in Gummi, Kunststoff od. Metall geschnitten, eine kurze Angabe, ein Siegel o. Ä. angebracht ist, das eingefärbt auf Papier o. Ä. gedruckt wird: einen S. anfertigen, schneiden [lassen]; den S. auf die Quittung drücken;

*jmdm., einer Sache seinen/den S. aufdrücken (jmdn., etw. so beeinflussen, dass seine Mitwirkung deutlich erkennbar ist; jmdm., einer Sache sein eigenes charakteristisches Gepräge verleihen).


2. Abdruck eines Stempels (1): der S. einer Behörde; der S. ist verwischt, schlecht leserlich; auf dem Formular fehlt noch der S.; der Brief trägt den S. vom 2. Januar 2000, des heutigen Tages; das Dokument ist mit Unterschrift und S. versehen;

*den S. von jmdm., etw. tragen (jmds. Handschrift 2tragen; von etw. in unverkennbarer Weise geprägt sein).


3.(Technik) [mit einem spiegelbildlichen Relief versehener] stählerner Teil einer Maschine zum Prägen von Formen od. Stanzen von Löchern.


4.auf Waren, bes. aus Edelmetall, geprägtes Zeichen, das den Feingehalt anzeigt od. Auskunft über die Herkunft, den Verfertiger, Hersteller, Besitzer o. Ä. gibt: der Goldring hat, trägt einen S.


5.(Bot.) aus Fruchtknoten, Griffel u. Narbe bestehender mittlerer Teil einer Blüte.


6.(Bauw., Bergbau) kräftiger Stützpfosten [aus Holz]: die Decke des Stollens ist durch S. abgestützt; sie hat S. (salopp; auffallend dicke Beine).
Stempel  

Kennzeichen, Stempel
[Kennzeichen]
Stempel  

n.
<m. 5> Gerät mit Gummitypen od. -zahlen zum Drucken von Hand; Abdruck davon (Datum~, Firmen~); Teil einer Prägevorrichtung; geprägtes Zeichen (auf Waren, Silber usw.); Kolben einer Druckpumpe; <Bgb.> senkrecht od. schräg stehende Stütze in einer Strecke od. einem Abbau; <Bot.> Fruchtknoten mit Griffel u. Narbe; <fig.> Zeichen, Prägung, Aussehen; dieses Werk trägt den ~ eines genialen Geistes, eines hervorragenden Könners <fig.> den ~ unter einen Brief setzen; einen ~ auf eine Urkunde drücken [<mnddt., ndrl. stempel „aufgedrucktes Zeichen“ <mhd. stempfel „Stößel, Prägestock“ <spätahd. stemphil „Stößel“; Name des weibl. Organs der Pflanzenblüte nach seiner Stößelform; → a. stampfen]
['Stem·pel]
[Stempels, Stempeln]