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sterben  

stẹr|ben <st. V.; ist> [mhd. sterben, ahd. sterban, eigtl. (verhüll.) = erstarren, steif werden, zu ↑ starren ]:
a)aufhören zu leben, sein Leben beschließen: jung s.; eines sanften Todes (geh.; sanft) s.; er starb als gläubiger Christ; an Altersschwäche, an den Folgen eines Unfalls s.; (formelhafter Schluss von Märchen:) und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute; <subst.:> im Sterben liegen (kurz vorm Tode sein; in Bezug auf einen Schwerkranken, Altersschwachen); der Wald stirbt (geht zugrunde); seine Hoffnung, Liebe ist gestorben (geh.; erloschen); vor Angst, Scham, Langeweile, Neugier s. (ugs.; sich überaus ängstigen usw.); <subst.:> dann kam, begann das große Sterben (Massensterben);

R daran, davon stirbt man nicht gleich (ugs.; das ist nicht so schlimm, nicht so gefährlich);


*zum Sterben langweilig, müde, einsam o. Ä. (emotional; sehr, überaus [in Bezug auf einen negativen Zustand]): obwohl sie zum Sterben müde war, lief sie weiter; für jmdn. gestorben sein (von jmdm. völlig ignoriert werden, für ihn nicht mehr existieren, weil man seine Erwartungen o. Ä. in hohem Maße enttäuscht hat); gestorben [sein] (salopp; [in Bezug auf etw. Geplantes o. Ä.] nicht zustande gekommen [sein], nicht ausgeführt, in die Wirklichkeit umgesetzt worden [sein] u. deshalb [vorläufig] nicht mehr zur Diskussion stehend. Film, Fernsehen Jargon; abgebrochen od. abgeschlossen [in Bezug auf die Dreharbeit für eine bestimmte Szene]: »Gestorben!«);

b)<mit Akk. des Inhalts> einen bestimmten Tod erleiden: den Helden-, Hungertod s.; einen qualvollen Tod s.;

c)(für etw., jmdn.) sein Leben lassen: für seinen Glauben, für das Vaterland s.;

d)(jmdm.) durch den Tod genommen werden: ihr ist der Mann gestorben.
Sterben  

Stẹr|ben, das; -s; im Sterben liegen; das große Sterben (die Pest); es ist zum Sterben langweilig (ugs. für sehr langweilig)
sterben  

aufhören zu leben, aus unsrer/eurer Mitte gerissen werden, sein Leben beschließen, sein Leben verlieren, umkommen; (geh.): dahinsterben, den Weg allen Fleisches gehen, entschlafen, hingehen, ins Grab sinken, seinen letzten Seufzer tun, verscheiden, versterben, vom Tode ereilt werden, von der Erde scheiden, vor Gottes Richterstuhl treten; (ugs.): abtreten; (salopp): abfahren, abschnappen, abtanzen, den Löffel abgeben/wegwerfen/wegschmeißen, [einen] Abgang machen, einen Flachmann bauen, hopsgehen, ins Gras beißen, über die Wupper gehen; (derb): abkratzen, den Arsch zukneifen, einen kalten Arsch kriegen, kapores gehen, krepieren, verrecken; (verhüll.): die Augen für immer schließen, die Augen zumachen, einschlafen, einschlummern, für immer von jmdm. gehen, seine letzte Reise antreten, über den Jordan gehen; (geh. verhüll.): abberufen werden, abscheiden, aus der Welt gehen/scheiden, dahingehen, dahinscheiden, davongehen, den/seinen Geist aushauchen, die ewige Ruhe finden, entschlafen, entschlummern, heimgehen, hinscheiden, hinübergehen, hinüberschlummern, in den ewigen Frieden/in das Reich des Todes/in die Ewigkeit/ins ewige Leben eingehen, sein Dasein vollenden, sein Leben/die Seele aushauchen, sein Leben vollenden, vom Schauplatz/von der Bühne des Lebens abtreten, zu Staub werden; (bildungsspr. verhüll.): in das Reich der Schatten hinabsteigen; (ugs. verhüll.): bei Petrus anklopfen, sich davonmachen, den letzten Schnaufer tun; (verhüll. iron.): in die ewigen Jagdgründe eingehen; (fam. scherzh.): Sterbchen machen; (ugs., bes. nordd.): totgehen; (nordd., bes. berlin. salopp): abnibbeln; (landsch. salopp): himmeln; (landsch. derb): abschrammen, abstinken; (bes. bayr.): aufs Totenbrett kommen; (geh. veraltend): ableben; (scherzh., sonst geh. veraltet): sich zu den Vätern versammeln/zu seinen Vätern versammelt werden; (salopp, iron., sonst geh. veraltet): in die/zur Grube fahren; (iron., sonst veraltet): den/seinen Geist aufgeben; (veraltet): mit dem Tod abgehen; (geh. veraltet): dahinfahren, verbleichen; (dichter. veraltet): erblassen, erbleichen; (veraltet verhüll.): das Zeitliche segnen, hinfahren, zur großen Armee abberufen werden.
[sterben]
[sterbe, stirbst, stirbt, sterbt, starb, starbst, starben, starbt, sterbest, sterbet, stärbe, stärbest, stärbst, stärben, stärbet, stärbt, stirb, gestorben, sterbend]
sterben  

stẹr|ben <st. V.; ist> [mhd. sterben, ahd. sterban, eigtl. (verhüll.) = erstarren, steif werden, zu ↑ starren]:
a)aufhören zu leben, sein Leben beschließen: jung s.; eines sanften Todes (geh.; sanft) s.; er starb als gläubiger Christ; an Altersschwäche, an den Folgen eines Unfalls s.; (formelhafter Schluss von Märchen:) und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute; <subst.:> im Sterben liegen (kurz vorm Tode sein; in Bezug auf einen Schwerkranken, Altersschwachen); der Wald stirbt (geht zugrunde); seine Hoffnung, Liebe ist gestorben (geh.; erloschen); vor Angst, Scham, Langeweile, Neugier s. (ugs.; sich überaus ängstigen usw.); <subst.:> dann kam, begann das große Sterben (Massensterben);

Rdaran, davon stirbt man nicht gleich (ugs.; das ist nicht so schlimm, nicht so gefährlich);


*zum Sterben langweilig, müde, einsam o. Ä. (emotional; sehr, überaus [in Bezug auf einen negativen Zustand]): obwohl sie zum Sterben müde war, lief sie weiter; für jmdn. gestorben sein (von jmdm. völlig ignoriert werden, für ihn nicht mehr existieren, weil man seine Erwartungen o. Ä. in hohem Maße enttäuscht hat); gestorben [sein] (salopp; [in Bezug auf etw. Geplantes o. Ä.] nicht zustande gekommen [sein], nicht ausgeführt, in die Wirklichkeit umgesetzt worden [sein] u. deshalb [vorläufig] nicht mehr zur Diskussion stehend. Film, Fernsehen Jargon; abgebrochen od. abgeschlossen [in Bezug auf die Dreharbeit für eine bestimmte Szene]: »Gestorben!«);

b)<mit Akk. des Inhalts> einen bestimmten Tod erleiden: den Helden-, Hungertod s.; einen qualvollen Tod s.;

c)(für etw., jmdn.) sein Leben lassen: für seinen Glauben, für das Vaterland s.;

d)(jmdm.) durch den Tod genommen werden: ihr ist der Mann gestorben.
sterben  

[st. V.; ist] [mhd. sterben, ahd. sterban, eigtl. (verhüll.) = erstarren, steif werden, zu starren]: a) aufhören zu leben, sein Leben beschließen: jung s.; eines sanften Todes (geh.; sanft) s.; er starb als gläubiger Christ; an Altersschwäche, an den Folgen eines Unfalls s.; (formelhafter Schluss von Märchen:) und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute; [subst.:] im Sterben liegen (kurz vorm Tode sein; in Bezug auf einen Schwerkranken, Altersschwachen); R daran, davon stirbt man nicht gleich (ugs.; das ist nicht so schlimm, nicht so gefährlich); Ü der Wald stirbt (geht zugrunde); seine Hoffnung, Liebe ist gestorben (geh.; erloschen); vor Angst, Scham, Langeweile, Neugier s. (ugs.; sich überaus ängstigen usw.); [subst.:] dann kam, begann das große Sterben (Massensterben); *zum Sterben langweilig, müde, einsam o.Ä. (emotional; sehr, überaus [in Bezug auf einen negativen Zustand]): obwohl sie zum Sterben müde war, lief sie weiter; für jmdn. gestorben sein (von jmdm. völlig ignoriert werden, für ihn nicht mehr existieren, weil man seine Erwartungen o.Ä. in hohem Maße enttäuscht hat); gestorben [sein] (1. salopp; [in Bezug auf etw. Geplantes o.Ä.] nicht zustande gekommen [sein], nicht ausgeführt, in die Wirklichkeit umgesetzt worden [sein] u. deshalb [vorläufig] nicht mehr zur Diskussion stehend. 2. Film, Fernsehen Jargon; abgebrochen od. abgeschlossen [in Bezug auf die Dreharbeit für eine bestimmte Szene]: ?Gestorben!?); b) [mit Akk. des Inhalts] einen bestimmten Tod erleiden: den Helden-, Hungertod s.; einen qualvollen Tod s.; c) (für etw., jmdn.) sein Leben lassen: für seinen Glauben, für das Vaterland s.; d) (jmdm.) durch den Tod genommen werden: ihr ist der Mann gestorben.
sterben  

v.
<V.i. 254; ist>
1 aus dem Leben scheiden, zu leben aufhören; <fig.> vergehen, schwinden, erlöschen; … und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute (Märchenschlussformel);
2 hungers ~ verhungern; seine Liebe ist gestorben; eines natürlichen, unnatürlichen, gewaltsamen Todes ~
3 ;jung, alt, hochbetagt ~; plötzlich, unerwartet ~
4 ;an Herzschlag, an Altersschwäche ~; du wirst nicht gleich dran ~! <umg.> es wird dir nichts schaden; aus Gram ~; durch jmdn., durch jmds. Hand ~ von jmdm. ermordet werden; er ist für seine Überzeugung gestorben; er ist gestern gestorben; im Sterben liegen mit dem Tode ringen, kurz vorm Tode sein; über einem Werk, einer Arbeit ~; ich sterbe vor Neugierde, vor Langeweile <fig., umg.> es ist zum Sterben langweilig <umg.> sehr langweilig; das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel <fig.; umg.> das reicht nur ganz knapp;
5 ;der Sterbende; eine ~de Kultur [<mhd. sterben <ahd. sterban, urspr. „erstarren, steif werden“; starren]
['ster·ben]
[sterbe, stirbst, stirbt, sterben, sterbt, starb, starbst, starben, starbt, sterbest, sterbet, stärbe, stärbest, stärbst, stärben, stärbet, stärbt, stirb, gestorben, sterbend]