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still  

stịll <Adj.> [mhd. still(e), ahd. stilli, zu ↑ stellen , eigtl. = stehend, unbeweglich]:

1.so, dass kein od. kaum ein Geräusch, Laut zu hören ist: es war plötzlich ganz s. im Haus; der Lautsprecher blieb s. (gab keinen Ton von sich); s. vor sich hin weinen.


2.a)ruhig, (2 a), frei von Lärm [u. störender Betriebsamkeit]: ein -es Dorf;

b)ruhig, (2 b), leise: sie ist eine -e Mieterin; er verhielt sich s.; sei doch [endlich] s.!; es ist s. um jmdn. geworden (jmd. wird [von der Öffentlichkeit] nicht mehr so beachtet wie früher).



3. ruhig, (1), [fast] unbewegt, reglos: die Luft ist s.; s. [da]liegen; die Hände s. halten; die Kleine kann nicht lange s. (beschäftigungslos, konzentriert) sitzen.


4.a)ruhig, (3 a), frei von Spannungen u. Aufregungen: überleg dir das in einer -en Stunde;

b)ruhig, (3 b), frei von Hektik: ein -es (geruhsames) Leben führen.



5.zurückhaltend, nicht sehr gesprächig; in sich gekehrt: er ist ein -er, bescheidener Junge; du bist ja heute so s.; s. in der Ecke sitzen.


6.a)ohne sich [laut] zu äußern; wortlos: ein stiller Vorwurf; (formelhaft in Todesanzeigen:) in -er Trauer; sie ging s. neben ihm her;

b)vor anderen verborgen, heimlich: sie ist seine -e Liebe; sie hat die -e Hoffnung, dass ...; in -em Einvernehmen;

*im Stillen (von anderen nicht bemerkt: er hat seine Flucht im Stillen vorbereitet. ohne es zu sagen; bei sich selbst: im Stillen fluchte ich).

still  

Stịll [st...], das; -s, -s <engl.> ([Video]standfoto)stịllKleinschreibung (Kaufmannsspr.)
- das stille Örtchen (ugs. scherzh. für Toilette)
- eine stille Messe (kath. Kirche)Großschreibung:
- im Stillen (unbemerkt)
-
↑ K 151: der Stille Freitag (Karfreitag); die Stille Woche (Karwoche)Schreibung in Verbindung mit Verben:
- still sein, still werden, still bleiben
- in der Kirche sollen wir ganz still (ruhig) sitzen
- die Kinder sollten lernen, still zu sitzen od. stillzusitzen (sich zu konzentrieren)
- du musst die Lampe, den Kopf ganz still (ruhig) halten Vgl. aber stillhalten, stilllegen, stillliegen, stillschweigen, stillstehen
still  


1. geräuschlos, lautlos, ruhig; (geh.): kirchenstill; (emotional verstärkend): todstill, totenstill; (ugs. emotional verstärkend): mucksmäuschenstill; (fam. emotional): mäuschenstill; (bayr., österr. ugs.): stad.

2. a) geräuscharm, geräuschlos, ruhig, verschwiegen.

b) kaum hörbar, lautlos, leise, ruhig, unhörbar; (geh.): kaum vernehmbar.

3. bewegungslos, erstarrt, leblos, reg[ungs]los, ruhig, starr, statuenhaft, unbeweglich, unbewegt, wie angewurzelt/gelähmt, wie paralysiert, wie tot/versteinert; (Med., Zool.): torpid.

4. a) friedlich, geruhsam, ohne Störungen/Zwischenfälle, ruhig; (geh.): friedvoll.

b) beschaulich, frei von Hektik, gemächlich, geruhsam, idyllisch, ruhig; (geh.): friedlich.

5. einsilbig, in sich gekehrt, nicht sehr gesprächig, reserviert, schweigsam, stumm, wortkarg, zurückhaltend; (ugs.): mundfaul, zugeknöpft; (salopp): maulfaul.

6. geheim, heimlich, im Geheimen, im Stillen, im Verborgenen, stillschweigend, unbemerkt, unbeobachtet, verborgen, versteckt; (veraltet): klandestin.

[still]
[stiller, stille, stilles, stillen, stillem, stillerer, stillere, stilleres, stilleren, stillerem, stillster, stillste, stillstes, stillsten, stillstem]
still  

stịll <Adj.> [mhd. still(e), ahd. stilli, zu ↑ stellen, eigtl. = stehend, unbeweglich]:

1.so, dass kein od. kaum ein Geräusch, Laut zu hören ist: es war plötzlich ganz s. im Haus; der Lautsprecher blieb s. (gab keinen Ton von sich); s. vor sich hin weinen.


2.
a)ruhig, (2 a)frei von Lärm [u. störender Betriebsamkeit]: ein -es Dorf;

b)ruhig, (2 b)leise: sie ist eine -e Mieterin; er verhielt sich s.; sei doch [endlich] s.!; es ist s. um jmdn. geworden (jmd. wird [von der Öffentlichkeit] nicht mehr so beachtet wie früher).



3. ruhig, (1)[fast] unbewegt, reglos: die Luft ist s.; s. [da]liegen; die Hände s. halten; die Kleine kann nicht lange s. (beschäftigungslos, konzentriert) sitzen.


4.
a)ruhig, (3 a)frei von Spannungen u. Aufregungen: überleg dir das in einer -en Stunde;

b)ruhig, (3 b)frei von Hektik: ein -es (geruhsames) Leben führen.



5.zurückhaltend, nicht sehr gesprächig; in sich gekehrt: er ist ein -er, bescheidener Junge; du bist ja heute so s.; s. in der Ecke sitzen.


6.
a)ohne sich [laut] zu äußern; wortlos: ein stiller Vorwurf; (formelhaft in Todesanzeigen:) in -er Trauer; sie ging s. neben ihm her;

b)vor anderen verborgen, heimlich: sie ist seine -e Liebe; sie hat die -e Hoffnung, dass ...; in -em Einvernehmen;

*im Stillen (von anderen nicht bemerkt: er hat seine Flucht im Stillen vorbereitet. ohne es zu sagen; bei sich selbst: im Stillen fluchte ich).

still  

Adj. [mhd. still(e), ahd. stilli, zu stellen, eigtl. = stehend, unbeweglich]: 1. so, dass kein od. kaum ein Geräusch, Laut zu hören ist: es war plötzlich ganz s. im Haus; der Lautsprecher blieb s. (gab keinen Ton von sich); s. vor sich hin weinen. 2. a) ruhig (2 a), frei von Lärm [u. störender Betriebsamkeit]: ein -es Dorf; b) ruhig (2 b), leise: sie ist eine -e Mieterin; er verhielt sich s.; sei doch [endlich] s.!; Ü es ist s. um jmdn. geworden (jmd. wird [von der Öffentlichkeit] nicht mehr so beachtet wie früher). 3. ruhig (1), [fast] unbewegt, reglos: die Luft ist s.; s. [da]liegen; die Hände s. halten. 4. a) ruhig (3 a), frei von Spannungen u. Aufregungen: überleg dir das in einer -en Stunde; b) ruhig (3 b), frei von Hektik: ein -es (geruhsames) Leben führen. 5. zurückhaltend, nicht sehr gesprächig; in sich gekehrt: er ist ein -er, bescheidener Junge; du bist ja heute so s.; s. in der Ecke sitzen. 6. a) ohne sich [laut] zu äußern; wortlos: ein -er Vorwurf; (formelhaft in Todesanzeigen:) in -er Trauer; sie ging s. neben ihm her; b) vor anderen verborgen, heimlich: sie ist seine -e Liebe; sie hat die -e Hoffnung, dass...; in -em Einvernehmen; *im Stillen (1. von anderen nicht bemerkt: er hat seine Flucht im Stillen vorbereitet. 2. ohne es zu sagen; bei sich selbst: im Stillen fluchte ich).
still  

(ganz) still, mucksmäuschenstill
[mucksmäuschenstill]
still  

adj.
<Adj.>
1 ohne zu sprechen, schweigend, stumm; geräuschlos, lautlos; unbeweglich, regungslos; wenig belebt, ruhig, friedlich (Straße, Ort); zurückhaltend, wenig sprechend, ruhig (Person); ~! Ruhe!, ruhig!; die Stillen im Lande Menschen, die sich aus weltanschaulichen, religiösen u.a. Auseinandersetzungen heraushalten;
2 ein ~er Beobachter jmd., der am Gespräch, am Trubel eines Festes u.Ä. nicht teilnimmt, sondern nur zuhört, zusieht; Stiller Freitag Karfreitag; ~es Gebet; sie ist seine ~e Liebe heimliche L.; er ist ein ~er Mensch, ein ~es Kind; ~e Messe M. ohne Gesang u. Orgelspiel, bei der der Priester den Text nur für sich spricht; der ~e Ort, das ~e Örtchen <umg.; verhüllend> die Toilette; ~e Reserven R., die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind; ein ~er Seufzer; ein schönes Buch für eine ~e Stunde; ~er Teilhaber, <od.> Gesellschafter; Stille Woche Karwoche;
3 ; bitte den Kopf jetzt ganz ~ halten; sei ~! hör auf zu reden!; du bist heute ja so ~; ~ sitzen, liegen, stehen; sich ~ verhalten; es wurde ~ im Saal; um diese Sache ist es ~ geworden es wird nur noch wenig davon gesprochen;
4 im ~en/ Stillen heimlich, bei sich, im Inneren; sich im ~en/ Stillen wundern, freuen; in ~em Gedenken (Schlussformel in Beileidsbriefen); in ~er Trauer, in ~em Schmerz (in Todesanzeigen); sei doch endlich davon ~! schweig endlich darüber, sprich nicht mehr davon; → a. Wasser; [<mhd. stille <ahd. stilli „stehend, unbeweglich; ruhig, schweigend, verborgen“]
[still]
[stiller, stille, stilles, stillen, stillem, stillerer, stillere, stilleres, stilleren, stillerem, stillster, stillste, stillstes, stillsten, stillstem]

adj.
Ruhe!, ruhig!
[still!]
[stiller, stille, stilles, stillen, stillem, stillerer, stillere, stilleres, stilleren, stillerem, stillster, stillste, stillstes, stillsten, stillstem]