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stoßen  

sto|ßen <st. V.> [mhd. stōʒen, ahd. stōʒan]:

1.<hat> a)in [gezielter] schneller Bewegung [mit etw.] auf jmdn., etw. auftreffen: jmdn. mit dem Fuß s.; jmdn./jmdm. in die Seite s.; er stieß mit der Faust an, gegen die Scheibe; der Stier stieß mit den Hörnern nach ihm;

b)mit kurzer, heftiger Bewegung eindringen lassen; mit kurzer, heftiger Bewegung in etw. stecken, hineintreiben: jmdm. ein Messer in die Rippen s.; sie stieß sich einen Dolch durch die Brust; Bohnenstangen in die Erde s.;

c)durch Stoßen (1 a) in etw. hervorbringen: ein Loch in die Scheibe s.;

d)mit einem Stoß (1 a) von einer Stelle weg-, irgendwohin bewegen: jmdn. aus dem Zug, ins Wasser, von der Leiter, zur Seite s.; sie stieß ihn von sich; die Kugel mit dem Queue s.; er hat die Kugel 20 Meter [weit] gestoßen; jmdn. aus der Gemeinschaft s.; man hat ihn vom Thron gestoßen (ihn abgesetzt); die Eltern haben den Sohn von sich gestoßen (geh.; haben ihn verstoßen); jmdn. auf etw. s. (deutlich auf etw. hinweisen).



2.a) in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, mit jmdm., etw. in Berührung kommen <ist>: gegen jmdn. s.; mit dem Kopf an die Decke s.;

b)<s. + sich> in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt mit einem Körperteil kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, sodass es schmerzt <hat>: pass auf, dass du dich nicht stößt!; sich an der Tischkante s.; ich habe mich [am Kopf] gestoßen; ich habe mir im Dunkeln an der Tür den Kopf [blutig] gestoßen; sich an der Stirn eine Beule s. (sich die Stirn stoßen u. eine Beule bekommen).



3. <ist> a)jmdm. unvermutet begegnen: auf alte Bekannte s.;

b)unvermutet finden, entdecken, auf etw. treffen: auf Erdöl s.; beim Aufräumen auf alte Fotos s.; die Polizei stieß auf eine heiße Spur; ihr Plan stieß auf Interesse; sie stieß mit ihrem Plan auf Ablehnung, Kritik, Unverständnis.



4.sich jmdm., einer Gruppe anschließen, sich mit etw. vereinigen <ist>: zur Gruppe, zu den Rebellen s.


5.direkt auf etw. zuführen <ist>: die Straße stößt auf den Marktplatz.


6.an etw. grenzen <hat>: sein Zimmer stößt an das der Eltern; das Grundstück stößt unmittelbar an den Wald.


7.<s. + sich> etw. als unangebracht od. unangemessen empfinden u. Unwillen darüber verspüren; an etw. Anstoß nehmen <hat>: sich an jmds. Sprache, Benehmen s.


8.(Jägerspr.) sich im steil nach unten gerichteten Flug auf ein Tier stürzen <ist>: der Habicht stößt auf seine Beute.


9.eine körnige o. ä. Substanz zerstoßen, zerkleinern <hat>: Zimt [zu Pulver] s.; gestoßener Pfeffer.


10.<hat> a)sich als Fahrzeug unter ständiger Erschütterung fortbewegen: der Wagen stößt auf der schlechten Wegstrecke;

b)in Stößen (4 a) erfolgen: der Wind stößt (weht in Stößen); mit stoßendem Atem sprechen.



11.jmdn. [stoßweise] heftig erfassen <hat>: ein Schluchzen stieß sie.


12.(veraltend) kurz u. kräftig in etw. blasen <hat>: der Wächter stieß dreimal ins Horn.


13.(ugs.) jmdm. etw. unmissverständlich zu verstehen geben <hat>: ich habe ihr das gestern gestoßen.


14.(vom Mann) koitieren <hat>: die Freundin s.


15.<hat> (schweiz.) a)(ein Fahrzeug, z. B. Fahrrad) schieben;

b)(ein Auto) anschieben;

c)(Aufschrift auf Türen) drücken: Bitte s.!

stoßen  


1. a) prallen, schlagen, schmettern; (ugs.): bumsen.

b) einhauen, einschlagen, hineinschlagen, hineintreiben.

c) abdrücken, abstoßen, fortstoßen, wegdrücken, wegstoßen; (südd., österr., schweiz.): schupfen.

2. a) antreffen, begegnen, sehen, treffen auf, über den Weg laufen, vorfinden, zusammentreffen; (ugs.): in die Arme laufen.

b) auf die Spur kommen, auffinden, aufspüren, aufstöbern, ausfindig machen, entdecken; (österr.): stellig machen; (bildungsspr.): eruieren; (ugs.): auftun, herauskriegen, rausbekommen, rausfinden.

3. sich anschließen, dazukommen, hinzukommen.

4. angrenzen, anstoßen; (geh.): sich anreihen.

5. zerkleinern, zerstoßen; (Fachspr.): granulieren.

6. erschüttert werden, rattern, rütteln; (ugs.): rumpeln.

[stoßen]
[stoße, stößt, stoßt, stieß, stießest, stießt, stießen, stoßest, stoßet, stieße, stießet, stoß, gestoßen, stoßend, stossen]


1. anschlagen, anstoßen, sich prellen, sich verletzen; (bayr., österr. ugs.): sich anhauen.

2. Anstoß nehmen, auszusetzen haben, beanstanden, bemängeln, kritisieren, Kritik üben, missbilligen, monieren, nicht akzeptieren, nicht durchgehen lassen, nicht gelten lassen, nicht gutheißen, nicht hinnehmen, reklamieren, rügen, sich stören, tadeln, verurteilen, zurückweisen; (ugs.): bemäkeln, herummeckern, motzen; (abwertend): bekritteln.

[stoßen, sich]
[sich stoßen, stoße, stößt, stoßt, stieß, stießest, stießt, stießen, stoßest, stoßet, stieße, stießet, stoß, gestoßen, stoßend, stossen, stoßen sich]
stoßen  

sto|ßen <st. V.> [mhd. stōʒen, ahd. stōʒan]:

1.<hat>
a)in [gezielter] schneller Bewegung [mit etw.] auf jmdn., etw. auftreffen: jmdn. mit dem Fuß s.; jmdn./jmdm. in die Seite s.; er stieß mit der Faust an, gegen die Scheibe; der Stier stieß mit den Hörnern nach ihm;

b)mit kurzer, heftiger Bewegung eindringen lassen; mit kurzer, heftiger Bewegung in etw. stecken, hineintreiben: jmdm. ein Messer in die Rippen s.; sie stieß sich einen Dolch durch die Brust; Bohnenstangen in die Erde s.;

c)durch Stoßen (1 a) in etw. hervorbringen: ein Loch in die Scheibe s.;

d)mit einem Stoß (1 a) von einer Stelle weg-, irgendwohin bewegen: jmdn. aus dem Zug, ins Wasser, von der Leiter, zur Seite s.; sie stieß ihn von sich; die Kugel mit dem Queue s.; er hat die Kugel 20 Meter [weit] gestoßen; jmdn. aus der Gemeinschaft s.; man hat ihn vom Thron gestoßen (ihn abgesetzt); die Eltern haben den Sohn von sich gestoßen (geh.; haben ihn verstoßen); jmdn. auf etw. s. (deutlich auf etw. hinweisen).



2.
a) in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, mit jmdm., etw. in Berührung kommen <ist>: gegen jmdn. s.; mit dem Kopf an die Decke s.;

b)<s. + sich> in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt mit einem Körperteil kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, sodass es schmerzt <hat>: pass auf, dass du dich nicht stößt!; sich an der Tischkante s.; ich habe mich [am Kopf] gestoßen; ich habe mir im Dunkeln an der Tür den Kopf [blutig] gestoßen; sich an der Stirn eine Beule s. (sich die Stirn stoßen u. eine Beule bekommen).



3. <ist>
a)jmdm. unvermutet begegnen: auf alte Bekannte s.;

b)unvermutet finden, entdecken, auf etw. treffen: auf Erdöl s.; beim Aufräumen auf alte Fotos s.; die Polizei stieß auf eine heiße Spur; ihr Plan stieß auf Interesse; sie stieß mit ihrem Plan auf Ablehnung, Kritik, Unverständnis.



4.sich jmdm., einer Gruppe anschließen, sich mit etw. vereinigen <ist>: zur Gruppe, zu den Rebellen s.


5.direkt auf etw. zuführen <ist>: die Straße stößt auf den Marktplatz.


6.an etw. grenzen <hat>: sein Zimmer stößt an das der Eltern; das Grundstück stößt unmittelbar an den Wald.


7.<s. + sich> etw. als unangebracht od. unangemessen empfinden u. Unwillen darüber verspüren; an etw. Anstoß nehmen <hat>: sich an jmds. Sprache, Benehmen s.


8.(Jägerspr.) sich im steil nach unten gerichteten Flug auf ein Tier stürzen <ist>: der Habicht stößt auf seine Beute.


9.eine körnige o. ä. Substanz zerstoßen, zerkleinern <hat>: Zimt [zu Pulver] s.; gestoßener Pfeffer.


10.<hat>
a)sich als Fahrzeug unter ständiger Erschütterung fortbewegen: der Wagen stößt auf der schlechten Wegstrecke;

b)in Stößen (4 a) erfolgen: der Wind stößt (weht in Stößen); mit stoßendem Atem sprechen.



11.jmdn. [stoßweise] heftig erfassen <hat>: ein Schluchzen stieß sie.


12.(veraltend) kurz u. kräftig in etw. blasen <hat>: der Wächter stieß dreimal ins Horn.


13.(ugs.) jmdm. etw. unmissverständlich zu verstehen geben <hat>: ich habe ihr das gestern gestoßen.


14.(vom Mann) koitieren <hat>: die Freundin s.


15.<hat> (schweiz.)
a)(ein Fahrzeug, z. B. Fahrrad) schieben;

b)(ein Auto) anschieben;

c)(Aufschrift auf Türen) drücken: Bitte s.!

stoßen  

[st. V.] [mhd. , ahd. ]: 1. [hat] a) in [gezielter] schneller Bewegung [mit etw.] auf jmdn., etw. auftreffen: jmdn. mit dem Fuß s.; jmdn./jmdm. in die Seite s.; er stieß mit der Faust an, gegen die Scheibe; der Stier stieß mit den Hörnern nach ihm; b) mit kurzer, heftiger Bewegung eindringen lassen; mit kurzer, heftiger Bewegung in etw. stecken, hineintreiben: jmdm. ein Messer in die Rippen s.; sie stieß sich einen Dolch durch die Brust; Bohnenstangen in die Erde s.; c) durch Stoßen (1 a) in etw. hervorbringen: ein Loch in die Scheibe s.; d) mit einem Stoß (1 a) von einer Stelle weg-, irgendwohin bewegen: jmdn. aus dem Zug, ins Wasser, von der Leiter, zur Seite s.; sie stieß ihn von sich; die Kugel mit dem Queue s.; er hat die Kugel 20 Meter [weit] gestoßen; Ü jmdn. aus der Gemeinschaft s.; man hat ihn vom Thron gestoßen (ihn abgesetzt); die Eltern haben den Sohn von sich gestoßen (geh.; haben ihn verstoßen); jmdn. auf etw. s. (deutlich auf etw. hinweisen). 2. a) in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, mit jmdm., etw. in Berührung kommen [ist]: gegen jmdn. s.; mit dem Kopf an die Decke s.; b) [s.+ sich] in einer schnellen Bewegung unbeabsichtigt mit einem Körperteil kurz u. heftig auf jmdn., etw. auftreffen, sodass es schmerzt [hat]: pass auf, dass du dich nicht stößt!; sich an der Tischkante s.; ich habe mich [am Kopf] gestoßen; ich habe mir im Dunkeln an der Tür den Kopf [blutig] gestoßen; sich an der Stirn eine Beule s. (sich die Stirn stoßen u. eine Beule bekommen). 3. [ist] a) jmdm. unvermutet begegnen: auf alte Bekannte s.; b) unvermutet finden, entdecken, auf etw. treffen: auf Erdöl s.; beim Aufräumen auf alte Fotos s.; die Polizei stieß auf eine heiße Spur; Ü ihr Plan stieß auf Interesse; sie stieß mit ihrem Plan auf Ablehnung, Kritik, Unverständnis; 4. sich jmdm., einer Gruppe anschließen, sich mit etw. vereinigen [ist]: zur Gruppe, zu den Rebellen s. 5. direkt auf etw. zuführen [ist]: die Straße stößt auf den Marktplatz. 6. an etw. grenzen [hat]: sein Zimmer stößt an das der Eltern; das Grundstück stößt unmittelbar an den Wald. 7. [s.+ sich] etw. als unangebracht od. unangemessen empfinden u. Unwillen darüber verspüren; an etw. Anstoß nehmen [hat]: sich an jmds. Sprache, Benehmen s. 8. (Jägerspr.) sich im steil nach unten gerichteten Flug auf ein Tier stürzen [ist]: der Habicht stößt auf seine Beute. 9. eine körnige o.ä. Substanz zerstoßen, zerkleinern [hat]: Zimt [zu Pulver] s.; gestoßener Pfeffer. 10. [hat] a) sich als Fahrzeug unter ständiger Erschütterung fortbewegen: der Wagen stößt auf der schlechten Wegstrecke; b) in Stößen (4 a) erfolgen: der Wind stößt (weht in Stößen); mit stoßendem Atem sprechen. 11. jmdn. [stoßweise] heftig erfassen [hat]: ein Schluchzen stieß sie. 12. (veraltend) kurz u. kräftig in etw. blasen [hat]: der Wächter stieß dreimal ins Horn. 13. (ugs.) jmdm. etw. unmissverständlich zu verstehen geben [hat]: ich habe ihr das gestern gestoßen. 14. (vulg.) (vom Mann) koitieren [hat]: die Freundin s. 15. [hat] (schweiz.) a) (ein Fahrzeug, z.B. Fahrrad) schieben; b) (ein Auto) anschieben; c) (Aufschrift auf Türen) drücken: Bitte s.!
stoßen  

schlagen, stoßen
[schlagen]
stoßen  

v.
<V. 257>
I <V.t.; hat>
1 kurz u. heftig in einer Richtung bewegen
2 jmdm. Bescheid ~ <fig.; umg.> jmdm. energisch die Meinung sagen;
3 jmdn. mit der Nase auf etwas ~ <fig.> jmdn. nachdrücklich auf etwas hinweisen; er stieß ihm den Degen durch den Leib; jmdn. ins Elend ~ <fig.> jmdn. in den Rücken, in die Seite ~; jmdn. ins Wasser ~; jmdn. od. etwas mit den Ellenbogen, mit dem Fuß, mit den Hörnern ~; jmdn. od. etwas von sich ~
4 gestoßener Zucker zerkleinerter Z.; einen Ton gestoßen spielen (auf der Flöte) kurz u. mit der Zunge anblasen;
II <V.i.; hat>
5 rütteln, schütteln (Räder, Wagen); häufig mit den Hörnern od. dem Kopf zustoßen, angreifen (Kuh, Ziege), einen Stoß ausführen
6 ;Vorsicht, der Ziegenbock stößt leicht, stößt gern
7 ins Horn ~ kurz u. kräftig ins H. blasen (bes. als Signal); das Kind stieß mit den Füßen nach ihm versuchte, ihm mit den Füßen einen Stoß zu versetzen;
III <V.i.; ist>
8 an, gegen etwas od. jmdn. ~ etwas od. jmdn. heftig berühren, an, gegen etwas od. jmdn. prallen, rennen; an etwas ~ an etwas angrenzen; mit dem Kopf an eine Ecke ~; mein Zimmer stößt an die Küche; auf etwas ~ <fig.> etwas zufällig finden, einer Sache unerwartet begegnen, ihr plötzlich gegenüberstehen; ich bin beim Lesen auf einen interessanten Satz gestoßen; auf Schwierigkeiten, Widerstand, Abneigung ~; zu jmdm. ~ <fig.> zu jmdm. gelangen, sich mit jmdm. treffen; unsere Gruppe stößt an der Weggabelung zu euch
IV <V.refl.; hat>
9 sich an etwas ~ sich durch Stoß an etwas wehtun, verletzen; <fig.> sich durch etwas stören lassen; sich an den Kopf, ans Schienbein ~; sich an der Türklinke ~; du darfst dich an der Unordnung bei uns, an seiner Schweigsamkeit nicht ~ <fig.> [<mhd. stozen <ahd. stozan <got. stautan „stoßen“ <idg. *(s)teu- „stoßen, schlagen“]
['sto·ßen]
[stoße, stößt, stoßen, stoßt, stieß, stießest, stießt, stießen, stoßest, stoßet, stieße, stießet, stoß, gestoßen, stoßend]