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Stoa  

Stoa ['st..., '∫t...] die; -, Stoen <nach der stoa poikịle, einer mit Bildern geschmückten Säulenhalle im antiken Athen>:

1.(ohne Plural) Philosophenschule, deren oberste Maxime der Ethik darin bestand, in Übereinstimmung mit sich selbst u. mit der Natur zu leben u. Neigungen u. Affekte als der Einsicht hinderlich zu bekämpfen.


2.(Kunstwiss.) altgriechische Säulenhalle [in aufwendigem Stil]
Stoa  

Stoa [st...], die; -, Stoen <griech.> (nur Sing.: altgriechische Philosophenschule; altgriechische Säulenhalle)
Stoa  

<f.; -; unz.> auf der Lehre Zenos beruhende grch. Philosophenschule um 300 v.Chr., die ein Leben im Einklang mit der Natur u. der göttl. Macht der „Weltseele“ od. „Weltvernunft“ erstrebte [<grch. stoa „Säulenhalle, Säulengang, Halle, Galerie“, hier gemeint: die stoa poikile „die bunte Halle“ (wegen der Wandgemälde Polygnots), wo sich die Anhänger Zenos trafen]
['Stoa]