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stochern  

stọ|chern <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu veraltet stochen, mniederd. stōken = schüren, eigtl. = stoßen, stechen, wohl zu ↑ stoßen ]: mit einem [stangenförmigen, spitzen] Gegenstand, Gerät wiederholt in etw. stechen: mit dem Feuerhaken in der Glut s.; sich mit einem Streichholz [nach Speiseresten] in den Zähnen s.; lustlos [mit der Gabel] im Essen s.
stochern  

anstechen, bohren, [ein]stechen, hineinbohren, hineinstechen; (österr. ugs.): stierln; (landsch.): pricken, (landsch., bes. md.): gicksen; (bes. ostösterr.): strotten.
[stochern]
[stochere, stocherst, stochert, stocherte, stochertest, stocherten, stochertet, gestochert, stochernd]
stochern  

stọ|chern <sw. V.; hat> [Iterativbildung zu veraltet stochen, mniederd. stōken = schüren, eigtl. = stoßen, stechen, wohl zu ↑ stoßen]: mit einem [stangenförmigen, spitzen] Gegenstand, Gerät wiederholt in etw. stechen: mit dem Feuerhaken in der Glut s.; sich mit einem Streichholz [nach Speiseresten] in den Zähnen s.; lustlos [mit der Gabel] im Essen s.
stochern  

[sw. V.; hat] [Iterativbildung zu veraltet stochen, mniederd. stoken= schüren, eigtl.= stoßen, stechen, wohl zu stoßen]: mit einem [stangenförmigen, spitzen] Gegenstand, Gerät wiederholt in etw. stechen: mit dem Feuerhaken in der Glut s.; sich mit einem Streichholz [nach Speiseresten] in den Zähnen s.; lustlos [mit der Gabel] im Essen s.
stochern  

v.
<V.t.; hat> mit einem spitzen Gegenstand herumbohren, -suchen; im Ausguss ~ (um ihn wieder durchlässig zu machen); im Essen ~ langsam u. lustlos essen; im Feuer, in der Glut ~; (sich) in den Zähnen ~ [zu älterem stochen „Feuer schüren“ <mnddt. stoken „stochern, schüren“; Grundbedeutung „stoßen, stechen“]
['sto·chern]
[stochere, stocherst, stochert, stochern, stocherte, stochertest, stocherten, stochertet, gestochert, stochernd]