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Stock  

Stock [stɔk] der; -s, -s <engl.>:

1.Warenvorrat.


2.Gesamtbetrag einer Anleihe.


3.(Wirtsch.) Grundkapital einer Gesellschaft od. dessen Teilbeträge
Stock  

1Stọck, der; -[e]s, Stöcke [mhd., ahd. stoc = Baumstumpf, Klotz, Knüppel; urspr. wahrsch. = abgeschlagener Stamm od. Ast, zu ↑ stoßen ]:

1.a)von einem Baum od. Strauch abgeschnittener, meist gerade gewachsener dünner Ast od. Teil eines Astes, der bes. als Stütze beim Gehen, zum Schlagen o. Ä. benutzt wird: ein langer, dünner, dicker, knotiger S.; [steif] wie ein S. (in unnatürlich steifer Haltung) dastehen; den S. (Prügel) [als Erziehungsmittel] gebrauchen; den S. zu spüren bekommen (Prügel bekommen); er geht, als wenn er einen S. verschluckt hätte (scherzh.; er hat einen sehr aufrechten u. dabei steifen Gang); am S. (Krückstock) gehen; sich auf seinen S. (Spazierstock) stützen; mit einem S. in etw. herumrühren; jmdm. mit [s]einem S. drohen; etw. mit dem S. (Zeigestock) auf der Landkarte zeigen; ein Blinder mit S. (Blindenstock); der Dirigent klopft mit dem S. (Taktstock) ab;

*am S. gehen (ugs.:in einer schlechten körperlichen Verfassung sein, sehr krank sein. in einer schlechten finanziellen Lage sein; kein Geld haben);

b)kurz für ↑ Skistock : die Stöcke einsetzen.



2.Baumstumpf mit Wurzeln: Stöcke roden;

*über S. und Stein (über alle Hindernisse des Erdbodens hinweg).


3. strauchartige Pflanze: bei den Rosen sind einige Stöcke erfroren.


4.kurz für ↑ Bienenstock .


5. (im MA.) Gestell aus Holzblöcken od. Metall, in das ein Verurteilter an Händen, Füßen [u. Hals] eingeschlossen wird: im S. sitzen; jmdn. in den S. legen.


6.(landsch., bes. südd.) dicker Holzklotz als Unterlage [zum Holzhacken].


7.(südd.) Gebirgsmassiv.


8.(südd., österr.) kurz für ↑ Opferstock .


9.kurz für ↑ Kartenstock .


10. (Eishockey, Hockey, Rollhockey) Schläger:

*hoher S. (Eishockey; regelwidriges Heben des Stocks über normale Schulterhöhe; Stockfehler (1) ).


2Stọck, der; -[e]s, - <Pl. nur in Verbindung mit Zahlenangaben> [mhd. stoc, eigtl. = Balkenwerk]: Geschoss, (2), das höher liegt als das Erdgeschoss; Etage, Obergeschoss, Stockwerk: sie wohnen einen S. tiefer; das Haus hat vier S., ist vier S. hoch; in welchem S. wohnt ihr?; im S. unter ihr.

3Stọck, der; -s, -s [engl. stock, eigtl. = Klotz] (Wirtsch.):
a) Bestand an Waren; Vorrat, Warenlager;

b)Grundkapital, Kapitalbestand.
Stock  

Stọck, der; -[e]s, Stöcke (Stab u._Ä., Baumstumpf); über Stock und Stein; in den Stock (Fußblock) legen

Stọck, der; -[e]s, - (Stockwerk); das Haus hat zwei Stock, ist zwei Stock hoch; ein Haus von drei Stock

Stọck [st...], der; -s, -s <engl.> (Wirtsch. Vorrat, Warenlager; Grundkapital)
Stock  

Knüppel, Knüttel, Pfahl, Pflock, Stab, Stange; (schweiz., sonst landsch.): Stecken; (bes. landsch.): Prügel.
[1Stock]
[Stockes, Stocks, Stocke, Stöcke, Stöcken]

Etage, [Ober]geschoss, Oberstock, Stockwerk.
[2Stock]
[Stockes, Stocks, Stocke, Stöcke, Stöcken]

Bestand, Grundstock, Inventar, Lager, Rücklage, Substanz, Vorrat; (geh.): Fonds, Schatz; (bildungsspr.): Ressource; (Wirtsch.): Ist-Bestand, Lagerbestand, Portefeuille, Soll-Bestand, Supply.
[3Stock]
[Stockes, Stocks, Stocke, Stöcke, Stöcken]
Stock  

1Stọck, der; -[e]s, Stöcke [mhd., ahd. stoc = Baumstumpf, Klotz, Knüppel; urspr. wahrsch. = abgeschlagener Stamm od. Ast, zu ↑ stoßen ]:

1.
a)von einem Baum od. Strauch abgeschnittener, meist gerade gewachsener dünner Ast od. Teil eines Astes, der bes. als Stütze beim Gehen, zum Schlagen o. Ä. benutzt wird: ein langer, dünner, dicker, knotiger S.; [steif] wie ein S. (in unnatürlich steifer Haltung) dastehen; den S. (Prügel) [als Erziehungsmittel] gebrauchen; den S. zu spüren bekommen (Prügel bekommen); er geht, als wenn er einen S. verschluckt hätte (scherzh.; er hat einen sehr aufrechten u. dabei steifen Gang); am S. (Krückstock) gehen; sich auf seinen S. (Spazierstock) stützen; mit einem S. in etw. herumrühren; jmdm. mit [s]einem S. drohen; etw. mit dem S. (Zeigestock) auf der Landkarte zeigen; ein Blinder mit S. (Blindenstock); der Dirigent klopft mit dem S. (Taktstock) ab;

*am S. gehen (ugs.:in einer schlechten körperlichen Verfassung sein, sehr krank sein. in einer schlechten finanziellen Lage sein; kein Geld haben);

b)kurz für ↑ Skistock: die Stöcke einsetzen.



2.Baumstumpf mit Wurzeln: Stöcke roden;

*über S. und Stein (über alle Hindernisse des Erdbodens hinweg).


3. strauchartige Pflanze: bei den Rosen sind einige Stöcke erfroren.


4.kurz für ↑ Bienenstock.


5. (im MA.) Gestell aus Holzblöcken od. Metall, in das ein Verurteilter an Händen, Füßen [u. Hals] eingeschlossen wird: im S. sitzen; jmdn. in den S. legen.


6.(landsch., bes. südd.) dicker Holzklotz als Unterlage [zum Holzhacken].


7.(südd.) Gebirgsmassiv.


8.(südd., österr.) kurz für ↑ Opferstock.


9.kurz für ↑ Kartenstock.


10. (Eishockey, Hockey, Rollhockey) Schläger:

*hoher S. (Eishockey; regelwidriges Heben des Stocks über normale Schulterhöhe; Stockfehler (1)).


2Stọck, der; -[e]s, - <Pl. nur in Verbindung mit Zahlenangaben> [mhd. stoc, eigtl. = Balkenwerk]: Geschoss, (2)das höher liegt als das Erdgeschoss; Etage, Obergeschoss, Stockwerk: sie wohnen einen S. tiefer; das Haus hat vier S., ist vier S. hoch; in welchem S. wohnt ihr?; im S. unter ihr.

3Stọck, der; -s, -s [engl. stock, eigtl. = Klotz] (Wirtsch.):
a) Bestand an Waren; Vorrat, Warenlager;

b)Grundkapital, Kapitalbestand.
stock  

n.
<m. 1u>
1 Stab, kurze Holzstange als Stütze beim Gehen, zum Schlagen od. Zeichengeben (Krück~, Spazier~, Takt~, Zeige~); Stamm u. Hauptwurzel holziger Pflanzen (Blumen~, Reb~, Rosen~, Wein~); Baumstumpf u. -wurzel (Wurzel~); feste Unterlage, Klotz (Druck~, Opfer~); <kurz für> Bienenstock; große Masse, <bes.> Bergmassiv (Gebirgs~, Granit~); Vermögen als Grundlage, Stammkapital (Grund~); Bestand, Vorrat, Warenlager, Aktie; <kurz für> Stockwerk
2 du wirst noch den ~ zu spüren bekommen Prügel bekommen; er geht, als wenn er einen ~ verschluckt hätte <umg.> sehr steif; sich einen ~ zurechtschneiden
3 ;erster, zweiter ~
4 am ~ gehen zum Gehen einen Stock benötigen, <fig.; umg.; scherzh.> augenblicklich sehr wenig Geld haben, zu viel Geld ausgegeben haben; sich auf einen ~ stützen; im fünften ~ wohnen; → a. Stein [<mhd., ahd. stoc „Baumstumpf (Wurzelstock, Klotz), Knüttel, Balken; Geschoss eines Hauses“, urspr. „abgeschlagener Stamm od. Ast“; → a. stoßen; die Bedeutung „Grundstock, Grundbestand“ beeinflusst von engl. stock „Kapital“]
[Stock]
[Stockes, Stocks, Stocke, Stöcke, Stöcken]

n.
<in Zus. mit Städte- od. Völkernamen; umg.> ganz u. gar, echt, typisch; er ist ein Stockbayer
[Stock…]
[Stockes, Stocks, Stocke, Stöcke, Stöcken]n.
<in Zus. mit Adj., verstärkend> völlig, z.B. stockdunkel, stockbesoffen <umg.>
[stock…]
[stockes, stocks, stocke, stöcke, stöcken]