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stocken  

stọ|cken <sw. V.> [urspr. = fest, dickflüssig werden, gerinnen, wohl zu 1↑ Stock , eigtl. = steif wie ein Stock werden; 3: eigtl. = unter der Einwirkung stockender Dünste faulen]:

1.<hat> a)(von Körperfunktionen o. Ä.) [vorübergehend] stillstehen, aussetzen: jmdm. stockt der Atem, der Puls, das Herz [vor Entsetzen]; das Blut stockte ihr in den Adern;

b)nicht zügig weitergehen; in seinem normalen Ablauf zeitweise unterbrochen sein: der Verkehr, das Gespräch stockte; die Produktion, Fahrt stockte immer wieder; die Feder stockte ihm (er konnte nicht weiterschreiben); die Antwort kam stockend (zögernd); <subst.:> die Arbeiten gerieten ins Stocken.



2.im Sprechen, in einer Bewegung, Tätigkeit aus Angst o. Ä. innehalten <hat>: sie stockte beim Lesen, in ihrer Erzählung [kein einziges Mal]; stockend etw. fragen; er sprach ein wenig stockend (nicht flüssig).


3. (landsch., bes. südd., österr., schweiz.) gerinnen, dickflüssig, sauer (1 b) werden <hat/ist>: die Milch hat/ist gestockt.


4.Stockflecke bekommen <hat>: die alten Bücher haben gestockt.
stocken  

stọ|cken (nicht vorangehen; bayr. und österr. auch für gerinnen); bayr. und österr. für Dickmilch)
stocken  


1. anhalten, aufhören, ausfallen, ausgehen, aussetzen, erlöschen, ins Stocken geraten, nicht vorangehen/weitergehen/weiterkommen, sich nicht weiterentwickeln, ruhen, stecken/stehen bleiben, stillstehen, versagen, zum Stehen/Stillstand gekommen sein; (geh.): erlahmen; (bildungsspr.): stagnieren; (ugs.): absaufen, auf der Stelle treten, nicht vorwärtsgehen, streiken, versacken; (EDV Jargon): abstürzen, sich aufhängen.

2. anhalten, Atem holen, aufhören, aussetzen, eine Pause einlegen/machen, einstellen, innehalten, pausieren, stehen bleiben, stoppen, unterbrechen, zögern; (geh.): einhalten, verhalten; (ugs.): drucksen, hängen [bleiben].

3. flockig werden, gerinnen, klumpen, Klumpen bilden, klumpig werden; (landsch.): schlickern, zusammenlaufen.

[stocken]
[stocke, stockst, stockt, stockte, stocktest, stockten, stocktet, stockest, stocket, stock, gestockt, stockend]
stocken  

stọ|cken <sw. V.> [urspr. = fest, dickflüssig werden, gerinnen, wohl zu 1↑ Stock, eigtl. = steif wie ein Stock werden; 3: eigtl. = unter der Einwirkung stockender Dünste faulen]:

1.<hat>
a)(von Körperfunktionen o. Ä.) [vorübergehend] stillstehen, aussetzen: jmdm. stockt der Atem, der Puls, das Herz [vor Entsetzen]; das Blut stockte ihr in den Adern;

b)nicht zügig weitergehen; in seinem normalen Ablauf zeitweise unterbrochen sein: der Verkehr, das Gespräch stockte; die Produktion, Fahrt stockte immer wieder; die Feder stockte ihm (er konnte nicht weiterschreiben); die Antwort kam stockend (zögernd); <subst.:> die Arbeiten gerieten ins Stocken.



2.im Sprechen, in einer Bewegung, Tätigkeit aus Angst o. Ä. innehalten <hat>: sie stockte beim Lesen, in ihrer Erzählung [kein einziges Mal]; stockend etw. fragen; er sprach ein wenig stockend (nicht flüssig).


3. (landsch., bes. südd., österr., schweiz.) gerinnen, dickflüssig, sauer (1 b) werden <hat/ist>: die Milch hat/ist gestockt.


4.Stockflecke bekommen <hat>: die alten Bücher haben gestockt.
stocken  

[sw. V.] [urspr.= fest, dickflüssig werden, gerinnen, wohl zu 1Stock, eigtl.= steif wie ein Stock werden; 3: eigtl.= unter der Einwirkung stockender Dünste faulen]: 1. [hat] a) (von Körperfunktionen o.Ä.) [vorübergehend] stillstehen, aussetzen: jmdm. stockt der Atem, der Puls, das Herz [vor Entsetzen]; das Blut stockte ihr in den Adern; b) nicht zügig weitergehen; in seinem normalen Ablauf zeitweise unterbrochen sein: der Verkehr, das Gespräch stockte; die Produktion, Fahrt stockte immer wieder; die Feder stockte ihm (er konnte nicht weiterschreiben); die Antwort kam stockend (zögernd); [subst.:] die Arbeiten gerieten ins Stocken. 2. im Sprechen, in einer Bewegung, Tätigkeit aus Angst o.Ä. innehalten [hat]: sie stockte beim Lesen, in ihrer Erzählung [kein einziges Mal]; stockend etw. fragen; er sprach ein wenig stockend (nicht flüssig). 3. (landsch., bes. südd., österr., schweiz.) gerinnen, dickflüssig, sauer (1 b) werden [hat/ist]: die Milch hat/ist gestockt. 4. Stockflecke bekommen [hat]: die alten Bücher haben gestockt.
stocken  

v.
<-k·k-> 'sto·cken <V.i.>
1 <hat> nicht vorangehen, stillstehen, unterbrochen sein (Arbeit, Handel, Geschäft, Verkehr); im Sprechen innehalten, nicht weitersprechen; Stockflecke bekommen, stockig werden (Wäsche, Papier); er stockte mitten im Satz; der Atem stockte mir vor Schreck; das Gespräch stockte; ins Stocken geraten, kommen; ohne Stocken lesen, sprechen; ~d reden unsicher, mit vielen Pausen, zögernd reden;
2 <ist> dick werden, gerinnen; das Blut, die Milch ist gestockt; gestockte Milch [urspr. nur „fest, dickflüssig werden“ (zunächst als medizin. Fachwort vom Blut u. den Körpersäften gebraucht)]
['stocken]
[stocke, stockst, stockt, stocken, stockte, stocktest, stockten, stocktet, stockest, stocket, stock, gestockt, stockend]