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stollen  

Stọl|len, der; -s, - [↑ Stolle ; 2 b: schon mhd., viell. nach der Abstützung mit Pfosten; 4: die zweite Hälfte »stützt« den Abgesang]:

1.länglich geformtes Gebäck aus Hefeteig mit Rosinen, Mandeln, Zitronat u. Gewürzen od. mit einer Füllung aus Marzipan, Mohn o. Ä., das für die Weihnachtszeit gebacken wird: einen S. backen.


2.a)unterirdischer Gang: einen S. anlegen, ausmauern; einen S. in den Fels treiben;

b)(Bergbau) leicht ansteigender, von einem Hang in den Berg vorgetriebener Grubenbau.



3.a)hochstehender, zapfenförmiger Teil des Hufeisens, der ein Ausgleiten verhindern soll;

b)rundes Klötzchen, stöpselförmiger Teil aus Leichtmetall, Leder o. Ä. an der Sohle von Sportschuhen, der ein Ausgleiten verhindern soll: neue S. einschrauben; die S. wechseln; Schuhe mit S.



4.(Verslehre) (im Meistersang) eine der beiden gleich gebauten Strophen des Aufgesangs.
stọl|len <sw. V.; hat> (Gerberei): Leder nach der Gerbung u. Trocknung weich u. geschmeidig machen.
Stollen  

Stọl|len, der; -s, - (Zapfen am Hufeisen, an [Fußball]schuhen; Bergmannsspr. waagerechter Grubenbau; Verslehre eine Strophe des Aufgesangs im Meistersang)
stollen  

Stọl|len, der; -s, - [↑ Stolle; 2 b: schon mhd., viell. nach der Abstützung mit Pfosten; 4: die zweite Hälfte »stützt« den Abgesang]:

1.länglich geformtes Gebäck aus Hefeteig mit Rosinen, Mandeln, Zitronat u. Gewürzen od. mit einer Füllung aus Marzipan, Mohn o. Ä., das für die Weihnachtszeit gebacken wird: einen S. backen.


2.
a)unterirdischer Gang: einen S. anlegen, ausmauern; einen S. in den Fels treiben;

b)(Bergbau) leicht ansteigender, von einem Hang in den Berg vorgetriebener Grubenbau.



3.
a)hochstehender, zapfenförmiger Teil des Hufeisens, der ein Ausgleiten verhindern soll;

b)rundes Klötzchen, stöpselförmiger Teil aus Leichtmetall, Leder o. Ä. an der Sohle von Sportschuhen, der ein Ausgleiten verhindern soll: neue S. einschrauben; die S. wechseln; Schuhe mit S.



4.(Verslehre) (im Meistersang) eine der beiden gleich gebauten Strophen des Aufgesangs.
stọl|len <sw. V.; hat> (Gerberei): Leder nach der Gerbung u. Trocknung weich u. geschmeidig machen.
Stollen  

n.
<m. 4> unterird. Gang; jeder der beiden eisernen Bolzen am Ende des Hufeisens, um ein Ausgleiten zu vermeiden, jede der zwei gleichgebauten Strophen des Aufgesangs im Lied des Meistergesangs; einen ~ vortreiben [<mhd. stolle <ahd. stollo „Stütze, Pfosten“]
['Stol·len2]