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stolpern  

stọl|pern <sw. V.; ist> [Iterativbildung zu gleichbed. älter stolpen, stölpen, eigtl. = steif sein, gehen]:

1.a)beim Gehen, Laufen mit dem Fuß an eine Unebenheit, ein Hindernis stoßen, dadurch den festen Halt verlieren u. zu fallen drohen: das Kind stolperte; über eine Schwelle, jmds. ausgestreckte Beine s.; über seine eigenen Füße (mit einem Fuß über den anderen) s.;

b)sich stolpernd, (1 a), ungeschickt, mit ungleichmäßigen Schritten irgendwohin bewegen: sie stolperten durch die Dunkelheit; durch die Welt s.; von einem Unglück ins nächste s.



2.a)über jmdn., etw. zu Fall kommen; an jmdm., etw. scheitern: über eine Affäre, einen Paragrafen s.; die Mannschaft ist in der ersten Runde gestolpert;

b)etw. nicht verstehen u. deshalb länger als beabsichtigt dabei verweilen; an etw. Anstoß nehmen: über einen Fachausdruck, eine Bemerkung s.;

c)(ugs.) jmdm. unvermutet begegnen, auf jmdn. stoßen: im Urlaub stolperte er über eine alte Bekannte.

stolpern  


1. hängen bleiben, straucheln, taumeln.

2. keinen Erfolg haben, scheitern, sein Ziel nicht erreichen, straucheln, versagen, zu Fall kommen; (geh.): stranden; (salopp): auf die Schnauze fallen, baden gehen, einbrechen.

[stolpern]
[stolpere, stolperst, stolpert, stolperte, stolpertest, stolperten, stolpertet, gestolpert, stolpernd]
stolpern  

stọl|pern <sw. V.; ist> [Iterativbildung zu gleichbed. älter stolpen, stölpen, eigtl. = steif sein, gehen]:

1.
a)beim Gehen, Laufen mit dem Fuß an eine Unebenheit, ein Hindernis stoßen, dadurch den festen Halt verlieren u. zu fallen drohen: das Kind stolperte; über eine Schwelle, jmds. ausgestreckte Beine s.; über seine eigenen Füße (mit einem Fuß über den anderen) s.;

b)sich stolpernd, (1 a)ungeschickt, mit ungleichmäßigen Schritten irgendwohin bewegen: sie stolperten durch die Dunkelheit; durch die Welt s.; von einem Unglück ins nächste s.



2.
a)über jmdn., etw. zu Fall kommen; an jmdm., etw. scheitern: über eine Affäre, einen Paragrafen s.; die Mannschaft ist in der ersten Runde gestolpert;

b)etw. nicht verstehen u. deshalb länger als beabsichtigt dabei verweilen; an etw. Anstoß nehmen: über einen Fachausdruck, eine Bemerkung s.;

c)(ugs.) jmdm. unvermutet begegnen, auf jmdn. stoßen: im Urlaub stolperte er über eine alte Bekannte.

stolpern  

[sw. V.; ist] [Iterativbildung zu gleichbed. älter stolpen, stölpen, eigtl.= steif sein, gehen]: 1. a) beim Gehen, Laufen mit dem Fuß an eine Unebenheit, ein Hindernis stoßen, dadurch den festen Halt verlieren u. zu fallen drohen: das Kind stolperte; über eine Schwelle, jmds. ausgestreckte Beine s.; über seine eigenen Füße (mit einem Fuß über den anderen) s.; b) sich stolpernd (1 a), ungeschickt, mit ungleichmäßigen Schritten irgendwohin bewegen: sie stolperten durch die Dunkelheit; Ü durch die Welt s.; von einem Unglück ins nächste s. 2. a) über jmdn., etw. zu Fall kommen; an jmdm., etw. scheitern: über eine Affäre, einen Paragraphen s.; die Mannschaft ist in der ersten Runde gestolpert; b) etw. nicht verstehen u. deshalb länger als beabsichtigt dabei verweilen; an etw. Anstoß nehmen: über einen Fachausdruck, eine Bemerkung s.; c) (ugs.) jmdm. unvermutet begegnen, auf jmdn. stoßen: im Urlaub stolperte er über eine alte Bekannte.
stolpern  

stolpern, straucheln
[straucheln]
stolpern  

v.
<V.i.; ist> straucheln, fast über etwas fallen; über eine Baumwurzel ~; er stolpert über seine eigenen Füße er geht ungeschickt; über einen Satz, ein Wort ~ <fig.> ihn, bzw. es nicht verstehen, daran Anstoß nehmen; er stolpert über einen Zwirnsfaden <fig.> er ist leicht aus der Fassung zu bringen, scheitert an Kleinigkeiten; [zu älterem stolpen, stölpen „mit dem Fuß anstoßen, beinahe fallen“; vielleicht <mnddt. stulpen „umstürzen, umkehren“]
['stol·pern]
[stolpere, stolperst, stolpert, stolpern, stolperte, stolpertest, stolperten, stolpertet, gestolpert, stolpernd]